Arbeitsmarkt

Arbeitsmarktpolitische Reise in den Regierungsbezirk Karlsruhe

Arbeitsmarktpolitische Reise Karlsruhe

Staatssekretärin Katrin Schütz besuchte heute (6. Juli) im Rahmen ihrer arbeitsmarktpolitischen Reise den Regierungsbezirk Karlsruhe. Ziel der Reise war es, sich mit unterschiedlichen Akteuren über verschiedene arbeitspolitische Themen wie die Herausforderungen der Corona-Pandemie sowie Aspekte des Arbeitsschutzes auszutauschen. „Gerade in der aktuellen Krisenzeit ist mir der persönliche Kontakt besonders wichtig. Die Corona-Pandemie hat die Träger der Beschäftigungsförderung vor erhebliche Veränderungen und Herausforderungen gestellt. Auch dem Arbeitsschutz kommt eine besondere Rolle in der Krise zu.“

Die ersten beiden Termine im Rahmen ihrer arbeitsmarktpolitischen Reise führten die Staatssekretärin zum Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) und zum Arbeitslosenberatungszentrum IKARUS vom Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Karlsruhe. Dort machte sie sich ein Bild davon, wie die Corona-Pandemie Einfluss auf die Beratung von Familien und Langzeitarbeitslosen im SGB II-Leistungsbezug hat. „Die Einrichtungen stehen vor großen Herausforderungen: Beratung, Vermittlung und Unterstützung von Arbeitssuchenden konnten nur noch online oder telefonisch stattfinden. Gleichzeitig stieg die Zahl der Leistungsbeziehenden, die in der aktuellen Situation eine Reihe neuer Fragen mit sich bringen. Ich bin von der Arbeit der Träger sehr beeindruckt und freue mich, dass die Angebote dank des großen Engagements und der hohen Innovationsbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch zu Krisenzeiten durchgeführt werden können“, so Schütz.

Beide Projekte sind Bausteine des Landesarbeitsmarktprogramms „Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt“ und werden vom Wirtschaftsministerium bis Ende 2020 gefördert, wobei eine Weiterförderung bereits in Vorbereitung ist. „Ein besonderer Fokus der Projekte liegt auf Familien mit minderjährigen Kindern und Langzeitleistungsbeziehenden im SGB II-Leistungsbezug. Mit den geförderten Projekten wollen wir diese Menschen gerade auch während der Corona-Pandemie stärken, damit sie Mut fassen, für sich und ihre Kinder erreichbare Perspektiven zu entwickeln“, sagte Schütz. Über Informationen und Berichte der dort Arbeitenden fand ein reger Austausch mit der Staatssekretärin statt. Schütz betonte, dass die Umstände und Gründe, die es verhindern, dass Menschen keine Arbeit finden bzw. nicht lange in Arbeit bleiben, sehr vielfältig seien. „Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass man am Ball bleibt und flexible Möglichkeiten findet und nutzt, um Kontakte aufzubauen und zu vertiefen“, so die Staatssekretärin.

Durch die Corona-Pandemie haben sich die ungleichen Integrationschancen weiter verschärft. Gerade Frauen leisten vermehrt Erziehungs- und Betreuungsarbeit und sind besonders beansprucht. Für Schütz Grund zur Sorge, dass alte Rollenbilder wiederauflebten bzw. sich weiter verfestigten. Langzeitarbeitslose Menschen verfügen oftmals über keine oder lange zurückliegende berufliche Bildung. Ein größerer Anteil kann allenfalls in Helfertätigkeiten vermittelt und langsam an eine Qualifizierung herangeführt werden. Viele Helfertätigkeiten befinden sich allerdings in Branchen, die besonders schwer von der Corona-Krise betroffen sind, wie Gastronomie und Tourismus. Hier ist gute, aufbauende Beratung nötig.

„Durch die finanzielle Förderung der vier Förderbausteine des Landesarbeitsmarktprogramms gelingt es, unterschiedliche Zielgruppen gut zu erreichen und ihnen eine bedarfsgerechte Unterstützung zukommen zu lassen“, erläuterte Schütz. Hierfür setzt das Land jährlich rund drei Millionen Euro Fördergelder ein. 2020 wurden die bisher zwölf BeJuga-Standorte auf 22 Standorte im Land erweitert. Außerdem wurde die Förderung je Standort auf 75.000 Euro pro Jahr angehoben. Damit können vor Ort mehr Familien erreicht werden. Die zwölf Arbeitslosenberatungszentren werden jeweils mit 50.000 Euro gefördert. „Die wichtige Arbeit der Träger soll fortgeführt und Menschen in besonderen Lebenslagen weiter gut unterstützt werden. Die Menschen sollen die Möglichkeit haben, wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen“, betonte Schütz.

Die letzte Station der arbeitsmarktpolitischen Reise war der Besuch bei der OPTERRA Wössingen GmbH. Das Unternehmen ist Vorreiter in Sachen Arbeitsschutz und hat 2017 für seine Sicherheitszentrale den Deutschen Arbeitsschutzpreis bekommen. Die Staatssekretärin hat sich vor Ort die Maßnahmen zur Arbeitssicherheit angeschaut und auch darüber gesprochen, wie die Corona-Pandemie die Arbeitsprozesse beeinflusst.

„Wirksamer Arbeitsschutz ist in einer anspruchsvollen Arbeitswelt, die sich schnell verändert, das A und O. Insbesondere, aber nicht nur in Zeiten von Corona sind Arbeitsschutzmaßnahmen elementar, sie tragen auch wesentlich dazu bei, die Gesundheit und damit die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhalten“, hob die Staatssekretärin hervor. Die Überwachung der staatlichen Arbeitsschutzvorschriften obliegt den Gewerbeaufsichtsbehörden, oberste Arbeitsschutzbehörde ist das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau. „Das Wirtschafts- und Arbeitsministerium setzt sich weiterhin mit Nachdruck dafür ein, dass die Gewerbeaufsicht in diesem Bereich personell gestärkt wird“, so Schütz weiter.

Die Firma stellte der Staatssekretärin ihr preisgekröntes und vorbildliches organisatorisches Konzept einer durchgängig besetzten Sicherheitszentrale vor. Diese Sicherheitszentrale ist während des fünf Wochen dauernden Winterstillstands zu Revisionszwecken eingerichtet. Sie dient als erste Anlaufstelle für die zusätzlichen 250 Mitarbeiter von Fremdfirmen, die in dieser Zeit Reinigungs- und Wartungsarbeiten ausüben. „Die Beschäftigten sind die wertvollste Ressource unserer Unternehmen. Die Einrichtung dieser Sicherheitszentrale konnte die Zahl der Arbeitsunfälle drastisch reduzieren. Damit zeigt die Firma vorbildhaft auf, wie Beschäftigte von Fremdfirmen durch organisatorische Lösungen in den eigenen Arbeitsschutz integriert werden können. Wir brauchen genau solche Ideen, um das Wohl der Beschäftigten zu sichern“, zeigte sie sich überzeugt.

Bilder der Reise finden Sie hier.

  • Frauen in MINT-Berufen

Wirtschaftsministerium fördert Programm CyberMentor in Baden-Württemberg

Das Wirtschaftsministerium startet in Zusammenarbeit mit der Vector Stiftung ein Programm zur Förderung der MINT-Bildung von Mädchen in Baden-Württemberg. Die Online-Plattform „CyberMentor“ richtet sich nun künftig auch an Schülerinnen der 5. bis 13. Klasse an weiterführenden Schulen im Land.

Staatssekretärin Katrin Schütz
  • Ausbildung

Zweiter Tag der Ausbildungsreise von Staatssekretärin Katrin Schütz

An Tag zwei ging es in die Regionen Nordschwarzwald, Schwarzwald-Baar-Heuberg und Hochrhein-Bodensee. Schütz besuchte Betriebe aus den Bereichen Baugewerbe und Raumdesign, sowie einen Technologiegroßbetrieb und ein Einrichtungshaus.

Logo der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg. (Bild: © Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg)
  • Industrie 4.0

Industrie 4.0: 13 Leuchtturmprojekte zur Industrie 4.0 im Land ausgezeichnet

Staatssekretärin Katrin Schütz hat heute (3. August) per Videobotschaft die aktuellen Preisträger des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut

Wirtschaftsministerin äußert sich zur Situation der Südwestindustrie im Juni 2020

Das Statistische Landesamt hat am 3. August Zahlen zur Industriekonjunktur im Juni veröffentlicht. Ministerin Hoffmeister-Kraut sieht noch keine Entwarnung.

Staatssekretärin Katrin Schütz
  • Ausbildung

Erster Tag der Ausbildungsreise von Staatssekretärin Katrin Schütz

Auftakt in den Regionen Nordschwarzwald, Stuttgart und Neckar-Alb

Staatssekretärin Katrin Schütz
  • Ausbildung

Dreitägige Ausbildungsreise von Staatssekretärin Katrin Schütz

Wirtschaftsstaatssekretärin Schütz: „Auch in der Corona-Pandemie engagieren sich die Betriebe im Land weiter stark in der Ausbildung“

Auszubildender und Lehrer an einer CAD-Maschine (Quelle: © Monkey Business, stock.adobe.com)
  • Ausbildung

Programm „Erfolgreich ausgebildet – Ausbildungsqualität sichern“ startet in die vierte Runde

Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz: „Jeder einzelne erhaltene Ausbildungsvertrag ist ein Gewinn – für die berufliche Zukunft junger Menschen und die Fachkräftesicherung in Baden-Württemberg“

Kulturhaus Mannheim
  • Städtebauförderung

Wirtschaftsministerium fördert weitere städtebauliche Vorhaben im Investitionspakt Soziale Integration im Quartier

Mit weiteren rund sechs Millionen Euro Bundes- und Landesmitteln fördert das Wirtschaftsministerium im Rahmen des Investitionspakts Soziale Integration im Quartier die Sanierung oder Erweiterung von 20 öffentlichen Einrichtungen.

Übergabe Bronzeplakette
  • Ehrung

Wirtschaftsstaatssekretärin übergibt Bronze-Plakette für Eremitage in Waghäusel

Katrin Schütz übergab Walter Heiler, Oberbürgermeister der Stadt Waghäusel, eine Bronzeplakette für den Zentralbau der Eremitage.

Übergabe Staufermedaille an Herrn Jooß
  • Staufermedaille

Staufermedaille für Karl-Heinz Jooß aus Karlsruhe

Für besondere Verdienste um das Land Baden-Württemberg hat Staatssekretärin Katrin Schütz heute (30. Juli) die von Ministerpräsident Winfried Kretschmann verliehene Staufermedaille in Gold an Karl-Heinz Jooß aus Karlsruhe überreicht.

Glühbirne / © seabass creatives / Unsplash
  • Arbeitsmarkt

Ministerin zu den Arbeitsmarktzahlen im Juli

Arbeitsministerin Hoffmeister-Kraut: „Die Arbeitslosigkeit im Land stagniert – der Höhepunkt bei der Kurzarbeit dürfte erreicht sein. Wichtig ist nun, die Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld auf 24 Monate zu verlängern“

Termin Marquardt Gruppe in Rietheim-Weilheim im Rahmen der Sommerreise „Corona und Transformation: Wie sich die Automobil- und Zuliefererbranche den vielfältigen Herausforderungen stellt“
  • Sommerreise

Sommerreise von Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut zu „Corona und Transformation: Wie sich die Automobil- und Zuliefererbranche den vielfältigen Herausforderungen stellt“

Hoffmeister-Kraut: „Unser Mittelstand muss sich im Transformationsprozess gezielt auf neue Produkte und Märkte ausrichten“

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Impulspapier des BWIHK

Ministerin äußert sich zum Impulspapier des BWIHK „Starke Wirtschaft – Starkes Land“

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat sich zum politischen Impulspapier des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK) für die kommende Legislaturperiode geäußert. Der BWIHK hatte das Papier am 29. Juli veröffentlicht.

unsplash / Johannes Plenio
  • Weiterbildung

Kabinett beschließt umfassende Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: Nur mit top qualifizierten Beschäftigten können wir Strukturwandel in Baden-Württemberg erfolgreich meistern

unsplash/ hobi-industri-C
  • Coronavirus

Kabinett beschließt Rettungskonzept für Reisebusunternehmen

Das Landeskabinett hat die Konditionen des Hilfsprogramms für die Reisebusunternehmen in Baden-Württemberg in Höhe von insgesamt rund 40 Millionen Euro beschlossen.

unsplash / kendall ruth
  • Beteiligungsfonds

Landesregierung beschließt Gesetzentwurf zur Errichtung eines baden-württembergischen Beteiligungsfonds

Die Landesregierung hat gestern (28. Juli) die rechtliche Grundlage zur Errichtung eines baden-württembergischen Beteiligungsfonds geschaffen.

Verleihung Bundesverdienstkreuz am 29. Juli 2020
  • Bundesverdienstkreuz

Bundesverdienstkreuz für Gisela Lotz aus Pforzheim

Staatssekretärin Katrin Schütz hat heute (29. Juli) das vom Bundespräsidenten verliehene Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Gisela Lotz aus Pforzheim vergeben.

Schausteller - Quelle: unsplash/chuhan-z
  • Coronavirus

Landesregierung beschließt weitere Hilfen für das Schaustellergewerbe, die Veranstaltungs- und Eventbranche sowie das Taxigewerbe

Die Landesregierung hat gestern (28. Juli) den Weg für ein weiteres Hilfsprogramm freigemacht.

Transformationswissen BW startet (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Strategiedialog Automobilwirtschaft

Startschuss für das „Transformationswissen BW“

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Mit der Lotsenstelle bieten wir unserem Mittelstand wichtige Orientierung bei der Transformation“

Ein junger Mann fotografiert mit dem Handy eine Kirche
  • Tag des offenen Denkmals

Mitmachen beim Videowettbewerb „DenkMal kreativ!

Zum digitalen Tag des offenen Denkmals 2020 initiiert die Landesdenkmalpflege vom 30. Juli bis 30. August 2020 einen Videowettbewerb. Jeder ist eingeladen, ein Video bis maximal 1,5 Minuten zu einem Denkmal im Bundesland Baden-Württemberg zu filmen und bei der Denkmalpflege einzureichen.

Drei Kinder beim Fußballspielen
  • Städtebauförderung

Wirtschaftsministerium schreibt neuen Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten in Sanierungsgebieten aus

Städte und Gemeinden können ab sofort bis zum 1. Oktober 2020 Anträge für die Förderung im Rahmen des neu aufgelegten Investitionspakts Sportstätten (IVS) stellen.

Sommerreise 2020 Ministerin besucht die Gründerszene in Baden-Württemberg
  • Start-up BW

Sommerreise durch den Gründungsstandort Baden-Württemberg

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Die Gründerszene im Land ist innovativ und vielfältig. Jetzt gilt es, den Start-ups in der Corona-Krise den Rücken zu stärken und sie passgenau zu unterstützen“

  • Sommerreise

Sommerreise von Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Wohnraumoffensive – Neue Wege zur Bewältigung des Wohnraummangels“

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Die besichtigten Projekte belegen eindrücklich, welche vielversprechenden Handlungsspielräume wir den Kommunen mit unseren Instrumenten eröffnen“

Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Start-up BW

Online Landesfinale von „Start-up BW Young Talents“

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratulierte heute (23. Juli) im Rahmen einer Online-Veranstaltung den Preisträgerinnen und Preisträgern des Landesfinales des Wettbewerbs „Start-up BW Young Talents“.

Goeppingen, Schlossplatz
  • Gestaltungbeiräte

Wirtschaftsministerium fördert auch in den Jahren 2021 und 2022 kommunale Gestaltungsbeiräte

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Gestaltungsbeiräte können einen wichtigen Beitrag zu langfristig tragfähigen Lösungen beim Planen und Bauen leisten“