Künstliche Intelligenz

Wettbewerbsverfahren zur Standortauswahl für Innovationspark KI gestartet

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat heute (3. Dezember) das Wettbewerbsverfahren zur Standortauswahl für den Innovationspark KI (Künstliche Intelligenz) Baden-Württemberg gestartet. Zuvor hatte der Ministerrat am 1. Dezember beschlossen, die beschleunigte Umsetzung des Innovationsparks KI mit 50 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ des zweiten Nachtragshaushalts 2020/21 zu unterstützen.

„Dank der Beschlüsse von Landtag und Ministerrat können wir heute das offizielle Startsignal für die schnelle Umsetzung des Innovationsparks KI Baden-Württemberg geben. Dafür bin ich allen Beteiligten sehr dankbar. Geschwindigkeit ist bei der Umsetzung ein zentraler Erfolgsfaktor, dies wurde auch im Rahmen der Machbarkeitsstudie deutlich. Denn die nächsten Jahre werden entscheidend dafür sein, welche Regionen sich die größten Weltmarktanteile auf dem globalen Markt für KI-basierte Produkte und Dienstleistungen sichern können. Baden-Württemberg soll hierbei eine wichtige Rolle spielen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

„Es ist unser Ziel, dass der Innovationspark KI 2021 in die Umsetzung geht. Das Projekt untermauert als größte Einzelmaßnahme der Landesregierung zur Innovationsförderung der letzten Jahrzehnte unseren Anspruch, auf dem riesigen globalen Zukunftsmarkt für Künstliche Intelligenz gerade auch wirtschaftlich künftig ganz vorne mitzuspielen“, so die Ministerin weiter.

Durch die beschleunigte Realisierung des Innovationsparks KI im Rahmen des Konjunkturpakets könne die Stärkung der Zukunftsfähigkeit des Landes idealerweise mit dem Ziel verbunden werden, die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie rasch zu überwinden. „Mit einer schnellen Umsetzung des Innovationsparks KI wollen wir einen wirksamen Beitrag leisten, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie möglichst rasch zu überwinden und um Baden-Württemberg bei der KI-Wertschöpfung in eine Spitzenposition zu bringen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

An dem Wettbewerbsverfahren können sich Akteure beteiligen, die den Innovationspark KI mit einer Anschubfinanzierung des Landes beschleunigt in die Umsetzung bringen wollen. Im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens sind die Wettbewerbsteilnehmer gefordert, ein inhaltliches Konzept für den Innovationspark KI zu entwickeln. Neben baulichen Aspekten sind dabei etwa auch Überlegungen zur Betreiberstruktur und zur technischen Infrastruktur gefragt. Von zentraler Bedeutung ist die Ausarbeitung eines tragfähigen Finanzierungskonzepts und eines wirtschaftlich nachhaltigen Geschäftsmodells. Im Wettbewerbsverfahren sind zudem Angaben zu Fläche(n) und Standort des Innovationsparks KI relevant.

„Der Wettbewerb ist nicht nur rechtssicher, er ist vor allem innovativ und effizient. Denn er wird zeigen, an welchem Standort und mit welchen Partnern die größte Wirkung für Künstliche Intelligenz in Baden-Württemberg erzielt werden kann. Entscheidend ist, wie die größte Hebelwirkung für Kooperationen, Innovationen, Standortqualität und Nachhaltigkeit mit den öffentlichen Fördergeldern erzielt werden kann", sagte Ute Jasper von der Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek, die das Verfahren zur Standortauswahl rechtlich begleitet.

Weitere Informationen

Der Innovationspark KI als Wertschöpfungszentrum im Weltklasse-Format soll optimale Bedingungen dafür schaffen, dass in Baden-Württemberg ein möglichst großer Teil des globalen Wertschöpfungspotentials realisiert wird und dass das Land zu einem der führenden Entwicklungsstandorte für innovative KI-Produkte und -Dienstleistungen wird. Der Innovationspark KI soll nicht nur einen großen Schub für Innovation und Wertschöpfung bei KI bringen, er soll zugleich international Maßstäbe setzen bei Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Diversity und den wichtigen ethischen Fragen der Künstlichen Intelligenz.

Sämtliche auf das Wettbewerbsverfahren bezogene Fragen müssen aus Gründen der Transparenz und Diskriminierungsfreiheit an folgende E-Mail-Adresse gerichtet werden: innovationspark.ki.bw@heuking.de.

Die Wettbewerbsunterlagen und die Antworten auf die Fragen in der ersten Stufe des Wettbewerbsverfahrens werden laufend unter folgendem Link veröffentlicht: https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/ki-made-in-bw/innovationspark-kuenstliche-intelligenz-baden-wuerttemberg/wettbewerbsverfahren/.

Weitere Informationen zum Innovationspark KI Baden-Württemberg, zur Machbarkeitsstudie und zum Wettbewerbsverfahren finden Sie fortlaufend unter: www.innovationspark-ki-bw.de.

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Das Start-up aus Leinfelden-Echterdingen überzeugte die Jury beim Regional Cup Bodensee-Oberschwaben im Rahmen des digitalen Gründer- und Jungunternehmertages.

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Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut hat in Stuttgart zum dritten Mal die „KI-Champions Baden-Württemberg“ ausgezeichnet. Acht Unternehmen und eine Forschungseinrichtung wurden im Rahmen einer Online-Preisverleihung für ihre KI-Lösungen prämiert.

Diskussionsrunde zur Transformation der Automobilindustrie: Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL, Walter Götz, Kabinettschef von Verkehrskommissarin, Adina Valean, Generaldirektion für Mobilität und Verkehr der Europäischen Kommission, Bernd Lange, Vorsitzender des Handelsausschuss des Europäischen Parlaments, Dr. Stefan Wolf, Vorsitzender von Gesamtmetall, Franz Loogen, Leiter der Agentur e-mobil Baden-Württemberg, Moderation: Christoph Herwartz, EU-Korrespondent des Handelsblatts
  • Transformation

Ministerin fordert bessere Rahmenbedingungen für die Automobilwirtschaft

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut diskutierte in Brüssel bei der Veranstaltung „Transformation der Autoindustrie in einer Zeitenwende“ mit Vertretern der EU-Institutionen und der Wirtschaft über die Zukunft der Automobilwirtschaft und die Regulierungspläne der EU und forderte bessere Rahmenbedingungen für die Transformation.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
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Wirtschaftsförder-Bilanz der L-Bank

Die Wirtschaftsförderbilanz der L-Bank zeigt in der ersten Jahreshälfte eine äußerst positive Entwicklung.

Eine Hand lässt mit Münzgeld ein Pflänzchen wachsen - Symbol für finanzielle Unterstützung
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