Bundesverdienstkreuz

Wirtschaftsministerin überreicht Bundesverdienstkreuz an Professor Norbert Höptner

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Verleihung Bundesverdienstkreuz

Der ehemalige Rektor der Hochschule Pforzheim, Europabeauftragte des Wirtschaftsministeriums und Leiter des Steinbeis-Europa-Zentrums wurde ist für seine großen Verdienste um Wirtschaft und Innovation, aber auch für sein hohes ehrenamtliches Engagement im sozialen und kirchlichen Bereich mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Nobert Höptner, ehemaliger Rektor der Hochschule Pforzheim und von 2002 bis 2017 Europabeauftragter des Wirtschaftsministeriums und Leiter des Steinbeis-Europa-Zentrums ist für seine großen Verdienste um Wirtschaft und Innovation, aber auch für sein hohes ehrenamtliches Engagement im sozialen und kirchlichen Bereich mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt worden.

Im Rahmen einer Feierstunde im Foyer des Steinbeis-Hauses in Stuttgart-Hohenheim überreichte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, heute (21. Mai) die vom Bundespräsidenten verliehene Auszeichnung. „Visionen entwickeln und andere davon begeistern zu können – das ist eine Ihrer großen Stärken“, sagte die Ministerin in ihrer Laudatio. Das treffe sowohl auf Höptners berufliches als auch auf sein ehrenamtliches Engagement zu. Als Rektor habe Norbert Höptner die heutige Hochschule für Gestaltung, Technik, Wirtschaft und Recht in Pforzheim mit seinen Ideen und Visionen maßgeblich geprägt und weiterentwickelt. „Als langjähriger Europabeauftragter des Wirtschaftsministeriums waren Sie ein überaus erfolgreicher und unermüdlicher Brückenbauer zwischen Baden-Württemberg und Europa“, so die Ministerin weiter. Norbert Höptner habe dem baden-württembergischen Mittelstand viele europäische Fördermöglichkeiten eröffnet und zugleich der Brüsseler Bürokratie das Verständnis für betriebliche Herausforderungen nähergebracht. Damit habe er sich bleibende Verdienste um den Innovationsstandort Baden-Württemberg erworben. Mit großem Nachdruck habe er sich immer wieder für grenzüberschreitende Kooperationen und ihre politische Unterstützung eingesetzt. Als Beispiel nannte Hoffmeister-Kraut seine Verdienste um die europäische Donauraumstrategie. So konnte mit Höptners Hilfe ein Netzwerk an „Transferzentren“ – von der Wissenschaft in die betriebliche Praxis – im ganzen Donauraum aufgebaut werden. Für dieses herausragende Engagement verlieh ihm die Technische Universität Cluj-Napoca in Rumänien im Jahr 2015 die Ehrendoktorwürde. „Die meisten Menschen wären mit einer solchen herausragenden Aufgabe an der Schnittstelle von Wirtschaft und Politik vollkommen ausgelastet gewesen. Sie aber haben sich darüber hinaus auch noch ehrenamtlich im sozialen und kirchlichen Bereich engagiert – und auch hier, wie überall in Ihrem Leben, vollen Einsatz gezeigt“, hob die Wirtschaftsministerin weiter hervor. Zu Norbert Höptners kirchlich-sozialem Engagement zählen unter anderem der Vorsitz des Vorstands der Kirchlichen Sozialstation Karlsbad, die langjährige Mitgliedschaft im Kirchengemeinderat seiner Heimatgemeinde sowie die insgesamt 25 Jahre währende Leitung des Karlsbader Kirchenchors. „Norbert Höptner hat sich in vielfacher Weise um unser Gemeinwesen, um Wirtschaft und Innovation, aber auch ganz besonders um die Menschen in unserem Land verdient gemacht.

Ich freue mich sehr, ihm dafür heute das vom Bundespräsidenten verliehene Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aushändigen zu dürfen“, so die Ministerin abschließend.

Zur Person:

Norbert Höptner wurde 1952 in Aschaffenburg geboren und lebt seit 2005 in Karlsbad. Von 1995 bis 1999 war er Prorektor und von 1999 bis 2003 Rektor der Hochschule für Gestaltung, Technik und Wirtschaft in Pforzheim.

In den Jahren 2002 bis 2017 bekleidete er das Amt des Europabeauftragten im Dienste des jeweiligen baden-württembergischen Wirtschaftsministers und war – in Personalunion – Leiter des Steinbeis-Europa-Zentrums. Heute ist er als Senior Research Fellow am Ferdinand-Steinbeis-Institut tätig.

Das Bundesverdienstkreuz wurde 1951 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss gestiftet und wird für besondere politische, wirtschaftliche oder geistige Leistungen verliehen.

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