Fachkräftesicherung

Wirtschaftsministerium setzt „Regionalprogramm Fachkräftesicherung“ in den Jahren 2020 und 2021 fort und stellt 400.000 Euro zur Verfügung

Eine Frau und ein Mann programmieren eine Maschine in der industriellen Fertigung

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert in den Jahren 2020 und 2021 erneut Veranstaltungen und Aktivitäten der Fachkräfteallianzen in den Regionen und Kreisen des Landes und stellt dafür 400.000 Euro zur Verfügung. „Für unsere baden-württembergischen Unternehmen ist es vielerorts nach wie vor schwierig, passende Fachkräfte zu finden. Das hat unmittelbare Auswirkungen auf die Unternehmen und auf die Wertschöpfung des Landes. Wir unterstützen unsere Unternehmen vor Ort auf vielfältige Weise durch zahlreiche Veranstaltungsformate und passgenaue Aktivitäten bei der Fachkräftesicherung. Damit stärken wir unsere Betriebe, deren Wettbewerbsfähigkeit und die Innovationskraft des Wirtschaftsstandortes Baden-Württemberg“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (27. Dezember) in Stuttgart.

Deshalb werde das „Regionalprogramm Fachkräftesicherung“ auch in den Jahren 2020 und 2021 fortgesetzt. Die bereits geförderten Aktivitäten reichten von Veranstaltungen wie BarCamps für internationale Studierende und Unternehmen sowie Informationstagen für ausländische MINT-Studierende über Schnuppertouren für junge Migrantinnen und Migranten in Unternehmen und Azubi-Speeddatings bis hin zu einer regionalen Arbeitsmarktkonferenz.

Mit dem „Regionalprogramm Fachkräftesicherung“ werden Veranstaltungen und Aktivitäten gefördert, die sich am Themenspektrum der landesweiten Fachkräfteallianz orientieren. Sie tragen dazu bei, die berufliche Ausbildung zu stärken, die berufliche Weiterbildung auszubauen, die Beschäftigung von Frauen, älteren Personen und Menschen mit Migrationshintergrund zu erhöhen oder die Inklusion von Menschen mit Behinderung zu stärken. Weitere Zielsetzungen des Programms bestehen darin, an- und ungelernte Personen zu Fachkräften zu qualifizieren, Geflüchtete in den Arbeitsmarkt zu integrieren, die Zahl der Fachkräfte in den technischen Berufen sowie in der Pflege zu erhöhen, das Fachkräftepotenzial von langzeitarbeitslosen Menschen zu erschließen, mehr Vollzeitstellen zu realisieren sowie gezielt internationale Fachkräfte und Fachkräfte in Bereichen, die für die Digitalisierung von besonderer Bedeutung sind, zu gewinnen.

Die Bandbreite der Förderung reicht von halbtägigen Veranstaltungen bis zu umfangreicheren Einzelprojekten. Neben der finanziellen Unterstützung der Aktivitäten vor Ort ist es dem Wirtschaftsministerium ein wichtiges Anliegen, die kontinuierliche strategische Weiterentwicklung der Zusammenarbeit der regionalen Partner im Rahmen der regionalen Fachkräfteallianzen zu stärken.

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