Batteriezellenforschung

Batteriezellforschung: Wirtschaftsministerin zu Besuch von Bundesministerin Karliczek in Ulm

Glühbirne / © seabass creatives / Unsplash

Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut erklärte angesichts des heutigen (15. Juli) Besuchs von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek in Ulm: „Wir nehmen Frau Karliczek beim Wort: Ulm und Karlsruhe müssen beim Dachkonzept zur Batteriezellforschung auf Augenhöhe einbezogen werden. Wir erwarten, dass das BMBF zeitnah erklärt, wie dies konkret ausgestaltet werden kann. Hier erwarten wir Antworten.“

Mit Blick auf Karliczeks Ankündigung, es werde ein „mittlerer zweistelliger Millionenbetrag“ nach Baden-Württemberg fließen, betonte Hoffmeister-Kraut: „Bereits bestehende Förderzusagen für Projekte, die wir längst in der Pipeline haben, nur zu wiederholen, wird hier nicht ausreichen.“ Als Beispiel nannte die Ministerin unter anderem das Projekt „DigiBattPro 4.0“, für das Karliczeks Ressort schon vor Monaten Fördergelder in Aussicht gestellt hatte. „Diese Mittel können keine Kompensation sein. Wir erwarten vom Bund ein nennenswertes, zusätzliches Engagement, das mehr als ein Trostpflaster ist“, so Hoffmeister-Kraut. 

„Wir müssen in Deutschland Batteriezellen produzieren, die auch wettbewerbsfähig sind“, forderte Hoffmeister-Kraut. „Der internationale Wettbewerb um die Mobilität der Zukunft – insbesondere mit den USA und Asien – ist bereits voll im Gange. Wir dürfen hier nicht weiter Zeit verlieren, sondern müssen jetzt die richtigen Weichen stellen, damit die deutsche Automobilbranche ihre starke Stellung auf den Weltmärkten weiterhin verteidigen kann.“  

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut

Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohungsbau

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