Industrie 4.0

14 Leuchtturmprojekte im Land für die Produktion der Zukunft ausgezeichnet

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Gruppenbild der Preisträger des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ (Bild: © Martin Storz)

Der Amtschef des Wirtschaftsministeriums, Ministerialdirektor Michael Kleiner, hat am Mittwoch (12. Dezember) die aktuellen Preisträger des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden 14 Unternehmen und Einrichtungen prämiert, die Digitalisierungslösungen erfolgreich im Betriebsalltag umgesetzt haben.

„Industrie, Mittelstand und Start-ups in Baden-Württemberg sind auf bestem Weg in die digitalisierte Zukunft, wie die heute prämierten Projekte eindrucksvoll zeigen. Mit der Preisverleihung wollen wir anfassbare Lösungen aus dem Land, die Mehrwerte schaffen, noch bekannter machen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen wollen wir damit motivieren, die sich durch Industrie 4.0 bietenden Chancen aktiv anzugehen“, sagte Kleiner bei der Verleihung in Stuttgart.

Mit dem Wettbewerb sucht die „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ nach innovativen Konzepten aus der Wirtschaft, die mit der intelligenten Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsprozessen erfolgreich sind. Die Expertenjury bewertet neben dem Innovationsgrad auch die konkrete Praxisrelevanz für Industrie 4.0. Die prämierten Projekte deckten eine große Bandbreite von Branchen und Technologien ab und zeigten, „dass Industrie 4.0 nicht nur spezielle Branchen wie Maschinenbau oder Automobilindustrie, sondern die gesamte industrielle Wertschöpfung betrifft“, so Kleiner.

 

Die ausgezeichneten Unternehmen und Organisationen

Unternehmen/Organisationen

Prämierte Lösung

Elabo GmbH; Crailsheim

Teachware Lern-Kit für Industrie 4.0

Baden-Württemberg Stiftung, Südwestmetall und Flad & Flad; Stuttgart/Heroldsberg

Roadshow-Truck DISCOVER INDUSTRY

Hohentwiel-Gewerbeschule; Singen

I4.0 für alle – Die Lernfabrik 4.0 in Singen

Hochschule Konstanz (HTWG) - Modellfabrik Bodensee

Modellfabrik für die Ausbildung zu digitalisierten Arbeitswelten

Pilz GmbH & Co. KG; Ostfildern

Pilz Smart Factory – Demonstrator für die intelligente Produktion

Bachthaler Informationstechnologie; Kirchheim unter Teck

bIT 4.0 – Softwarelösung für Lohn- und Einzelfertiger

Bitzer Kühlmaschinenbau GmbH; Rottenburg-Ergenzingen

Vernetztes und mobiles Shopfloor-Management

Heronius GmbH; Göppingen

Digital vernetzte Fertigungsprozesse in der Smart Factory

iFAKT GmbH; Stuttgart

VSM 4.0 – digitales Wertstrom-Management in der Fertigung

WITTENSTEIN SE; Igersheim

Störungsmanagementtool FLASH

CAS Software AG; Karlsruhe

Digitales Shopfloor-Management mit ValueStreamer

Schneider Form GmbH; Dettingen unter Teck

OptiCheck – Digitalisierung im Formenbau

Siemens AG Getriebemotorenwerk; Tübingen

Digitale Toolkette von den Produktdaten bis zum fertigen Bauteil

Gemeinschaftspraxis für Strahlentherapie; Singen

Gesamtsystem für die integrierte Überwachung in der Strahlentherapie

 

Bilder zur Preisverleihung finden Sie in derMediathek.

 

 

Die Auszeichnung „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“

In Summe wurden in acht Prämierungsrunden bislang 141 Unternehmen, Institute und andere Organisationen ausgezeichnet. Die prämierten Unternehmen erhalten eine Ehrenurkunde und eine Glasplakette, die am Unternehmensstandort angebracht werden kann. Zudem werden die Preisträger auf der Internetseite der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ präsentiert.

Aufgrund des hohen Zuspruchs wird der 100 Orte-Wettbewerb mit Fokus auf einzelne Themenschwerpunkte fortgesetzt. Bis März 2019 liegt ein Themenschwerpunkt auf Best Practises und Digitalisierungslösungen aus den Bereichen „Lernen 4.0“ sowie „Human Resource Management 4.0“, da der Strukturwandel zur Industrie 4.0 auch erhebliche Auswirkungen auf die betriebliche Arbeitswelt und Qualifikationsanforderungen von Beschäftigten hat.

Die Netzwerkinitiative „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ will Kompetenzen aus Produktionstechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik bündeln, alle wesentlichen Akteure vernetzen und durch innovative Transferangebote den industriellen Mittelstand in Richtung Industrie 4.0 begleiten.

Als Sprecher steht der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ Dr. Manfred Wittenstein (Vorsitzender des Aufsichtsrats der Wittenstein AG) vor. Die Koordinierungsstelle ist beim VDMA-Landesverband Baden-Württemberg angesiedelt. Die Partner der Allianz – Unternehmen, Kammern, Verbände, Cluster, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Sozialpartner – streben an, Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0-Technologien zu etablieren. Kleine und mittlere Unternehmen spielen dabei eine entscheidende Rolle und sollen von der Allianz profitieren.

Weitere Informationen finden Sie unter www.i40-bw.de.

 

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