Insolvenzen

In Baden-Württemberg ist die Gefahr einer Unternehmenspleite im bundesweiten Vergleich am geringsten

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Die Wahrscheinlichkeit einer Unternehmensinsolvenz ist in Baden-Württemberg deutlicher geringer als an anderen Standorten in der Bundesrepublik. Das belegt die seit vielen Jahren niedrige Anzahl von Firmenpleiten im Südwesten. Im Jahr 2014 wurden 1.796 Fälle registriert, das sind 11,0 Prozent weniger als im Vorjahr.

Bezogen auf 10.000 Unternehmen mussten nur 36 Unternehmen in die Insolvenz gehen, damit liegt Baden-Württemberg vor Bayern (45) und Hessen (52). Die Insolvenzrate liegt fast um die Hälfte unter dem Bundesdurchschnitt (66) und ist die geringste im bundesweiten Vergleich.

„Die niedrigen Insolvenzzahlen zeigen, dass unsere Unternehmen nicht nur solide aufgestellt sind, sondern auch Krisenzeiten dank ihrer guten wirtschaftlichen Substanz sicher überstehen. Mein Ziel ist es, weiterhin gute Rahmenbedingungen für die Unternehmen im Südwesten zu schaffen und sie immer weiter zu verbessern. Ein zentrales Element dabei ist die Wirtschaftsförderung und Unternehmensbetreuung des Finanz- und Wirtschaftsministeriums. Wir unterstützen Unternehmen, die sich in einer schwierigen Lage befinden und Hilfe benötigen, damit es gar nicht erst zu einer drohenden Insolvenz kommt und Arbeitsplätze erhalten bleiben“, sagte Wirtschaftsminister Nils Schmid.

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