Wirtschaftsministerium fördert Ideenwettbewerb zur E-Mobilität in der Logistik in Klein- und Mittelstädten mit einer Million Euro

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Elektromobilität

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert einen Ideenwettbewerb für E-Mobilität in der Logistik in Klein- und Mittelstädten mit einer Million Euro. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (4. Dezember) in Stuttgart bekannt. „Wir wollen E-Mobilität und damit Nachhaltigkeit in der Logistik im ländlichen Raum noch weiter voranbringen“, sagte die Ministerin.

„Die Paketzahlen in Baden-Württemberg steigen auch durch den Online-Handel immer weiter an. Gerade in unseren zahlreichen ländlichen Gebieten mit niedriger Bevölkerungsdichte steht die Logistik aktuell vor großen Herausforderungen“, so die Ministerin weiter. Denn aufgrund der größeren Entfernungen und der niedrigeren Anzahl an Halten seien Lieferungen im ländlichen Raum oft nicht wirtschaftlich. Darüber hinaus habe auch die Logistik-Branche zunehmend Probleme, die nötigen Personalkapazitäten bereitzustellen.

Im Rahmen des Wettbewerbs sollen pilothaft entwickelte Ideen gefunden und erprobt werden, wie der Einsatz von E-Fahrzeugen wie LKW, PKW, E-Scootern, Lastenrädern oder autonomen Transportsystemen die Branche im ländlichen Raum unterstützen kann. „Wir testen in den Klein- und Mittelstädten unter realen Bedingungen, wie innovative Lösungen für den Einsatz von E-Mobilität noch stärker in der Logistik verankert werden können“, so Hoffmeister-Kraut. Im Hinblick auf E-Mobilitätslösungen für die Logistik fehle es im Gegensatz zu den urbanen Zentren im ländlichen Raum bisher an aussagekräftigen Tests.

Weitere Informationen:

Der Wettbewerb mit dem Titel „Elektromobile Logistik in Klein- und Mittelstädten“ startet im Rahmen der „Landesinitiative III ‘Marktwachstum Elektromobilität BW‘“.

Der Wettbewerb soll einen wichtigen Beitrag zur Konzeption und Entwicklung neuer Logistiksysteme und innovativer technologischer Lösungen leisten und die Vernetzung von Güter- und Informationsflüssen sowie die Verzahnung der örtlichen Akteure (Klein- und Mittelstädte, Speditionen, Handel, Industrie und Dienstleistung) weiter vorantreiben. Weitere Ziele sind die Sicherung der Leistungsfähigkeit der Elektromobilen Logistikinfrastruktur, der Transfer von Mobilitätskonzepten in den ländlichen Raum und die Angleichung der Lebensbedingungen in der Stadt und auf dem Land.

Konsortien können sich ab sofort zusammenschließen und bis zum 14. Februar 2020 Projektideen einreichen.

Ein antragsberechtigtes Konsortium besteht aus mindestens zwei Konsortialpartnern: mindestens einem KMU aus dem Logistikbereich und mindestens einer Gebietskörperschaft als kommunalem Akteur (z. B. Kommune, Stadt, Gemeinde). Unterstützend können weitere KMUs (z. B. aus dem produzierenden Gewerbe oder anderer Branchen) Konsortialpartner werden.

Die Fördersumme je Konsortium ist auf 250.000 Euro begrenzt. Nähere Informationen zur Ausschreibung und die veröffentlichten Unterlagen finden Sie hier.

 

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