Gesundheitsstandort

Baden-Württemberg fördert innovative Projekte aus den Bereichen Gesundheitsforschung, -wirtschaft und -versorgung mit 50 Millionen Euro

Labor / ©Drew Hays / Unsplash

Insgesamt 50 Millionen Euro stellt das Land für die Umsetzung von Projekten aus dem Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg für dieses und nächstes Jahr bereit. „Mit dem Forum vernetzen wir die Bereiche Gesundheitsforschung, -wirtschaft und -versorgung miteinander, schaffen Dialog und Austausch über Ressortgrenzen hinweg und fördern innovative Projekte, die aus der gemeinsamen Arbeit der vergangenen Monate entstanden sind“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann heute (28. Januar 2020) in Stuttgart.

Seit dem Sommer 2018 haben sich inzwischen mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, Forschungsinstituten und Universitäten sowie Pharma- und Medizintechnikfirmen im Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg zusammengeschlossen. Gemeinsames Ziel ist es, Silo-Denken aufzubrechen und Innovationen sowohl zum Nutzen von Patientinnen und Patienten als auch zur Weiterentwicklung von Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern.

Die Teilnehmenden haben sich dabei einem der drei Themenblöcke Wissenschaft, Wirtschaft und Versorgung angeschlossen und arbeiten in entsprechenden Arbeitsgruppen und Gremien mit. Für die Koordination der Themenblöcke zeichnet wiederum das thematisch federführende Landesministerium verantwortlich: das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) für das Thema Wissenschaft, das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau (WM) für das Thema Wirtschaft und das Ministerium für Soziales und Integration (SM) für das Thema Versorgung. Die Gesamtkoordinierung des Forums Gesundheitsstandort Baden-Württemberg erfolgt durch das Staatsministerium.

„Dass sich der strategische Dialog lohnt, zeigen Zahl und Qualität der nach einem Aufruf eingereichten Projekte“, so Ministerpräsident Kretschmann. Die beteiligten Ministerien konnten aus rund 150 eingereichten Skizzen insgesamt 42 innovative Initiativen auswählen, die nun aufgefordert werden, einen Förderantrag zu stellen. Dabei verteilen sich die 50 Millionen Euro, die für die Jahre 2020 und 2021 bereitgestellt werden, nahezu gleichmäßig auf die drei Themenbereiche. „Bei der Auswahl der Projekte war es uns wichtig, dass diese interdisziplinär angelegt sind, ihr Nutzen bei den Patientinnen und Patienten ankommt und sie neue Ansätze aus Forschung und Behandlung verfolgen“, sagte der Ministerpräsident. Somit spiegle die Auswahl der Initiativen eindrücklich die Leistungs- und Innovationsfähigkeit des Gesundheitsstandorts Baden-Württemberg wider. Die Projekte reichen von personalisierter Krebsbehandlung über die Bekämpfung multiresistenter Keime in Krankenhäusern bis hin zu neuen Ansätzen im Pflegebereich.

Projektbeispiele, die zur Förderung vorgesehen sind:

Aus dem Bereich des MWK:
Initiative Patientensicherheit Baden-Württemberg: Keine Chance für multiresistente Krankenhauskeime

Multiresistente Erreger (MRE) stellen eine der größten Herausforderungen für die Gesundheitssysteme im 21. Jahrhundert dar. Besonders die großen Universitätskliniken mit ihren hohen Zuweisungs- und Verlegungsraten sind Knotenpunkte für die Ausbreitung multiresistenter Erreger.

Mit dem Projekt wird an den vier Universitätskliniken erstmals in einem deutschen Bundesland ein landesweites Netzwerk zur Erfassung, Analyse und Kommunikation aller für MRE-Infektionen relevanten Daten etabliert, um die Bevölkerung zu schützen und den Trend der MRE-Epidemie umzukehren. Die AOK als größte Krankenkasse stellt dazu anonymisierte Daten über die Verlegung und Versorgung der Patientinnen und Patienten in allen stationären Akut- und Rehabilitationseinrichtungen des Landes zur Verfügung. Die EnBW als einer der größten Infrastruktur-Dienstleister baut eine zentrale digitale Dateninfrastruktur auf, in der die Patientenbewegungen, die Erregernachweise sowie deren Genomsequenzen gesammelt, ausgewertet und für die Netzwerkpartner bereitgestellt werden. Die SpinDiag, eine Ausgründung des Hahn-Schickard-Instituts für Mikroanalysesysteme und der Universität Freiburg, stellt ein neuartiges vollautomatisches diagnostisches MRE-Screening-Verfahren zur Verfügung, mit dem die Antibiotikaresistenzen schon innerhalb einer halben Stunde nach der Patientenaufnahme nachgewiesen werden können.

Der kognitive medizinische Assistent (KoMed) – Klinische Entscheidungsunterstützung durch künstliche Intelligenz auf höchster Datenqualität

In dem Projekt sollen bei chirurgischen Patienten alle verfügbaren klinischen Daten analysiert werden, um eine personalisierte Voraussage möglicher Risiken zu treffen. Für die Identifizierung und Validierung der Risikofaktoren für Komplikationen durch künstliche Intelligenz müssen die in der Klinik vorhandenen IT-Infrastrukturen ergänzt, neuronale Netze trainiert und längerfristige Behandlungs- und Erkrankungsdaten von Patienten und Kontrollpersonen erfasst werden. Die Mint Medical GmbH, eine Ausgründung des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg, übernimmt dafür die Befundung, Integration und Verarbeitung des Bildmaterials und der klinischen Daten. Philips, weltweiter Marktführer von Patientenmonitoring-Systemen, unterstützt bei der strukturierten Speicherung der Daten für die KI-Analyse. STORZ, führender Hersteller in der Endoskopie, bietet eine am Markt orientierte OP-Systemlösung an. Die phellow seven, eine Ausgründung des Universitätsklinikums Heidelberg, sorgt mit einer mobilen und standardisierten Gesundheitsplattform für den Austausch zwischen Patienten und Gesundheitsversorgern.

Die Analyse und Entscheidungsunterstützung durch den kognitiven medizinischen Assistenten wird zu erhöhter Wachsamkeit und intensivierter Überwachung von Risikopatienten führen. Postoperative Komplikationen können so früher identifiziert und behandelt werden, was zu einer Verbesserung der Lebensqualität und höheren Überlebensraten führt. Auch für behandelnde Ärzte kann die datengestützte künstliche Intelligenz als Unterstützungssystem für die Therapieentscheidungsfindung bei den einzelnen Patienten dienen.

„Die Zukunft des Gesundheitsstandorts BW hängt ganz wesentlich an unserer Fähigkeit zur Innovation“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. „Unsere Hochschulen, Wissenschaftseinrichtungen und Uniklinika leisten hier auf ganz verschiedenen Feldern einen entscheidenden Beitrag. Ich erwarte mir spannende Ergebnisse von den jetzt startenden Projekten“.

Aus dem Bereich des WM:
Prädiktive Diagnostik von Krankheiten für die Personalisierte Medizin

Personalisierte, auf unterschiedliche Patientengruppen zugeschnittene Medizinprodukte und Therapie-Entscheidungen werden in der heutigen Medizin immer wichtiger. Dieses Projekt beschäftigt sich mit der Verzahnung von personalisierten Diagnose- und Therapieentscheidungen für verschiedene Patientengruppen mit verschiedenen Krankheitsbildern. Konkret geht es darum, wie Krankheitsverläufe individuell auch im Homecare-Bereich oder im Pflegeheim vor Ort erfasst werden können, so dass die Analysedaten telemetrisch an den behandelnden Arzt übermittelt werden können. Auf dieser Basis erfolgt dann eine individuelle Entscheidung über die weitere Behandlung. Diese zeitlich engmaschige Optimierung der Therapie mit Blick auf die aktuellen Bedürfnisse des Patienten vor Ort birgt ein hohes Potenzial sowohl für verbesserte Heilungschancen als auch für die Effektivität der Ärzte und des Pflegepersonals und damit für Kosteneinsparungen bei den Krankenkassen.

KoAktiv: Neue Gesundheitsdienstleistungen in Kooperation zwischen Wirtschaft und Sozialwirtschaft – Komplexe Dienstleistungssysteme und Smart Services zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege oder Betreuung

Das Projekt „KoAktiv“ hat die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zum Ziel. Im Raum der Stadt Balingen werden mit einem koordinierten Konzept mit Partnern aus Unternehmen, Sozialwirtschaft, Sozialversicherungsträgern und der Kommune neue Gesundheitsdienstleistungen und Smart Services aufgebaut. Je nach Bedarf können Arbeitnehmer und pflegende Angehörige Leistungen unterschiedlicher Anbieter über eine digitale Plattform abrufen (z.B. Fahrdienste für die Kinder, Haushaltsunterstützung, flexible Arbeitszeitregelung). Die entstehenden Kosten werden auf mehrere Schultern verteilt, darunter Arbeitgeber und Sozialversicherungsträger.

Mit diesem Projekt wird eine neuartige Wertschöpfungspartnerschaft zwischen Wirtschaft und Sozialwirtschaft geschaffen, von der alle Beteiligten profitieren: Arbeitnehmer, die Beruf und Pflege oder Betreuung besser vereinbaren können, aber auch andere Bürgerinnen und Bürger am Standort Balingen, der mit dem Aufbau von Smart Services seine Angebote der kommunalen Daseinsvorsorge erweitert und sich als „attraktiver Lebensraum“ profiliert, dessen Wirtschaft und Bevölkerung wachsen statt demographisch bedingt schrumpfen. Die lokale Wirtschaft kann sich im scharfen Wettbewerb des Marktes als attraktiver Arbeitgeber Fachkräfte sichern.

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Neben unseren Leitbranchen Maschinenbau und Automobilindustrie entwickelt sich die Gesundheitswirtschaft immer mehr zu einem entscheidenden Wachstumstreiber und Jobmotor. Die Gesundheitswirtschaft hat das Potenzial, zu einer Leitökonomie des 21. Jahrhunderts zu werden. Um im weltweiten Wettbewerb langfristig mithalten zu können, muss es uns gelingen, Forschungsergebnisse noch schneller in Produkte und Dienstleistungen umzuwandeln. Darauf konzentriert sich mein Ministerium im Rahmen des Forums. Big-Data, Künstliche Intelligenz und Personalisierte Medizin bieten hier große Chancen. Mit den geplanten 13 Projekten, die mein Haus mit Mitteln in Höhe von 17,8 Millionen Euro fördern will, werden wir diese Schlüsseltechnologien maßgeblich voranbringen.“

Aus dem Bereich des SM:
ZPM-Netzwerk Baden-Württemberg – Ausbildung einer regionalen Versorgungsstruktur der Personalisierten Medizin in Baden-Württemberg

Die auf den einzelnen Patienten zugeschnittene Personalisierte Medizin besitzt enormes Potenzial zur verbesserten Behandlung schwerwiegender Krankheiten. Besonders in der molekularen Diagnostik und Medikamentenentwicklung für die Krebstherapie sind schon große Fortschritte erzielt worden. Seit 2016 bauen die Universitätskliniken Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm Zentren für Personalisierte Medizin (ZPM) auf, in denen modernste Molekulardiagnostikmethoden und der Zugang zu klinischen Studien und Therapien von Krebserkrankungen bereitgestellt werden.

Mit dem Ausbau des ZPM-Netzwerkes sollen die Fortschritte der Personalisierten Medizin erstmals allen betroffenen Patienten in Baden-Württemberg zugänglich gemacht und die Voraussetzungen geschaffen werden, um diese Verbesserungen rasch in die Routineversorgung der Patienten zu überführen. Flächendeckend werden strukturierte molekulare und klinische Daten erhoben, die zur Identifikation exakt definierter Patientengruppen und für neue klinische Studien genutzt werden können. Die aufgebauten Strukturen des ZPM-Netzwerkes sollen über die Onkologie hinaus auf Indikationen im Bereich Immunologie und Entzündungen ausgedehnt und personalisierte anti-entzündliche Therapien entwickelt werden.

Klinische Informationsstelle Seltene Erkrankungen – KLINSE

Seltene Erkrankungen sind jede für sich zwar selten, doch gibt es mehr als 8.000 davon, und zusammen genommen sind in Deutschland drei bis vier Millionen Menschen davon betroffen. Oft fehlt den Ärzten vor Ort die Erfahrung in der Behandlung seltener Krankheiten, und in der Regel gibt es auch keine klaren Leitlinien oder Therapieempfehlungen, sodass die geeignete Behandlung oder Vorsorge oft nicht oder nur mit Verzögerung erfolgt.

Um diesem Mangel zu begegnen, wird das Zentrum für Seltene Erkrankungen Tübingen – das erste seiner Art in Deutschland – eine Klinische Informationsstelle Seltene Erkrankungen (KLINSE) einrichten. Ausgebildete Experten recherchieren auf Anfrage des Arztes, der mit der Diagnose einer seltenen Erkrankung seines Patienten konfrontiert ist, den aktuellen Wissensstand anhand von Datenbanken und Publikationen – ggf. auch durch direkte Anfrage bei internationalen Experten – und übermitteln dem Arzt zeitnah die bestmöglichen Behandlungsempfehlungen.

„Mit diesen Projekten gehen wir wichtige Schritte in der Behandlung schwerstkranker Menschen. Schon jetzt ist Baden-Württemberg im Bereich der Personalisierten Medizin bundesweit Vorreiter – diese Position bauen wir konsequent aus“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha. „Es zeigt sich, dass wir mit dem Forum Gesundheitsstandort bedeutende Synergien schaffen und neue Verbindungen knüpfen können. Unsere Partner im Gesundheitswesen, mit denen wir sehr erfolgreich Versorgung ‚made in Baden-Württemberg‘ gestalten, stehen erstmals in einem intensiven Dialog mit unserer Gesundheitswirtschaft. Das bringt neue Impulse und wird die medizinische Versorgung der Menschen im Land weiter verbessern.“

Eine Roboterhand tippt auf einem Monitor aus Glas
  • Künstliche Intelligenz

Innovation Park Artificial Intelligence (Ipai) gewinnt weiter an Dynamik

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: Schaffen mit dem Ipai etwas Einmaliges in Europa, indem wir die gesamte KI-Wertschöpfungskette bis hin zur Kommerzialisierung an einem Ort abbilden / KI als Schlüssel zur Welt von morgen

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp
  • Landesehrennadel

Verleihung der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg an sechs verdiente Persönlichkeiten aus Vogtsburg

Für ihr langjähriges und vielfältiges ehrenamtliches Engagement wurden am 2. Dezember in Vogtsburg-Oberrotweil sechs Persönlichkeiten mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet: Marina Burghart, Wolfgang Herr, Rosina Kaltenbach, Kathrin Leininger, Sonja Sexauer und Hans-Peter Vögtle.

  • Förderung

Wirtschaftsministerium fördert Textil- und Faserforschung mit 1 Million Euro

Mit 1 Million Euro unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus den Ausbau der Forschungsinfrastruktur bei den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung in Denkendorf (DITF). Die Mittel stammen zur Hälfte aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Landesmittel.

  • Ehrung

Wirtschaftsmedaille an neun Persönlichkeiten und drei Unternehmen vergeben

Für herausragende unternehmerische Leistungen und zum Dank für besondere Verdienste um die baden-württembergische Wirtschaft hat Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 1. Dezember die Wirtschaftsmedaille des Landes an neun Persönlichkeiten und drei Unternehmen verliehen.

Batterieherstellung - Nahaufnahme (© Andrea Fabry)
  • Runder Tisch Batterie

Spitzengespräch in Stuttgart zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst haben gemeinsam mit der Landesagentur e-mobil BW ein Spitzengespräch zum „Runden Tisch Batterie“ geführt. Zusammen mit führenden Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten die Ministerinnen Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Petra Olschowski über aktuelle Herausforderungen in der Batteriebranche sowie die sich dort abzeichnenden strategischen Entwicklungen.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Förderung

3,4 Millionen Euro für den Neubau des Bildungszentrums

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert den Neubau und die Ergänzung der Ausstattung des Bildungszentrums Nagold der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald mit rund 3,4 Millionen Euro.

Ministerin Hoffmeister-Kraut spricht im Bundesrat
  • Förderprogramm

Liquiditätskredit (Plus)

Neuer Liquiditätskredit (Plus) für kleine und mittlere Unternehmen startet am 01. Dezember. Zusätzliche Zinsverbilligungen und Tilgungszuschuss für besonders betroffene Unternehmen ermöglichen schnelle und zielgerichtete Unterstützung in der Krise.

Porträt von Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
  • Arbeitsmarkt

„Stabiler Arbeitsmarkt in November"

Anlässlich der Veröffentlichung der neuen Arbeitsmarktdaten für Baden-Württemberg sagte Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Der Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg zeigt sich auch im November in einer stabilen Verfassung. Angesichts der unruhigen weltpolitischen Lage bin ich mit der aktuellen Situation auf unserem Arbeitsmarkt zufrieden."

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp
  • Aussenwirtschaft

Erstmals „Trinationale Business-Meetings“ in Mulhouse

Gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern Südlicher Oberrhein und Hochrhein-Bodensee, der CCI Alsace und der Handelskammer Basel bietet das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus am 30. November 2022 auf der Messe für Industrie 4.0 „Salon BE 4.0 Industries du futur“ in Mulhouse (Frankreich) Unternehmen erstmals die Gelegenheit zu „trinationalen Business-Meetings“.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am Rednerpult
  • Preisverleihung

Gewinner des Wettbewerbs „familyNET 4.0“ ausgezeichnet

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg und das Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V. (Biwe-Gruppe) haben am 29. November in einer digitalen Veranstaltung zum vierten Mal den Award „familyNET 4.0 – Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt“ vergeben.

Staatssekretär Rapp zu Besuch im Holst Centre am High Tech Campus in Eindhoven.
  • Wirtschaftspartnerschaft

Wirtschaftsstaatssekretär besucht niederländische Provinz Nordbrabant

Der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Dr. Patrick Rapp, reiste am 29. November zu Gesprächen in die niederländische Provinz Nordbrabant. Im Rahmen seines zweitägigen Besuchs sollen Möglichkeiten für die weitere wirtschaftliche Zusammenarbeit erörtert werden.

Minister McKee und Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut unterschreiben ein Memorandum zur künftigen Zusammenarbeit
  • Delegationsreise

Wirtschaftsministerin stärkt Wasserstoffpartnerschaft mit Schottland

Mit einer rund 40-köpfigen Delegation reist Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 28. November für zwei Tage nach Glasgow in Schottland, um neue Kooperationsfelder im Zukunftsfeld Wasserstoff zu identifizieren.

Eine Bildmontage zur Illustration von Künstlicher Intelligenz: Hand zeigt auf ein Gehirn
  • Förderung

Wirtschaftsministerium fördert Batterieforschung mit 7,2 Millionen Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert mit ca. 7,2 Millionen Euro zwischen den Jahren 2022 bis 2024 insgesamt zwölf wirtschaftsnahe Forschungsprojekte im Themenfeld Batterie. Alle Projekte werden unter enger Einbindung der Wirtschaft durchgeführt. Über 40 meist mittelständische Unternehmen sind dazu bereits von Anfang an in die Projekte eingebunden.

Ministerin Hoffmeister-Kraut spricht im Bundesrat
  • Bundesrat

Bürgergeldreform

Bundestag und Bundesrat stimmen der Einführung des Bürgergelds zu. Wirtschafts- und Arbeitsministerin Hoffmeister-Kraut ist der Meinung, dass die Reform nun ein Gleichgewicht zwischen Fordern und Fördern herstellt. Es werde sichergestellt, dass Menschen zurück in Arbeit finden und Perspektiven auf dem sehr aufnahmefähigen Arbeitsmarkt erhalten.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Innovation

Innovation Park AI in Berlin präsentiert

BW Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, lud am 24. Novembers 2022 die bundesweite KI-Szene in die Vertretung des Landes Baden-Württemberg in Berlin ein, um exklusive Einblicke in die Realisierung des Innovation Park AI (Ipai) in Heilbronn zu ermöglichen. Der Ipai ist ein zentraler Baustein der KI-Strategie des Landes Baden-Württemberg und eine der ganz großen innovationspolitischen Visionen der Landesregierung.

Gruppenfoto Forum Gesundheitsstandort BW in Heilbronn
  • Gesundheitsstandort

Vierte Jahresveranstaltung des Forums Gesundheitsstandort

Am vierten Jahrestreffen des Forums Gesundheitsstandort Baden-Württemberg am 24. November 2022 im Heilbronner Konzert- und Kongresszentrum Harmonie nahmen zahlreiche Vertreter der Landesregierung teil. Auf Initiative von Ministerpräsident Winfried Kretschmann wurde 2018 das „Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg“ gegründet.

Ministerin Hoffmeister-Kraut spricht im Bundesrat
  • Bundesrat

Zumeldung: Einigung im Vermittlungsausschuss zum Bürgergeld

Zur Einigung im Vermittlungsausschuss zum Bürgergeld setzte sich Arbeits- und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut für die Kompromissfindung im Bundesrat ein.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am Rednerpult
  • Förderung

Land fördert 18 Prototypen mit bis zu 6,3 Millionen Euro

Von der gezielten Förderung von Prototypen (Versuchsmodellen) verspricht sich das Land einen weiteren Schub für Innovationen. Jetzt wurden die ersten 18 Projekte ausgewählt. In einer ersten Förderrunde stellt das Wissenschaftsministerium bis zu 6,3 Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln zur Verfügung.

Inhaberin eines Einzelhandelsgeschäfts in ihrem Laden
  • Handel 2030

Wirtschaftsministerium fördert 31 Einkaufserlebniskonzepte im Land mit 1,76 Mio. Euro

Um den Einzelhandel zu fördern wurden von einer Fach-Jury 31 Einkaufserlebniskonzepte ausgewählt, deren Umsetzung vom Wirtschaftsministerium mit einem Zuschuss von jeweils bis zu 70.000 Euro gefördert wird.

Landes-Innovationspreis 2022: Gruppenbild mit den ausgezeichneten Unternehmen
  • Preisverleihung

Landes-Innovationspreis 2022 verliehen

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister Kraut hat den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Landes-Innovationspreis verliehen. Ausgezeichnet wurden u.a. die SAX Power GmbH, die Wasser 3.0 gGmbh gemeinsam mit der abcr GmbH und die Subsequent GmbH.

Junger Maschinenbauer steuert eine Maschine über einen Monitor (Bild: © industrieblick, stock.adobe)
  • Wirtschaftsförderung

Hilfen für den Mittelstand

Als eines der ersten Bundesländer unterstützt Baden-Württemberg den Mittelstand in dieser Krise mmit eigenen Programmen.

Drei Auszubildende in einer Elektronik-Werkstatt
  • Berufliche Ausbildung

Ausbildungsbündnis will berufliche Orientierung weiterentwickeln

Zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres gibt es mit über 11.300 unbesetzten Ausbildungsplätzen einen bedauerlichen neuen Höchstwert. Um mehr junge Menschen für eine berufliche Ausbildung zu gewinnen, müssen wir die berufliche Orientierung von Schülerinnen und Schülern zügig verbessern.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Wirtschaftsmedaille

Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg für Harald Seifert aus Ulm

Für herausragende unternehmerische Leistungen und zum Dank für besondere Verdienste um die baden-württembergische Wirtschaft hat Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut Harald Seifert die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg verliehen.

  • Frau und Beruf

Abschlussveranstaltung des Mentorinnen-Programms für Migrantinnen 2022

Im Hinblick auf den Fachkräftebedarf wird es immer wichtiger, die berufliche Integration von Frauen mit Migrationshintergrund zu fördern und auszubauen. Darum setzt das Mentorinnen-Programm direkt in der Praxis an: Es bringt qualifizierte Migrantinnen als Mentees mit erfahrenen Mentorinnen in eine berufsrelevante Beziehung.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Außenwirtschaft

Zumeldung zu den Zahlen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg

Die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, äußerte sich am 18. November anlässlich der Veröffentlichung der Zahlen zu den Südwest-Exporten.