Reise

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp reist nach Barcelona

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Staatssekretär Dr. Patrick Rapp

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp ist zu einer zweitägigen Reise nach Barcelona aufgebrochen. Ziel der Reise ist, die enge wirtschaftliche Partnerschaft mit der spanischen Region Katalonien weiter auszubauen. Auch der Besuch des Smart City Expo World Congress steht auf dem Reiseprogramm. Dort wird Rapp den baden-württembergischen Gemeinschaftsstand besuchen.

Rund einen Monat nach der Reise des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann brach Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, am 5. November erneut nach Barcelona auf, um die enge wirtschaftliche Partnerschaft mit der spanischen Region Katalonien weiter auszubauen.

„Mit dem wirtschaftsstarken Katalonien verbinden uns in Baden-Württemberg ein reger Handel sowie eine enge politische Partnerschaft“, sagte Staatssekretär Rapp vor seiner Abreise und fügte hinzu: „Im Netzwerk der ‚Vier Motoren für Europa‘ pflegen wir seit 35 Jahren partnerschaftliche Kontakte nach Katalonien.“

Gemeinsame Zukunftsthemen standen auf der Agenda bei einem Gespräch zwischen Staatssekretär Rapp und dem katalanischen Minister für Wirtschaft und Arbeit, Roger Torrent i Ramió. Während des Austausches betonte Rapp die Potentiale für eine vertiefte Zusammenarbeit, beispielsweise im Bereich der Künstlichen Intelligenz: „Bei wichtigen Transformationsthemen müssen wir in Europa den Schulterschluss suchen mit anderen wirtschafts- und forschungsstarken Regionen. Katalonien ist eine solche Region.“ Erst Ende Oktober konnte sich eine katalanische Delegation bei einem Besuch in Baden-Württemberg ein Bild von Leuchtturmprojekten im Bereich der Künstliche Intelligenz machen.

Um Herausforderungen wie die Transformation zu einer digitalen und nachhaltigen Wirtschaft zu schaffen, braucht Europa beruflich qualifizierte Fachkräfte in ausreichender Zahl. Staatssekretär Rapp informierte sich daher am heutigen Montag (6. November) über die Arbeit der fedaEDU German Business School, einer von nur wenigen deutschen Auslandsberufsschulen. Rapp sagte nach dem Besuch: „Die fedaEDU German Business School leistet einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung der Fachkräfte von morgen. Davon konnte ich mich im Gespräch mit der Schulleitung, dem Schulvorstand sowie Ausbildungsbetrieben überzeugen.“ Bereits seit 1980 bildet die fedaEDU in Barcelona nach dem Prinzip der deutschen dualen Berufsausbildung, in Zusammenarbeit mit dort niedergelassenen deutschen sowie spanischen oder österreichischen Unternehmen, Fachkräfte im kaufmännischen Bereich aus.

Am morgigen Dienstag (7. November) besucht Staatssekretär Patrick Rapp den Smart City Expo World Congress. An einem von Baden-Württemberg International (bw_i) organisierten Firmengemeinschaftsstand stellen dort dreizehn Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kommunen ihre Lösungen für zukünftige Stadtentwicklungen vor.

Hintergrundinformationen

Wirtschaftsbeziehungen Baden-Württemberg-Spanien

Deutsche Unternehmen prägen zum Teil seit Jahrzehnten die spanische Wirtschaft mit. Besonders hohe Wertschöpfung generierten sie bei Maschinen, Transportmitteln, elektrischen und elektronischen Ausrüstungen sowie chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen.

Baden-Württembergs Exporte nach Spanien beliefen sich im Jahr 2022 auf 6,54 Milliarden Euro. Das bedeutet ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 2,6 Prozent. Wichtigste Exportgüter sind Maschinen, Kraftwagen und Kraftwagenteile und pharmazeutische Erzeugnisse. Spanien steht damit auf Platz 11 der wichtigsten Exportländer Baden-Württembergs (2020: Rang 12).

Die Importe aus Spanien betrugen zirka 4,66 Milliarden Euro. Hier handelt es sich zum Großteil um Erzeugnisse aus Landwirtschaft und Jagd und Maschinen, sowie Kraftwagen und Kraftwagenteile. Bei den Importländern Baden-Württembergs belegt Spanien unverändert Rang 14.

„Vier Motoren für Europa“

Das Netzwerk der „Vier Motoren für Europa” wurde 1988 gegründet. Die Lombardei (Italien), Katalonien (Spanien), Auvergne-Rhône-Alpes (Frankreich) und Baden-Württemberg bündeln ihre Interessen als vier wirtschafts- und forschungsstarke Regionen in der Europäischen Union. Sie verstehen ihre Kooperation als einen Beitrag zur Entwicklung eines Europas der Regionen.

Die turnusgemäße baden-württembergische Präsidentschaft in den „Vier Motoren für Europa“ im Jahr 2023 steht unter dem Leitthema „Neue wirtschaftliche Perspektiven: Transformation als Chance für die Zukunftsfähigkeit unserer Regionen“. Das Gelingen der Transformation in der Wirtschaft und in der Gesellschaft ist für die Sicherung des Wachstums und des zukünftigen Wohlstands der vier Regionen essentiell. Dabei sieht Baden-Württemberg die wirtschafts- und forschungsstarken Regionen der „Vier Motoren für Europa“ mit ihrer großen Innovationsstärke als besonders gut aufgestellt an, um die notwendigen Transformationsprozesse aktiv voranzubringen.

Kontakt

Weitere Meldungen

Ein Gruppenbild mit einer Delegation aus Lwiw und der Ministerin
Pressemitteilung

Wirtschaftsforum Baden-Württemberg - Ukraine

Das Wirtschaftsforum Baden-Württemberg - Ukraine zeigt Chancen auf für die baden-württembergische Wirtschaft.

Bescheidübergabe Digital Hubs
Pressemitteilung

Baden-Württemberg fördert Digitalisierung der Wirtschaft mit rund 6 Millionen Euro

Am 23. Juli hat Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut vier symbolische Förderschecks von insgesamt rund zwei Millionen Euro an regionalen Digital Hubs übergeben.

Bescheidübergabe Hahn-Schickard
Pressemitteilung

Wirtschaftsministerium fördert Electronic Packaging mit rund 2,4 Millionen Euro

Stärkung resilienter Lieferketten: Wirtschaftsministerium fördert Electronic Packaging mit rund 2,4 Millionen Euro

Bescheidübergabe FZI und HdM
Förderung

Baden-Württemberg fördert Robotik-Innovation mit rund 1 Million Euro aus EU-Mitteln

Das Forschungszentrum Informatik (FZI) in Karlsruhe und die Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) erhalten für das Projekt „Roboter-Simulacrum“ einen symbolischen Förderscheck in Höhe von einer Million Euro.

Portraitbilder Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Wirtschaftsförderung

Neue Zeitrechnung für Risikokapital-Förderung in Baden-Württemberg

Landesgesellschaft: BW-Capital startet operativen Betrieb

Zu sehen ist eine Gruppe von Menschen auf einer Bühne zur 40-jährigen Partnerschaft zwischen Baden-Württemberg und der Provinz Liaoning
Wirtschaftsrepräsentanz

40 Jahre Partnerschaft: BW und Liaoning setzen auf Kontinuität und Zukunft

Baden-Württemberg und die chinesische Provinz Liaoning feiern am 20. Juli 2026 im Stuttgarter Rathaus das 40-jährige Bestehen ihrer Partnerschaft.

Elevator Pitch Landesfinale - alle Start-ups
Start-up BW

Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch 2026“

Start-up Linq Photonics GmbH aus Heidelberg gewinnt Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch 2026“.

Elevator Pitch Landesfinale - Scheckübergabe
Förderung

Digital Hub Südbaden mit 500.000 Euro gefördert

Auf dem Käpsele Innovation Festival in Freiburg hat Staatssekretär Thomas Dörflinger heute (16. Juli) einen Förderbescheid in Höhe von 500.000 Euro an die Projektverantwortlichen des Digital Hubs Südbaden übergeben.

Auftakt High-Tech BW
HighTech

HighTech-Agenda BW

Hoffmeister-Kraut: HighTech-Agenda BW schafft den Rahmen für mehr Tempo, Mut und Vernetzung bei Innovation.

Bescheidübergabe am 15. Juli 2026
Förderung

Baden-Württemberg unterstützt den Ausbau von Forschungsinfrastruktur

Schlüsseltechnologie Lasertechnik: Baden-Württemberg unterstützt den Ausbau von Forschungsinfrastruktur mit rund 2 Millionen Euro.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
GreenTech

GreenTech in Baden-Württemberg: Mit Innovationen Zukunft gestalten

GreenTech in Baden-Württemberg: Mit Innovationen Zukunft gestalten

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Gesetz nimmt Druck von unseren Unternehmen und bricht verkrustete Strukturen auf

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Automobilstandort

Hoffmeister-Kraut: Taskforce zur Stärkung des Automobilstandorts

Angesichts der ernsten Lage in der Automobilwirtschaft hatte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zu einem Spitzengespräch eingeladen.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Spitzengespräch

Wirtschaftsministerin lädt zu Spitzengespräch ein: „Es geht um jeden Arbeitsplatz“

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut lädt angesichts der schwierigen Lage der Automobilindustrie zu einem Spitzengespräch ein.

Bescheidübergabe
Förderung

Rund 400.000 Euro für Digitalisierung im Handwerk

Beim Besuch des regionalen Digital Hubs „Regionale Digitale Kooperation im Handwerk“ (ReDiKo) in Rutesheim übergab Staatssekretär Thomas Dörflinger einen Förderbescheid in Höhe von rund 400.000 Euro an die Projektverantwortlichen.