Im Rahmen der Veranstaltung übergab Ministerin Hoffmeister-Kraut den Verantwortlichen des Hubs einen symbolischen Förderscheck in Höhe von rund 500.000 Euro. Damit ist der Digital Hub auch in der dritten Förderphase weiter Anlaufstelle für die Transformation von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus investiert bis 2028 insgesamt rund sechs Millionen Euro in die regionalen Digitalisierungszentren an zwölf Standorten im Land.
„Die regionalen Digital Hubs unterstützen unsere Unternehmen vor Ort bei konkreten Innovations- und Digitalisierungsprojekten. Dadurch schaffen wir es, die Digitalisierung in die Fläche des Landes zu bringen und wichtige Technologiethemen für die Wirtschaft zugänglich zu machen. In den vergangenen Jahren wurden bereits 1.400 Digitalisierungsprojekte angestoßen. Ich freue mich, dass der Digital Hub Region Stuttgart mit geballter Innovationskraft daran anknüpft. Das ist ein wichtiger Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft unserer Unternehmen in Baden-Württemberg“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, anlässlich der symbolischen Scheckübergabe.
Digital Hub Region Stuttgart: Schwerpunkt auf KI und Industrial Metaverse
Für den digitalen Strukturwandel der Region Stuttgart legen zukünftig die bisherigen Digital Hubs „Zentrum Digitalisierung Region Stuttgart“ (Landkreis Böblingen) sowie „Digital.FutureES“ (Landkreis Esslingen) ihre Kräfte zusammen und sind an den Standorten Böblingen, Stuttgart, Göppingen und Fellbach aktiv. Das Angebot in Böblingen ist bereits seit 2018 etabliert, die Anlaufstelle in Esslingen unterstützt Unternehmen seit 2023.
Neben dem Zentrum für Digitalisierung Böblingen sind die Wirtschaftsförderung des Landkreises Böblingen, das Herman Hollerith Zentrum der Hochschule Reutlingen, die Wirtschaftsinitiative bwcon GmbH, das KI-Innovationszentrum HIVE Göppingen sowie das Virtual Dimension Center Fellbach (VDC) beteiligt und führen gemeinsam Wirtschaft, Wissenschaft und Start-ups enger zusammen.
Unternehmen profitieren durch Beratung, Qualifizierung oder Prototyping bei Schlüsselthemen wie KI, Cybersicherheit, Industrial Metaverse oder Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Gerade der Einsatz von immersiven Technologien für KMU bildet ein Schwerpunktthema des Digital Hubs. Dabei geht es um vielfältige Anwendungen, wie beispielsweise Maschinen aus der Ferne zu warten, Produkte für Kunden virtuell erlebbar zu machen oder Fachkräfte bei technischen Problemen digital zu unterstützten.
Von DigiChecks und KI-Potenzialanalysen zur Standortbestimmung bis hin zu bewährten Veranstaltungsformaten wie den Digitalisierungsfrühstücken oder dem „Innovation Slam“ werden Unternehmen unterstützt und vernetzt. Dazu soll auch ein jährlicher Innovationswettbewerb zur Förderung praxisnaher Leuchtturmprojekte das regionale Innovations- und Gründungsökosystem stärken.
Der Digital Hub wird für zwei Jahre mit rund 500.000 Euro gefördert.
Über das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg und die Initiative Wirtschaft digital BW
Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus fördert seit 2018 branchenoffene Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft. Die sogenannten regionalen Digital Hubs unterstützen Unternehmen im Rahmen der Initiative Wirtschaft digital BW (wirtschaft-digital-bw.de) in der gesamten Fläche des Bundeslandes.
Der Digital Hub Region Stuttgart ist einer der zahlreichen Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft in der Fläche des Landes. Durch das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg werden die Synergien der branchenoffenen regionalen Digital Hubs sowie der in Baden-Württemberg ansässigen themenspezifischen de:hubs des Bundes und der europäischen digitalen Innovationszentren (EDIH) bestmöglich für die Unternehmen eingesetzt. Alle Hubs erhalten eine Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg.















