Förderung

Wirtschaftsministerium fördert Forschungsprojekt „Intelligente Tumordiagnostik“ mit 1,7 Millionen Euro

Labor / ©Drew Hays / Unsplash

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert die Forschung an einem KI-basierten quantitativen Diagnostiksystem am Beispiel von Hauttumoren mit 1,7 Millionen Euro. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (30. September) in Stuttgart bekannt. Das Projekt „Intelligente Tumordiagnostik“ wird von einem Forschungsverbund der Innovationsallianz Baden-Württemberg (InnBW) umgesetzt. „Das anwendungsorientierte Projekt zeigt, welch großes Potenzial Künstliche Intelligenz auch im Gesundheitswesen hat. Diese Möglichkeiten müssen wir nutzen“, so die Ministerin.

„Mit diesem Verbundprojekt der wirtschaftsnahen Forschung können wir die Wissensgrundlage für die KI-basierte Diagnostik stärken und gleichzeitig den Mittelstand unserer gut aufgestellten Gesundheitsindustrie in Baden-Württemberg noch weiter voranbringen“, sagte Hoffmeister-Kraut. Das Projekt sei ein besonders gelungenes Beispiel für die interdisziplinäre Zusammenarbeit der vom Wirtschaftsministerium grundfinanzierten Institute der wirtschaftsnahen Forschung in der Innovationsallianz.

Das Forschungsprojekt ist Teil der KI-Strategie des Landes Baden-Württemberg und soll dazu beitragen, das Potenzial von Künstlicher Intelligenz im Bereich des Gesundheitswesens und im Besonderen im Bereich der Diagnostik aufzuzeigen. Am Beispiel der Diagnose von Hauttumoren soll dabei ein Verfahren der quantitativen Bildgebung entwickelt werden. Im Unterschied zu bereits verfügbaren Diagnoseverfahren, bei denen auf Bildern Hauttumore mit Hilfe Künstlicher Intelligenz automatisiert erkannt werden, soll mit dem Förderprojekt der Umfang der ermittelten medizinischen Daten signifikant gesteigert und die Qualität der Diagnostik so auf eine neue Stufe gehoben werden.

Die hierfür erforderliche zusätzliche Hardware in Form von speziellen Beleuchtungs- und Detektionseinrichtungen soll kostengünstig und einfach realisierbar und in Verbindung mit einem marktüblichen Smartphone einsetzbar sein. Dies würde eine durchgängige und nicht mehr nur punktuelle Verlaufskontrolle von Erkrankungen erheblich vereinfachen und perspektivisch auch Pflegekräften und Privatpersonen ein qualifiziertes Screening-Mittel für die Haut an die Hand geben. Darüber hinaus kann die Technologie auch auf andere Anwendungsbereiche von bildgebenden Verfahren, zum Beispiel in der Lebensmittelindustrie, übertragen werden.

Folgende Institute der InnBW sind am Projekt beteiligt:

  • FZI Forschungszentrum Informatik Karlsruhe
  • Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Meßtechnik an der Universität Ulm
  • Hahn-Schickard-Institut Villingen-Schwenningen
  • Hahn-Schickard-Institut Stuttgart
  • NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen

Weitere Informationen:

Die Innovationsallianz Baden-Württemberg (InnBW) ist ein Bündnis aus 13 unabhängigen Forschungsinstituten. Diese erschließen die Technologiefelder der Zukunft - beispielsweise nachhaltige Mobilität, Umwelttechnologie und Ressourceneffizienz, Gesundheit und Pflege, Information und Kommunikation - und transferieren die Forschungsergebnisse anwendungs- und ergebnisorientiert in die Unternehmen, um diesen die Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung zugänglich zu machen. Dieses Angebot ist vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen von großer Bedeutung, da diese oft nicht über die notwendigen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten verfügen.

Die Institute der Innovationsallianz bilden eine wichtige Säule der wirtschaftsnahen Forschung in Baden-Württemberg. Sie werden ausschließlich vom Land grundfinanziert. Derzeit sind knapp 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den Instituten beschäftigt, die jedes Jahr über 5.000 Projekte und Aufträge - insbesondere auch mit kleinen und mittleren Unternehmen - bearbeiten. Die Institute der Innovationsallianz sind in acht Stiftungen bzw. Vereinen organisiert, die Empfänger der Grundfinanzierungen sind.

  • Wohnraumoffensive

Wohnraumoffensive Baden-Württemberg: Wirtschaftsministerium fördert beispielgebendes Projekt zur Garagenaufstockung in Karlsruhe

Im Rahmen der Wohnraumoffensive fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau auch modellhafte und experimentelle Wohnprojekte, die sich als richtungsweisend für den Wohnungsbau erweisen.

stock adobe
  • Zumeldung

Südwestwirtschaft im ersten Halbjahr

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Stabilisierungsmaßnahmen von Bund und Land greifen, es kann aber noch keine Entwarnung gegeben werden“

Geldmünzen / ©Marian Vejcik
  • Nachtragshaushalt

Wirtschaftsministerin zum Nachtragshaushalt des Landes

Hoffmeister-Kraut: „Wirtschaftspolitik muss jetzt in erster Linie als Standortpolitik begriffen werden. Der Entwurf setzt die richtigen Akzente“

©Martina Berg, stock.adobe.com
  • Lateinamerika-Tag

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut zum Lateinamerika-Tag 2020

Unter dem Motto „Lateinamerika im Fokus: Visionen für die Wirtschaft“ veranstalten der Lateinamerika-Verein und das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg am 24. und 25. September den 71. Lateinamerika-Tag, der dieses Jahr als Online-Event stattfindet.

Mitarbeiter in einem medizinischen Labor
  • Corona-Virus

Kabinett stimmt Förderung von Corona-Forschungsprojekten des Wirtschaftsministeriums zu

Das Kabinett hat am Dienstag (22. September) der Förderung von drei Forschungsprojekten zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro zugestimmt.

Schausteller - Quelle: unsplash/chuhan-z
  • Corona-Virus

Startschuss für neuen „Tilgungszuschuss Corona“ für Schausteller, Messe-, Veranstaltungs- und Eventbranche sowie Taxi- und Mietwagengewerbe

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat heute (24. September) den Startschuss für den neuen „Tilgungszuschuss Corona“ gegeben.

unsplash / Johannes Plenio
  • Beteiligungsfonds

Beteiligungsfondsgesetz: Landesregierung beschließt Einbringung in den Landtag

Die Landesregierung hat gestern (22. September) den Weg für das parlamentarische Verfahren für den baden-württembergischen Beteiligungsfonds freigemacht.

Expo Pavillion Dubai
  • Expo Dubai

Landesregierung beschließt Teilnahme an Weltausstellung Expo Dubai im Herbst 2021

Die Landesregierung hat sich gestern (22. September) dafür ausgesprochen, dass Baden-Württemberg an der Weltausstellung Expo Dubai im Herbst 2021 teilnimmt.

Der Ortskern Schönbronn mit dem Dorfgemeinschaftshaus (l.) und dem Backhaus (r.) (Bild: Stadt Wildberg)
  • Städtebauliche Erneuerung

Sanierung des „Ortskern Schönbronn“ in Wildberg erfolgreich abgeschlossen

Mit insgesamt rund 1,1 Millionen Euro Landesfinanzhilfen hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau die Sanierung gefördert.

Motiv der Frauenwirtschaftstage
  • Frauenwirtschaftstage

Online-Auftaktveranstaltung anlässlich der 16. Frauenwirtschaftstage

Frauen stehen in der Bewältigung der Corona-Krise an vorderster Front. Es darf nun keinen Rückfall in traditionelle Rollenbilder geben. Deshalb sind die Frauenwirtschaftstage dieses Jahr besonders wichtig.

Quelle: AdobeStock
  • Weiterbildung

www.fortbildung-bw.de jetzt mit Katalog für Online-Kurse

Das Weiterbildungsportal des Landes verfügt nun auch über einen speziellen Katalog für Online-Weiterbildungsangebote. Diese können ohne Präsenz vor Ort im Internet absolviert werden.

Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut beim Strategiedialog Automobilwirtschaft 2020
  • Mobilität

Strategiedialog Automobilwirtschaft zieht positive Zwischenbilanz

Das Spitzengremium des Strategiedialogs Automobilwirtschaft des Landes hat eine positive Zwischenbilanz gezogen.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Corona-Hilfe

„Verlängerung des Kurzarbeitergeldes sichert Arbeitsplätze und Existenzen“

Zum Beschluss des Bundeskabinetts, das Kurzarbeitergeld zu verlängern, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Damit wir nach der Krise die Produktion wieder schnell hochfahren können, sind wir auf alle Betriebe angewiesen, die ihren Teil dazu beitragen können.“

Ein Paar erhält einen Wohnungsschlüssel / ©rawpixel / Unsplash
  • Wohnraum

Änderung des Zweckentfremdungsverbotsgesetzes auf den Weg gebracht

Der Ministerrat hat am 15. September die Änderung des Zweckentfremdungsverbotsgesetzes auf den Weg gebracht. Städte und Gemeinden haben damit noch bessere Möglichkeiten, dringend benötigten Wohnraum zu erhalten und zu schützen.

Servicekraft in einem Restaurant mit Mund-Nasen-Schutz
  • Corona-Hilfe

Stabilisierungshilfe Corona für Hotel- und Gaststättengewerbe wird verlängert und für weitere Betriebe geöffnet

Das Kabinett hat heute die Verlängerung und Ausweitung der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe beschlossen.

Ein Mann im Anzug verwendet ein Tablet
  • Digital@BW

Landesregierung beschließt Digitalisierungsprämie Plus

Die Landesregierung hat heute (15. September) grünes Licht für das Förderprogramm „Digitalisierungsprämie Plus“ gegeben, das Unternehmen bei Digitalisierungsprojekten unterstützen soll.

Wort-Bild-Marke der Wohnraumoffensive Baden-Württemberg
  • Wohnraumoffensive

Gemeinde Berghülen schafft mit Grundstücksfonds bezahlbaren Wohnraum

Die Gemeinde Berghülen auf der Laichinger Alb nimmt als zweite Kommune in Baden-Württemberg den Grundstücksfonds BW in Anspruch. Die Gemeinde sieht vor, auf dem ehemaligen Areal des Fruchtsaftherstellers Albi Wohnraum zu schaffen.

Katrin Schütz, Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg
  • Online-Konferenz

Regionale europäische Corona-Strategien im Vergleich

Welche regionalen Strategien führen die Wirtschaft aus der Corona-Krise? Diese Frage stand im Zentrum der heutigen Online-Veranstaltung in Karlsruhe u.a. mit Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz und Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder.

Geldscheine / ©Erwin Wodicka - wodicka@aon.at
  • Corona-Hilfe

Mezzanine-Beteiligungsprogramm startet

Das Wirtschaftsministerium startet das Mezzanine-Beteiligungsprogramm, mit dem vor allem Start-ups und mittelständische Unternehmen unterstützt werden sollen.

Staatssekretärin Katrin Schütz besuchte im Rahmen ihrer Denkmalreise die Höhensiedlung Wunnenstein im Landkreis Ludwigsburg (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Denkmalreise 2020

Staatssekretärin Katrin Schütz besucht den Regierungsbezirk Stuttgart

Auf ihrer viertägigen Denkmalreise durch die Regierungsbezirke des Landes wirbt Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz für die wertvolle Arbeit der Denkmalpflege. Zum Abschluss am heutigen Freitag besuchte sie den Regierungsbezirk Stuttgart.

Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Startup BW

Neuer „Start-up BW Pre-Seed“-Partner in der Region Neckar-Alb

Das Wirtschaftsministerium hat einen neuen Partner für die Umsetzung der Frühphasenförderung „Start-up BW Pre-Seed“: Das Konsortium „Pre-Seed Neckar-Alb“ ist ab sofort Ansprechpartner für interessierte Start-ups.

Grafische Darstellung der Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau in Baden-Württemberg: 2013 insgesamt 63,12 Mio. Euro, 2016 insgesamt 205 Mio. Euro, 2021 insgesamt 251 Mio. Euro Bewilligungsvolumina251 Mio
  • Sozialer Wohnungsbau

„Engagagement für die soziale Wohnraumförderung entscheidend gesteigert“

Wohnungsbauministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut kommentierte die Forderungen nach höheren Landesmitteln für den sozialen Wohnungsbau: „Mit rund 250 Millionen Euro pro Jahr stellen wir seit 2017 so viele Mittel für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung wie seit Mitte der 1990er-Jahre nicht mehr.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Bericht des VDMA Baden-Württemberg

„Den Maschinen- und Anlagenbau gut durch die Krise bringen“

Anlässlich des neuen Lageberichts des Verbands der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) Baden-Württemberg sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Unsere Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau sind nicht nur unersetzbare Arbeitgeber, sondern wichtige Innovationstreiber in Baden-Württemberg."

Staatssekretärin Katrin Schütz besucht im Rahmen ihrer Denkmalreise die Siedlung am Steinacker in Müllheim am Feldberg (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Denkmalreise 2020

Staatssekretärin Katrin Schütz besucht den Regierungsbezirk Freiburg

Auf ihrer viertägigen Denkmalreise durch die vier Regierungsbezirke des Landes wirbt Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz für die wertvolle Arbeit der Denkmalpflege. Am heutigen Donnerstag machte sie Station im Regierungsbezirk Freiburg.

Die Kindertagesstätte im Ortskern von Eisingen (Bild: Gemeinde Eisingen)
  • Städtebauliche Erneuerung

Sanierung des Ortskerns von Eisingen mit Landesmitteln abgeschlossen

Die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Ortskern III“ in Eisingen wurde erfolgreich abgeschlossen. Mit rund 1,3 Millionen Euro Landesfinanzhilfen hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau die Sanierung gefördert.