Arbeitsmarktzahlen im Dezember

Arbeitslosigkeit geht trotz Lockdown weiter leicht zurück

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Frau mit Mund-Nasen-Schutz arbeitet in einem Büro

„In dieser turbulenten und fordernden Pandemie-Zeit ist es eine gute Nachricht zum Jahresbeginn, dass sich die Entspannung am Arbeitsmarkt trotz des Lockdowns fortsetzt. Die Bewältigung der Corona-Krise bleibt die große Herausforderung für das Jahr 2021“, sagte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute anlässlich der Veröffentlichung der neuen Arbeitsmarktdaten für Baden-Württemberg. Im Dezember 2020 ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum November 2020 erneut leicht um rund 2.400 bzw. 0,9 Prozent auf knapp 264.500 gesunken. „Damit setzt sich der seit September anhaltende Trend der sinkenden Arbeitslosenzahlen fort“, erklärte die Arbeitsministerin.

Die Arbeitslosenquote liegt im Dezember 2020 mit 4,2 Prozent auf dem Niveau des Vormonats, aber noch immer deutlich über dem Wert von 3,2 Prozent des Vorjahresmonats Dezember 2019. Zum Jahresende 2019 war im Dezember noch ein saisonbedingter Anstieg um 1,9 Prozent zu verzeichnen. Aktuell fällt die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahresmonat um knapp 63.500 bzw. 31,7 Prozent höher aus. Dass die Zahl der Arbeitslosen im Juni 2020 noch um 45,4 Prozent über dem Vorjahresniveau lag zeigt, wie vergleichsweise positiv sich der Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg im Corona-Jahr entwickelt hat.

„Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist bei den Jugendlichen unter 25 Jahren besonders stark“, zeigte sich Hoffmeister-Kraut erfreut. Sie profitieren mit einem Rückgang der Arbeitslosen um rund 880 bzw. 3,6 Prozent im Vergleich zum November 2020 erneut am stärksten. Hingegen ist es im Dezember 2020 einzig bei den Älteren über 50 Jahren zu einem geringen Anstieg der Arbeitslosigkeit von 223 bzw. 0,2 Prozent gekommen.

„Die leichte Entspannung auf dem Arbeitsmarkt, die wir erfreulicherweise zum Jahresende spüren, zeigt, dass wir Licht am Ende des Tunnels sehen“, betonte die Ministerin. „Wir gehen davon aus, dass der aktuelle Lockdown sowie die Wintersaison die Arbeitslosenzahlen zu Beginn des neuen Jahres wieder leicht erhöhen. Das Schlimmste wird aber durch die bewährte Kurzarbeit aufgefangen“, zeigte sich Hoffmeister-Kraut überzeugt und angesichts des Impfstarts zugleich zuversichtlich. „Wir rechnen zurzeit damit, dass die Arbeitslosigkeit im Verlauf des Jahres 2021 weiter leicht zurückgeht und die Beschäftigung wieder ansteigt. Darin sehen wir auch, dass die Unterstützungsprogramme der Bundes- und der Landesregierung gut eingesetzt sind und Wirkung zeigen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

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