Arbeitsmarktzahlen

„Eine hochwertige Aus- und Weiterbildung ist der Schlüssel zum Erfolg am Arbeitsmarkt“

Menschen in der Stadt (Quelle:© Artens, Adobe Stock)

Anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktzahlen erklärte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut heute: „Der Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg bleibt trotz der getrübten Stimmung in der deutschen Wirtschaft auch im Mai stabil.“ Der ifo Geschäftsklimaindex sei im April von 99,7 auf 99,2 Punkte gesunken. Die Unternehmen, vor allem im Verarbeitenden Gewerbe, seien weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Auch mit Blick auf die kommenden Monate habe sich die Zuversicht in der Wirtschaft gedämpft.

„Ich blicke optimistisch in die Zukunft“, betonte Hoffmeister-Kraut angesichts der anhaltend hohen Zahl der offenen Stellen – aktuell 111.000 – in der baden-württembergischen Wirtschaft. „Das zeigt in aller Klarheit: Unsere Unternehmen brauchen dringend Fachkräfte und qualifizierten Nachwuchs.“ Das neue Ausbildungsbündnis, das die Landesregierung mit zahlreichen Partnern in der vergangenen Woche unterzeichnet habe, leiste in vielen Aktionsfeldern einen wichtigen Beitrag. „Eine hochwertige Aus- und Weiterbildung ist heute und in der zukünftigen Arbeitswelt 4.0 der Schlüssel zum Erfolg am Arbeitsmarkt und der beste Schutz gegen Arbeitslosigkeit“, zeigte sich Hoffmeister-Kraut überzeugt.

Im Mai 2019 waren in Baden-Württemberg mit 191.306 Arbeitslosen noch 510 Personen bzw. 0,3 Prozent weniger arbeitslos gemeldet als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote blieb mit 3,1 Prozent stabil auf niedrigem Niveau. „Unser Arbeitsmarkt zeigt sich robust und setzt die erfreuliche Erfolgsgeschichte fort.“

Gegenüber April 2019 hat die Arbeitslosigkeit im Land, entgegen der jahreszeitlich üblichen Entwicklung, mit plus 2.649 bzw. 1,4 Prozent leicht zugenommen. Verantwortlich dafür könnte neben einer konjunkturellen Delle auch die Korrektur möglicher Erfassungsfehler von Leistungsbeziehenden in den Jobcentern aufgrund eines Hinweises des Bundesrechnungshofs sein.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut

Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohungsbau

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