Delegationsreise

Wirtschafts- und Wohnungsbauministerin reist mit Delegation der Wohnraum-Allianz nach Zürich

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Die Wohnraum-Allianz startet heute (20. März) unter Leitung der Wirtschafts- und Wohnungsbauministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zu einer Delegationsreise nach Zürich. Ziel ist es, zu erörtern, wie die Schweiz und insbesondere die Stadt Zürich dem Mangel an angemessen bezahlbarem Wohnraum begegnet.

„Viele Städte und Regionen stehen vor einer ähnlichen Herausforderung wie Baden-Württemberg“, sagte die Ministerin vor ihrer Abreise. „Die Stadt Zürich hat eine ähnliche Struktur und einen vergleichbaren Bevölkerungszuwachs wie die Ballungszentren bei uns im Land. Gemeinsam mit der Wohnraum-Allianz möchte ich mir ein Bild machen, wie Zürich mit dieser Herausforderung umgeht. Die Stadt hat dabei zum Teil andere Wege eingeschlagen als wir in Baden-Württemberg bisher, zum Beispiel beim genossenschaftlichen Wohnen. Ich erhoffe mir davon neue Impulse in den Bereichen Nachverdichtung, genossenschaftliches Wohnen, innovative Wohnprojekte und bezahlbares Wohnen“, so die Ministerin.

Die Wohnungsmärkte sind, vor allem in den urbanen Zentren, von einem Mangel an baureifen Flächen sowie einem Defizit an verfügbarem Wohnraum und damit in der Folge hohen Bodenpreisen und steigenden Mieten geprägt. Die Landesregierung Baden-Württemberg hat mit Unterstützung der Wohnraum-Allianz bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um die Rahmenbedingungen für das Bauen zu verbessern und die Schaffung von preisgünstigem Wohnraum zu ermöglichen.

Die Stadt Zürich, die nach einer jüngst veröffentlichten Untersuchung zu einer der lebenswertesten Städte der Welt erklärt wurde, geht nach aktuellen Prognosen von einer Bevölkerungszunahme bis zum Jahr 2040 von rund 100.000 Personen aus. Für sie gilt es, bedarfsgerechten Wohnraum zur Verfügung zu stellen, dessen Kosten im Rahmen des Leistbaren bleiben.

Das gemeinnützige / genossenschaftliche Wohnen hat in Zürich einen hohen Stellenwert in Bezug auf die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Der Marktanteil liegt bei fast 30 Prozent. „Wohnungsgenossenschaften können einen wichtigen Beitrag für mehr bezahlbaren Wohnraum leisten. Wir werden die Gründung von Genossenschaften deshalb stärker unterstützen“, so Hoffmeister-Kraut. „Wohnungsgenossenschaften, die sozialen Wohnraum schaffen wollen, können künftig über unser Förderprogramm ‚Wohnungsbau BW‘ Landesbürgschaften erhalten.“ Außerdem werde die Gründungsberatung gefördert.

Der Fokus der Delegationsreise wird zum einen auf der Besichtigung von angemessen bezahlbaren Wohnprojekten liegen. Zum anderen ist im Rahmen des Spitzengesprächs der Wohnraum-Allianz eine Podiumsdiskussion mit mehreren Akteuren aus der Schweiz zum Thema „Zürich – Teurer Standort – bezahlbar wohnen?“ geplant. Als Hauptproblem bei der ausreichenden Bereitstellung von Wohnraum stellt sich aktuell in Baden-Württemberg die Verfügbarkeit von geeigneten Bauflächen dar. Auch in den Ballungszentren der Schweiz ist die Schaffung von Wohnraum durch die zur Verfügung stehenden Flächen begrenzt. Vor diesem Hintergrund wird darüber hinaus ein Termin mit der Stadt Zürich mit dem inhaltlichen Schwerpunkt „Herausforderungen bei der Innenverdichtung in Zürich“ stattfinden.

Die freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Baden-Württemberg hat eine langjährige Tradition. An diesem fruchtbaren Austausch möchte die Ministerin, nun auch mit dem Thema Wohnungsbau anknüpfen.

Bilder der Reise finden Sie hier.

Weitere Meldungen

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Zumeldung

Zumeldung zur Pressemitteilung der EnBW: Klimaneutraler Umbau des Energiesystems

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut äußert sich anlässlich der Veröffentlichung der Studie „Systemkostenreduzierter Pfad zur Klimaneutralität im Stromsektor 2040“ der EnBW (durchgeführt von Aurora Energy Research).

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Förderaufruf

Große Resonanz auf Förderaufruf zur Stärkung des Technologietransfers

Der am 6. Dezember 2024 veröffentlichte Förderaufruf „Praxissprints“ ist auf großes Interesse gestoßen.

Das Logo des Projekts „Handel 2030“.
Handel 2023

Förderaufruf „Intensivberatung Zukunft Handel 2030"

Mit dem heute veröffentlichten Förderaufruf werden Träger gesucht, die landesweit Intensivberatungen für kleine und mittlere Unternehmen aus dem Handel in den Themenfeldern Digitalisierung, Strategie, Übergabe und Nachhaltigkeit anbieten.

Besuch der Hannover Messe
Wirtschaftsstandort

Baden-Württemberg gewinnt Forschungseinrichtung imec

Neue Partnerschaft ermöglicht ein innovatives Netzwerk mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie zur Stärkung der digitalen Souveränität Europas.

Besuch der Hannover Messe - Messetag 1
Hannover Messe

Innovationstreiber Baden-Württemberg präsentiert sich auf der Hannover Messe

Vom 31.03. bis 04.04.2025 präsentieren auf der Weltleitmesse der Industrie rund 4.000 Aussteller.

Glühbirne / © seabass creatives / Unsplash
Arbeitsmarkt

Arbeitsmarktzahlen März 2025

Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit – doch Frühjahrsbelebung bleibt aus.

Mikrochip / ©Rutkovski.by
Datenstrategie

Entwicklung einer Datenstrategie für Baden-Württemberg

Um Datenschätze für Baden-Württemberg nachhaltig zu heben und zu nutzen erarbeitet die Landesregierung unter Koordinierung des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen aktuell eine landesweite Datenstrategie.

Mensch und Roboter begrüßen sich, indem Sie die Knöchel aneinanderdrücken.
Robotik

Positionspapier „Intelligente Robotik der Zukunft“ veröffentlicht

Weichenstellung für die Zukunft: Mit dem Positionspapier „Intelligente Robotik der Zukunft“ positioniert sich Baden-Württemberg als Innovationsstandort für intelligente Mensch-Roboter-Systeme.

AdobeStock_294558695
Tourismus

Tourismusinfrastrukturprogramm 2025

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat die Maßnahmen bekannt gegeben, die 2025 aus dem Tourismusinfrastrukturprogramm (TIP) des Landes gefördert werden können.

Gruppenfoto Siegerteam
Start-up BW

Startup:con Tübingen #13: Envima aus Tübingen zieht ins Landesfinale ein

Mit dem Gründungswettbewerb „Start-up BW Elevator Pitch“ sucht das Wirtschaftsministerium bereits zum elften Mal nach den einfallsreichsten Geschäftsideen und besten Gründerinnen und Gründern im Land.

Zwei Frauen sitzen vor einem Laptop / ©Kobu Agency / Unsplash
Mentorinnen-Programm

Mentorinnen-Programm für Migrantinnen startet zum neunten Mal

Das Mentorinnen-Programm für Migrantinnen startet in die neunte Runde - so viele Teilnehmerinnen wie noch nie.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Baden-Württemberg setzt im Bundesrat Impulse für ein wettbewerbsfähiges Europa

Im Bundesrat wurde über die Mitteilung der Europäischen Kommission zur Wettbewerbsfähigkeit der EU beraten.

Elevator Pitch, CBL, Landesfinalist, StartupBW, Startup Teams, CyberLab, Cynus
Startup BW

Cynus zieht ins Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch 2024/2025“ ein

Mit dem Gründungswettbewerb „Start-up BW Elevator Pitch“ sucht das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus bereits zum elften Mal nach den einfallsreichsten Geschäftsideen und besten Gründerinnen und Gründern im Land.

Europaflagge / ©Harald Richter
Förderung

Technologietransfer mit rund zwei Millionen Euro gefördert

Das Wirtschaftsministerium setzt die Förderung von Technologietransfermanagerinnen und -managern in der zweiten Hälfte der Förderperiode 2021 – 2027 des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) fort.

Gewinner Start.me.up Regional Cup Böblingen
Startup BW

Start.me.up Regional Cup Böblingen

Weightloss Fitness aus Leonberg zieht ins Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch 2024/2025“ ein.