Elektromobilität

Berufliche Weiterbildung im Bereich Elektromobilität

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft erweitert die etablierte „Fachkursförderung“ für berufliche Weiterbildung um den neuen Schwerpunkt „Elektromobilität“. Das Ministerium will mit dem neuen Förderschwerpunkt zusätzliche Anreize schaffen, damit sich Beschäftigte in den Branchen, in denen die Elektromobilität in Zukunft eine Rolle spielen wird, weiterbilden können. Der neue Schwerpunkt „Elektromobilität“ ist Teil des Konzepts „Mittelstand und Energiewende“, mit der Wirtschaftsminister Schmid die Mittelstandsförderung für kleine und mittlere Unternehmen auf die Energiewende ausrichten will.

Die Förderung beträgt 50 Prozent der anfallenden Kursgebühren für Kurse, die sich auf elektrifizierte Antriebsstränge einschließlich der zugehörigen Wartungs- und Versorgungsinfrastruktur beziehen. Konkret handelt es sich beispielsweise um Batterie- und Speichertechnologie, Leistungselektronik im Elektrofahrzeug, Elektrik im Hybrid-, Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeug, Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnik, Regelungs- und Steuerungstechnik in elektrifizierten Fahrzeugen, Elektrische Fahrzeugantriebe, Hybridisierung, Service und Reparatur, Recycling sowie Ladeinfrastruktur und Ladetechnik. Die Qualifizierungsmaßnahme muss bei einem öffentlichen oder privaten Weiterbildungsträger stattfinden und kann zwischen acht und 240 Unterrichtseinheiten umfassen.

Im Rahmen der „Fachkursförderung“ unterstützt das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft bereits seit einigen Jahren die berufliche Anpassungsfortbildung von Beschäftigten. Die Förderung beträgt im Regelfall 30 Prozent der anfallenden Kursgebühren, bei Beschäftigten über 50 Jahren gilt ein Fördersatz von 50 Prozent.

Das Programm wird je zur Hälfte aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und aus Mitteln des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft finanziert. Der Zuschuss wird über den Weiterbildungsanbieter, bei dem der Kurs stattfindet, bei der L-Bank in Karlsruhe beantragt und an den Teilnehmer weitergeben.

Weitere Meldungen

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Wirtschaftsministerin lehnt erneute Verbote für Automobilbranche rundweg ab

Der Wirtschaftsausschuss des Bundesrates hat in seiner heutigen Sitzung (12. März) einem Antrag der Länder Bayern und Baden-Württemberg zugestimmt.

Start-up BW Local - Symbolbild
Start-up BW Local

Landeswettbewerb Start-up BW Local – jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben

Baden-Württembergische Kommunen haben jetzt wieder die Möglichkeit, gründungsfreundliche Strukturen aufzubauen und damit am Landeswettbewerb „Start-up BW Local – gründungsfreundliche Kommune“ teilzunehmen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Zumeldung

Zumeldung zum Jahresbericht 2025 des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA)

Hoffmeister-Kraut äußert sich zum Jahresbericht 2025 des Deutschen Patent- und Markenamts - Baden-Württemberg weiter an der Spitze!

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Forderung Baden-Württembergs zur Änderung des Wissenschaftsfreiheitsgesetzes

Forderung Baden-Württembergs zur Änderung des Wissenschaftsfreiheitsgesetzes stärkt die Forschungsinstitute der Länder.

Mikrochip / ©Rutkovski.by
Förderung

Land stärkt Chip-Ökosystem und zukunftsweisende Halbleiter-Chipentwicklung zur KI

Land stärkt Chip-Ökosystem und zukunftsweisende Halbleiter-Chipentwicklung zur KI mit fünf Millionen Euro.

©Martina Berg, stock.adobe.com
Wirtschaftsstandort

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen – Klares Bekenntnis zum Standort Baden-Württemberg.

Europaflagge / ©Harald Richter
Industrial Accelerator Act

EU veröffentlicht Industrial Accelerator Act

Hoffmeister-Kraut: Vorschlag weist in falsche Richtung

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Dienstleistungswirtschaft

Impulse für die Zukunft der Dienstleistungswirtschaft im Land

Die Dienstleistungswirtschaft ist ein wichtiger Pfeiler der baden-württembergischen Wirtschaft. Sie sichert Wertschöpfung und Beschäftigung, treibt Innovationen voran und gewinnt im Zuge des industriellen Strukturwandels weiter an Bedeutung.

Bescheidübergabe am 4. März 2026
Förderung

Land stärkt Innovationsstandort Baden-Württemberg mit rund 2,4 Millionen Euro

Land stärkt Innovationsstandort Baden-Württemberg mit rund 2,4 Millionen Euro

Glühbirnen / ©sdecoret - stock.adobe.com
Medizintechnik

Medizintechnik stärken: Land setzt sich in Brüssel erfolgreich für Reformen ein

Auf der Branchenveranstaltung „regularia“ in Tuttlingen hat sich Michael Kleiner, Ministerialdirektor am Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, am 3. März erneut für Medizintechnikbranche eingesetzt.

Eine Gruppe Frauen schaut lachend in die Kamera.
Karriere

Frau und Beruf: Karriere-Hacks für Young Professionals

Die Digitale Plattform Frau und Beruf Baden-Württemberg startet eine neue Rubrik für junge Frauen, die ihrer Karriere ein Upgrade verpassen wollen und im Ratgeber-Dschungel den roten Faden für ihre beruflichen Möglichkeiten suchen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Vertragspaket

Vertragspaket zwischen der Europäischen Kommission und des Schweizer Bundesrat

Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut äußert sich zur Nachricht über die Unterzeichnung des Vertragspakets zwischen der Europäischen Union und der Schweiz durch die Europäische Kommission und den Schweizer Bundesrat.

Spatenstich Geradstetten
Förderung

Land fördert Neubau des Bildungscampus Geradstetten mit rund 21 Millionen Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert den Ersatz-neubau für das Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft Baden-Württemberg e. V. in Geradstetten mit rund 21 Millionen Euro.

Übergabe der Verdienstmedaille an Herrn Kurt Lacher
Bundesverdienstmedaille

Wirtschaftsministerin überreicht Bundesverdienstmedaille an Kurt Josef Lacher

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, hat Kurt Josef Lacher im Rahmen einer Feierstunde die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Mercosur

Hoffmeister-Kraut: Wichtiges Signal für Europa als Wirtschaftsstandort

Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut äußert sich zur Ankündigung der EU-Kommission, das Freihandelsabkommen Mercosur anzuwenden.