Förderung

Förderung eines RegioWIN-Leuchtturmprojekts mit 7 Millionen Euro

Beim Spatenstich des Business Development Center Organische Elektronik (BDC OE)(v.l.n.r.): Dr. Andre Domin, Geschäftsführer Technologieförderung Heidelberg GmbH; Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau; Hans-Jürgen Heiß, Bürgermeister Stadt Heidelberg; Lukas Hampl, Architekturbüro RKW+; Siegbert Moraw, Vorstand Sparkasse Heidelberg (Quelle: Technologieförderung HD GmbH und RKW Architektur +)
Bei der Übergabe des Förderschecks (v.l.n.r.): Hans-Jürgen Heiß, Bürgermeister Stadt Heidelberg; Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau; Dr. Andre Domin, Geschäftsführer Technologieförderung Heidelberg GmbH (Quelle: Technologieförderung HD GmbH und RKW Architektur +)

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert das RegioWIN-Leuchtturmprojekt Business Development Center Organische Elektronik (BDC OE) in Heidelberg mit 7 Millionen Euro. „Das BDC OE wird jungen Unternehmen aus High-Tech-Bereichen einen optimalen Innovationsraum bieten, um sich in Heidelberg anzusiedeln und voneinander zu profitieren. Mit diesem Zentrum erweitern wir die Innovationsinfrastruktur zur gedruckten organischen Elektronik in Baden-Württemberg und schaffen damit ein Spitzenumfeld der Forschung und Entwicklung, das den Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft stärken und das Gründungsgeschehen in der Metropolregion sowie im Land insgesamt beleben wird. Damit entstehen hochwertige Arbeitsplätze und wir sichern die internationale Wettbewerbsfähigkeit in dieser Zukunftstechnologie“, sagte Staatssekretärin Katrin Schütz heute (24. April) anlässlich der Übergabe des Förderbescheids und des Spatenstichs in Heidelberg.

 

Das Investitionsvolumen für den Bau des Leuchtturmprojektes BDC OE liegt bei mehr als 17 Millionen Euro. Dafür wird vom Wirtschaftsministerium die im RegioWIN-Wettbewerb festgelegte maximale Fördersumme von sieben Millionen Euro – davon fünf Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und zwei Millionen Euro aus Landesmitteln – bereitgestellt. Träger und Betreiber ist die Technologieförderung Heidelberg GmbH, eine Tochter der Stadt Heidelberg. Mit der Fertigstellung des Zentrums wird Mitte 2019 gerechnet.

 

Die organische Elektronik sei eine Zukunftstechnologie mit hohem wirtschaftlichem Wachstumspotenzial. Sie ermögliche die Herstellung von druckbaren und flexiblen Elektronikbauteilen mit neuen Anwendungsmöglichkeiten, beispielsweise in den Bereichen Photonik, erneuerbare Energien, Sensorik für Industrie 4.0 und medizinische Diagnostik. „Damit stärken wir den High-Tech-Standort Heidelberg und die Zukunftsfähigkeit der ganzen Region“, so Schütz.

 

Das neue Business Development Center Organische Elektronik wird als eines der ersten Gebäude des neuen Heidelberg Innovation Park (HIP) auf dem Gelände der ehemaligen Patton Barracks errichtet. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Spitzencluster Forum Organic Electronics, das Center for Advanced Materials (CAM) der Universität Heidelberg und die InnovationLab GmbH als Managementstruktur des Clusters. Dieser Zusammenschluss aus namhaften Unternehmen und Forschungseinrichtungen treibt die Forschungsbestrebungen einer jungen und zukunftsweisenden Produktionstechnik für Halbleiter voran.

 

Hintergrund RegioWIN

Das Leuchtturmprojekt BDC Organische Elektronik wurde im Rahmen des landesweiten Wettbewerbs RegioWIN im Januar 2015 als eines von insgesamt 21 Projekten prämiert. Der Wettbewerb ist ein Kernelement des baden-württembergischen Operationellen Programms für die Förderperiode 2014 - 2020 des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Ziel der Landesregierung ist es, innovationsorientierte Regionalentwicklung voranzutreiben. Die Umsetzung der entwickelten Projekte ist ein wichtiger Beitrag zum Technologietransfer und damit auch zur innovativen Entwicklung Baden-Württembergs.

 

Weitere Informationen:

Heidelberg Innovation Park (HIP)

Logo der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg. (Bild: © Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg)
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Staatssekretärin Katrin Schütz
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Staatssekretärin Katrin Schütz
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Kulturhaus Mannheim
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Drei Kinder beim Fußballspielen
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  • Sommerreise

Sommerreise von Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Wohnraumoffensive – Neue Wege zur Bewältigung des Wohnraummangels“

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Die besichtigten Projekte belegen eindrücklich, welche vielversprechenden Handlungsspielräume wir den Kommunen mit unseren Instrumenten eröffnen“

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  • Start-up BW

Online Landesfinale von „Start-up BW Young Talents“

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratulierte heute (23. Juli) im Rahmen einer Online-Veranstaltung den Preisträgerinnen und Preisträgern des Landesfinales des Wettbewerbs „Start-up BW Young Talents“.

Goeppingen, Schlossplatz
  • Gestaltungbeiräte

Wirtschaftsministerium fördert auch in den Jahren 2021 und 2022 kommunale Gestaltungsbeiräte

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Gestaltungsbeiräte können einen wichtigen Beitrag zu langfristig tragfähigen Lösungen beim Planen und Bauen leisten“

Staatssekretärin Katrin Schütz
  • Denkmalschutz

Präsentation Tagungsband „Zwischen Heilung und Zerstreuung – europäische Kurparks und Kurgärten des 19. Jahrhunderts“

Staatssekretärin Katrin Schütz: „Der Tagungsband trägt dazu bei, die Forschung zur Bedeutung europäischer Kurparks und Kurgärten des 19. Jahrhunderts und damit auch den aktuellen UNESCO-Welterbeantrag Baden-Badens zu stärken.“

Roboter und Mensch begrüßen sich, in dem Sie die Faustknöchel gegeneinanderdrücken
  • Künstliche Intelligenz

Wirtschaftsministerium startet KI-Innovationswettbewerb für mehr „KI made in BW“

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert mit insgesamt 10 Millionen Euro einen „KI-Innovationswettbewerb Baden-Württemberg“.