Künstliche Intelligenz

Wirtschaftsministerium startet KI-Innovationswettbewerb für mehr „KI made in BW“

Roboter und Mensch begrüßen sich, in dem Sie die Faustknöchel gegeneinanderdrücken

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert mit insgesamt 10 Millionen Euro einen „KI-Innovationswettbewerb Baden-Württemberg“. „Künstliche Intelligenz bietet bereits heute enorme Wertschöpfungspotentiale in praktisch allen Bereichen unserer Wirtschaft. Mit dem Innovationswettbewerb fördern wir gezielt die Zusammenarbeit von Unternehmen mit Forschungseinrichtungen und beschleunigen Forschung und Entwicklung in den Unternehmen. Dies sind zwei entscheidende Ansatzpunkte, um KI-Innovationen aus Baden-Württemberg in Zukunft erfolgreich zu entwickeln und zu kommerzialisieren“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (21. Juli) in Stuttgart.

Im Rahmen des Innovationswettbewerbs sollen Forschung und Entwicklung zu Künstlicher Intelligenz im Mittelstand und der Technologietransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft beschleunigt und verbessert werden. Damit knüpft das Wirtschaftsministerium an den erfolgreichen „Innovationswettbewerb KI für KMU“ aus dem Jahr 2019 an. „Der weltweite Innovationswettbewerb hat eine enorme Dynamik. Wir müssen unsere Unternehmen und Startups nach Kräften dabei unterstützen, mit innovativen KI-Produkten und Dienstleistungen noch schneller an den Markt zu kommen. Das ist ein entscheidender Faktor, damit Baden-Württemberg künftig nicht nur Anwender von KI-Lösungen anderer, sondern national und international ein herausragender Anbieter von KI sein wird“, so Hoffmeister-Kraut. 

„Die Bedarfe und Kompetenzen der Unternehmen sind im Bereich Künstliche Intelligenz sehr unterschiedlich ausgestaltet. Mit unserem Förderangebot können wir zum einen hochinnovative, etablierte und junge KI-Unternehmen bei der raschen Entwicklung marktfähiger KI-Produkte und Dienstleistungen fördern. Zum anderen unterstützen wir mittelständische Unternehmen dabei, eigene KI-Kompetenzen durch den Technologietransfer aus der Wissenschaft aufzubauen oder zu stärken“, so die Ministerin weiter.

Der KI-Innovationswettbewerb besteht aus zwei Förderaufrufen:

  •  „KI-Innovationswettbewerb BW für einzelbetriebliche Vorhaben: Entwicklung Künstlicher Intelligenz für neue Produkte und Dienstleistungen“ (Modellversuch)
  •  „KI-Innovationswettbewerb BW für Verbundforschungsprojekte: Wissens- und Technologietransfer stärken“

KI-Innovationswettbewerb BW für einzelbetriebliche Vorhaben

Der KI-Innovationswettbewerb für einzelbetriebliche Vorhaben wird erstmalig und als Modellversuch durchgeführt. Antragsteller können Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten sein. Im Fokus stehen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die durch eine innovative (Weiter-)Entwicklung von KI die Marktreife von neuen bzw. erheblich verbesserten Produkten und Dienstleistungen beschleunigen. Antragsberichtigt sind Unternehmen. Kooperationsprojekte von mehreren Unternehmen oder Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind nicht förderfähig.

KI-Innovationswettbewerb BW für Verbundforschungsprojekte

Der KI-Innovationswettbewerb für Verbundforschungsprojekte wurde 2019 erstmalig durchgeführt. Antragsteller können Forschungseinrichtungen sein, die für Projekte im vorwettbewerblichen Bereich mit mindestens zwei mittelständischen Unternehmen eine Kooperation eingehen. Mit gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben soll die Basis für neue und verbesserte KI-basierte Produkte und Dienstleistungen gelegt werden.

Weitere Informationen:

Die Antragsfrist für den Förderaufruf für einzelbetriebliche Vorhaben endet am 2. Oktober 2020, für den Förderaufruf für Verbundforschungsprojekte können bis zum 14. Oktober 2020 Anträge gestellt werden.

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen zur Förderlinie 1 für einzelbetriebliche Vorhaben 

Die vollständigen Bewrbungsunterlagen zur Förderlinie 2 für Verbundforschungsprojekte

Das Maßnahmenpaket „Aktionsprogramm KI für den Mittelstand“ hat das Ziel, die KI-Wertschöpfung und KI-Anwendung im Mittelstand branchenübergreifend zu unterstützen. Der KI-Innovationswettbewerb BW ist Bestandteil dieses Aktionsprogramms. Weitere Maßnahmen des Aktionsprogramms sind unter anderem der Wettbewerb „KI-Champions BW“, die Machbarkeitsstudie für einen Innovationspark KI und die regionalen KI-Labs.

Weitere Informationen zum „Aktionsprogramm KI für den Mittelstand“

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Das Wirtschaftsministerium startet in Zusammenarbeit mit der Vector Stiftung ein Programm zur Förderung der MINT-Bildung von Mädchen in Baden-Württemberg. Die Online-Plattform „CyberMentor“ richtet sich nun künftig auch an Schülerinnen der 5. bis 13. Klasse an weiterführenden Schulen im Land.

Staatssekretärin Katrin Schütz
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Logo der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg. (Bild: © Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg)
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Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut

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Staatssekretärin Katrin Schütz
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Auftakt in den Regionen Nordschwarzwald, Stuttgart und Neckar-Alb

Staatssekretärin Katrin Schütz
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Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Die besichtigten Projekte belegen eindrücklich, welche vielversprechenden Handlungsspielräume wir den Kommunen mit unseren Instrumenten eröffnen“

Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Start-up BW

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Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratulierte heute (23. Juli) im Rahmen einer Online-Veranstaltung den Preisträgerinnen und Preisträgern des Landesfinales des Wettbewerbs „Start-up BW Young Talents“.

Goeppingen, Schlossplatz
  • Gestaltungbeiräte

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Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Gestaltungsbeiräte können einen wichtigen Beitrag zu langfristig tragfähigen Lösungen beim Planen und Bauen leisten“

Staatssekretärin Katrin Schütz
  • Denkmalschutz

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Staatssekretärin Katrin Schütz: „Der Tagungsband trägt dazu bei, die Forschung zur Bedeutung europäischer Kurparks und Kurgärten des 19. Jahrhunderts und damit auch den aktuellen UNESCO-Welterbeantrag Baden-Badens zu stärken.“