UK Tech Accelerator

UK Tech Accelerator Programm der britischen Regierung wird in BW fortgesetzt

Im Oktober starten sieben ausgewählte britische Unternehmen aus dem Bereich Künstliche Intelligenz ihren Arbeitsaufenthalt in Baden-Württemberg.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
hand, hands, robot, human, Michelangelo, sistine, technology, chapel, creation, cyborg, android, robotics, science, fiction, future, futuristic, robots, humanity, prosthetic, prosthesis, artificial, scifi, binary, code, blue, information, internet, intelligence, technology

Gemeinsam mit dem britischen Generalkonsul Mark Dittmer-Odell, wurden sie heute (29. Oktober) von Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, in Stuttgart empfangen. Die sieben Unternehmen nehmen am UK Tech Accelerator Programm der britischen Regierung teil. Staatssekretär Dr. Rapp betonte bei seiner Begrüßung: „Dass die britische Regierung Baden-Württemberg als Partner für dieses Programm ausgewählt hat, unterstreicht die Bedeutung des Standortes Baden-Württemberg“.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus sieht sich bestärkt in seiner langjährigen wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit mit dem Vereinigten Königreich: „Unsere Zusammenarbeit trägt weitere Früchte. Für Baden-Württemberg ist die Kooperation mit international führenden Technologiepartnern sehr wertvoll, gerade auch um unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Die enge Kooperation mit dem Vereinigten Königreich stärkt die beidseitige Innovationskraft – in diesem Fall trifft ‚Hardware auf Software‘ und kann sich perfekt in der Wertschöpfung ergänzen“, so Rapp weiter.

Auch die zweite Runde des UK Tech Accelerator Programms wird durch die britische Regierung organisiert und von der Landesregierung Baden-Württemberg unterstützt.

Generalkonsul Dittmer-Odell zu den Beweggründen der britischen Regierung, das Programm erneut aufzulegen: „Stuttgart und die Region Baden-Württemberg bieten eine einzigartige Kombination aus industrieller Stärke, exzellenter Forschung und einem dynamisch wachsenden KI-Ökosystem. Genau deshalb hat sich die britische Regierung entschieden, mit einer zweiten Tech Accelerator-Kohorte zurückzukehren. Indem wir britische Scale-ups mitten in das Innovationsumfeld Deutschlands bringen, fördern wir Partnerschaften, die Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und gemeinsame technologische Führungsstärke in Europa vorantreiben.“

Baden-Württemberg International (BW_i) und das BW-UK-Office werden die ausgewählten britischen Firmen während des viermonatigen UK Tech Accelerator Programms begleiten. „Es freut uns sehr, dieses Jahr erneut mit britischen Scale-ups im Rahmen des Programms zusammenzuarbeiten. Für beide Partner ist es eine Win-Win-Situation: Die ausgewählten Firmen finden im deutschen Südwesten beste Bedingungen für Wachstum und Innovation. Zugleich gewinnen Unternehmen aus Baden-Württemberg durch die Zusammenarbeit im Bereich der Zukunftstechnologien neue Impulse und Know-how“, sagt BW_i-Geschäftsführer Gunnar Mey.

Ziel des Programms ist es, innovative britische Technologieunternehmen mit führenden baden-württembergischen Unternehmen sowie dem baden-württembergischen Technologie-Ökosystem zu vernetzen und neue Kooperationen im Bereich künstliche Intelligenz (KI) zu fördern.

Nach dem erfolgreichen Start des UK Tech Accelerator Programms im Jahr 2024, wo der Schwerpunkt auf Start-ups lag, wurden von der britischen Regierung nun sieben britische Scale-ups ausgewählt. Diese Unternehmen verfügen bereits über marktreife Lösungen im Bereich Enterprise AI. Das Programm ist auf vier Monate angelegt und entstand im Rahmen der Partnerschaftsinitiative Baden-Württemberg – UK. Es wird durch das britische Department for Business and Trade (DBT) in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und Baden-Württemberg International (BW_i) umgesetzt.

Baden-Württemberg und Großbritannien sehen in der Fortsetzung der Zusammenarbeit im Rahmen des UK Tech Accelerator Programms einen wichtigen Schritt, um technologischen Fortschritt gemeinsam zu gestalten. Beide Partner teilen die Vision, durch Innovation Wohlstand und Beschäftigung zu fördern.

Weitere Informationen:

Einzelheiten zu den teilnehmenden Unternehmen finden Sie auf unserer Ministeriums-Webseite unter: https://t1p.de/mbdtb

Mehr zur Partnerschaftsinitiative Baden-Württemberg – Vereinigtes Königreich erfahren Sie unter: https://t1p.de/ztlc1

Weitere Meldungen

Regional Cup Bodensee-Oberschwaben
Start-up BW

Regional Cup Bodensee-Oberschwaben des „Start-up BW Eleva-tor Pitch 2025/26“

Bühne frei für Innovation: Moritz Gloger und Nico Haas aus Uhldingen-Mühlhofen gewinnen den Regional Cup Bodensee-Oberschwaben des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichern sich das Ticket fürs Landesfinale.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Arbeitsmarktzahlen

Die übliche Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt bleibt aus

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, äußert sich anlässlich der Veröffentlichung der neuesten Arbeitsmarktzahlen.

Mensch und Roboter begrüßen sich, indem Sie die Knöchel aneinanderdrücken.
Förderung

Rund zwei Millionen Euro für Innovationen in KI und Robotik

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert das „Reallabor für rechtskonforme KI und Robotik am KI-Fortschrittszentrum“ bis Februar 2028 mit rund zwei Millionen Euro.

unsplash / kendall ruth
familyNET 4.0

familyNET 4.0: Wettbewerb für moderne Unternehmenskultur geht in die achte Runde

Am 27. April startet der Wettbewerb „familyNET 4.0 – Der Wettbewerb für eine moderne Unternehmenskultur“ in die achte Runde.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Staufermedaille

Staufermedaille für herausragendes Engagement: Hubertus Nimsch geehrt

Für sein außergewöhnliches Lebenswerk im Bereich Forstwirtschaft und Dendrologie wurde Hubertus Nimsch am heutigen Freitag (24. April) mit der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Hannover Messe 2026
Hannover Messe

Baden-Württemberg auf der Hannover Messe 2026

Baden-Württemberg auf der Hannover Messe 2026: Motor für industrielle Innovation.

Logo von Start up BW
Start-up BW

Förderung im Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed

Wirtschaftsministerium und L-Bank benennen elf Kandidaten für Förderung im Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Förderung

Land stärkt Innovationsallianz Baden-Württemberg mit rund 40,6 Millionen Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg unterstützt die Forschungsinstitute der Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW) im Jahr 2026 mit einer Grundfinanzierung in Höhe von rund 40,6 Millionen Euro.

Zwei Frauen sitzen vor einem Laptop / ©Kobu Agency / Unsplash
Arbeitsmarkt

Mehr Frauen in Beschäftigung – strukturelle Hürden bleiben bestehen

Das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e. V. (IAW) hat im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg einen neuen Bericht zur geschlechterspezifischen Beschäftigungsentwicklung im Land vorgestellt.

Gewinnerteam Regional Cup Tübingen
Start-up BW

ELASTheal aus Tübingen gewinnt den Regional Cup Tübingen

Bühne frei für Innovation: ELASTheal aus Tübingen gewinnt den Regional Cup Tübingen des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Förderung

Land fördert Technologiekooperation mit der Ukraine

Land fördert Technologiekooperation mit der Ukraine.

Europaflagge / ©Harald Richter
Förderung

Großes wirtschaftliches Potenzial: Land fördert 14 Prototypen für Zukunftstechnologie

Auch die zweite Runde der Prototypenförderung für innovative Technologien ist ein Erfolg: Aus 52 Anträgen von staatlichen Hochschulen und den wirtschaftsnahen außeruniversitären Forschungseinrichtungen wurden 14 Projekte bewilligt.

Bescheidübergabe am 31. März 2026
Förderung

Innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion gefördert

Vom Klimagas zum Rohstoff – Innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion in Baden-Württemberg mit rund 1,4 Millionen Euro gefördert.

Bescheidübergabe am 31. März 2026
Förderung

Land stärkt den Automotive-Standort im Rems-Murr-Kreis mit rund fünf Millionen Euro

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut übergabam 31. März einen symbolischen Förderscheck in Höhe von rund fünf Millionen Euro an das Unternehmen ZF LIFETEC.

unsplash / kendall ruth
Arbeitsmarkt

Arbeitsmarktzahlen: Verhaltene Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, äußert sich anlässlich der Veröffentlichung der neuesten Arbeitsmarktzahlen.