Förderprogramme für Aus- und Weiterbildung

Wirtschaftsministerium startet zwei Förderaufrufe zur Stärkung digitaler Kompetenzen

Hand tippt auf einem Laptop / ©John Schnobrich / Unsplash

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit uns Wohnungsbau hat heute (1. Juli) zwei Förderaufrufe zur Stärkung digitaler Kompetenzen gestartet. „Während der Corona-Pandemie zeigt sich einmal mehr, wie wichtig digitales Know-how für die Beschäftigten von heute und morgen ist. In Zeiten von Homeschooling und Homeoffice ist die Fähigkeit zur Nutzung digitaler Anwendungen mehr denn je zum entscheidenden Kriterium für erfolgreiches Lernen und Arbeiten geworden“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Die „Girls‘ Digital Camps“ mit einem Fördervolumen von 3,2 Millionen Euro haben dabei die Zielgruppe der Schülerinnen im Blick. Für den Förderaufruf „ZukunftsKompetenzen@bw“ mit dem Ziel der Weiterentwicklung und Ausweitung des Angebots beruflicher Weiterbildung für Beschäftigte in Baden-Württemberg stehen insgesamt 3,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Girls‘ Digital Camps

Die in der Modellphase seit Oktober 2018 in zunächst fünf Regionen entwickelten und erfolgreich erprobten „Girls´ Digital Camps“ sollen von Januar 2021 bis September 2023 weiterentwickelt und auf alle zwölf Wirtschaftsregionen in Baden-Württemberg ausgeweitet und verstetigt werden. „Wir wollen Schülerinnen der Klassenstufen 6 bis 8 in modularen Basis- und Vertiefungskursen auf dem Weg in die digitale Welt begleiten, ihre Kompetenzen aktiv stärken und sie für alle digitalen Themen und zukunftsweisenden Berufe begeistern“, betonte Hoffmeister-Kraut. Hier bestehe noch ein erheblicher Nachhol- und Steigerungsbedarf.

Gefördert werden Verbundprojekte von Wissenschafts- und Wirtschaftsorganisationen, die mit Schulen, Unternehmen und außerschulischen MINT-Akteuren kooperieren und jeweils mindestens zwei Wirtschaftsregionen abdecken. Die Maßnahmen orientieren sich an der Lebenswelt und den Interessen der jungen Frauen, indem sie Bezüge zu bewährten Themenbereichen wie Kunst, Musik, Kreativität, Gesundheit, Flora & Fauna oder Gesellschaft schaffen. Dabei wird vermittelt, wie vielfältig, kreativ, zukunftsorientiert und gesellschaftlich relevant digitale Anwendungen und Berufe sind. Durch das praktische Erleben soll zudem Selbstbewusstsein im Umgang mit und in der Gestaltung von digitaler Technik aufgebaut werden. Neben Präsenzangeboten sind in der Transferphase auch Online-Formate Bestandteil des Förderprogramms.

Interessierte Organisationen des privaten und öffentlichen Rechts können ihre Verbundanträge bis spätestens zum 31. August 2020 beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau einreichen. Achtung: Die Einreichungsfrist verlängert. Reichen Sie Ihre Anträge vis spätestens 30. September ein.

Detaillierte Informationen zum Förderaufruf „Girls` Digital Camps“ Transfer stehen unter folgendem Link auf der Website des Ministeriums zur Verfügung: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/transferprogramm-girls-digital-camps/

ZukunftsKompetenzen@bw

Schon vor der Corona-Pandemie sahen sich Betriebe und Erwerbspersonen im Land großen strukturwandelbedingten Anpassungserfordernissen gegenüber. Diese Anforderungen bestehen nicht nur weiter, sondern werden durch die Pandemie und deren wirtschaftliche Folgen noch weiter verschärft. „Qualifizierung ist und bleibt der Schlüssel dafür, dass Betriebe und Erwerbspersonen möglichst positiv durch solche Zeiten großer Veränderungen kommen können“, so Ministerin Hoffmeister-Kraut.

Für die Erwerbspersonen wird es noch bedeutsamer als bislang, ihre beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten vorausschauend weiterzuentwickeln und damit ihre Beschäftigungs- und Anpassungsfähigkeit zu stärken. Dies gilt zunehmend auch für Höherqualifizierte, wie Ingenieure und Techniker. Vieles deutet darauf hin, dass deren bisherige Tätigkeiten zum Teil entfallen bzw. künftig nicht mehr in gleichem Maße nachgefragt werden.

Bereits jetzt ist zudem absehbar, dass die Digitalisierung durch die Corona-Pandemie einen enormen Schub erhalten hat. So werden digitale Kompetenzen in allen Bereichen der Wirtschaft, einschließlich der beruflichen Weiterbildung, noch wichtiger.

Vor diesem Hintergrund werden Weiterbildungsanbieter im Land aufgerufen in Kooperation mit Betrieben und wissenschaftlichen Einrichtungen zukunftsgerichtete Weiterbildungskonzepte zu entwickeln und zu erproben. Gesucht werden Projektideen zu folgenden Themen:

  • Erweiterung des Online-Weiterbildungsangebots im Land
  • Ausbau von Transferqualifizierungen insbes. für Höherqualifizierte (u. a. für Ingenieure und Techniker der Industrie)
  • Stärkung der digitalen Grundkompetenzen möglichst vieler Erwerbspersonen im Land (insbesondere von bislang wenig digital-affinen Erwerbspersonen)
  • Ausbau der IT-Expertise in Baden-Württemberg (Kenntnisse und Fähigkeiten von Fachkräften und Experten zu Wirtschaft 4.0)
  • Unterstützung der systematischen Personalentwicklung in kleinen und mittleren Betrieben

Interessierte Träger und Organisationen können ihre Projektvorschläge bis spätestens zum 31. August 2020 beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau einreichen. 

Detaillierte Informationen zum Förderaufruf „Zukunftskompetenzen@bw“ stehen unter folgendem Link auf der Website des Ministeriums zur Verfügung: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/zukunftskompetenzenbw/

Ein Mann und eine Frau geben sich in einem Meeting mit anderen die Hand
  • Berufliche Ausbildung

Weitere 1,8 Millionen Euro für die Integration von Zugewanderten in Ausbildung

Bereits 2.900 Zugewanderte mit Hilfe des Kümmerer-Programms in Ausbildung vermittelt.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Arbeitsmarkt

„Zahl der Arbeitslosen ist auf einem neuen Tiefststand während der Corona Krise“

Im Juli 2021 ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Juni 2021 um 4.595 beziehungsweise minus 1,9 Prozent auf 241.892 gesunken.

Herr Thomas Schwenck, Leiter DEHOGA Akademie, Herr Dr. Patrick Rapp Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus
  • Förderung

Rund 600.000 Euro für die Modernisierung und Umstrukturierung der Dehoga-Akademie in Bad Überkingen

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert die Modernisierung und Umstrukturierung der Dehoga-Akademie in Bad Überkingen mit 600.000 Euro.

Das Logo von Invest BW
  • Invest BW

Invest BW: Ministerrat bewilligt zweite Tranche in Höhe von 200 Millionen Euro

Die Landesregierung unterstützt mit dem erfolgreichen Förderprogramm Invest BW auch zukünftig gezielt einzelbetriebliche Innovationsvorhaben.

Moderner Aussichtsturm in einem Baumwipfelpfad im Schwarzwald
  • Tourismus

Land führt „Tourismus­finanzierung Plus“ mit 8 Millionen Euro fort

Das Land führt sein bewährtes Förderprogramm „Tourismusfinanzierung Plus“ fort und stellt dafür 8 Millionen Euro bereit.

Mensch und Roboter begrüßen sich, indem Sie die Knöchel aneinanderdrücken.
  • Künstliche Intelligenz

Innovationspark Künstliche Intelligenz wird in Heilbronn realisiert

Als entscheidenden Schritt im Wettbewerbsverfahren zur Standortauswahl für den Innovationspark Künstliche Intelligenz (KI) hat der Ministerrat am 27. Juli 2021 zugestimmt, das Projekt in Heilbronn zu realisieren.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (links) mit Moderatorin Ilka Groenewold bei der Preisverleihung "KI-Champions Baden-Württemberg"
  • Künstliche Intelligenz

Wirtschaftsministerin zeichnet die „KI-Champions Baden-Württemberg 2021“ aus

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat am 26. Juli zum zweiten Mal die „KI-Champions Baden-Württemberg“ gekürt.

  • Tourismus

Sommerferien in Baden-Württemberg: Tourismusstaatssekretär wirbt für Urlaub im eigenen Land

Staatssekretär Rapp: „Ein Urlaub in Baden-Württemberg verspricht spannende, abwechslungsreiche Eindrücke und Erholung. Wichtig ist dabei aber weiterhin: Hygiene- und Schutzmaßnahmen auch auf Reisen unbedingt beachten.“

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Elisabeth Schneider-Schneiter, Präsidentin Handelskammer beider Basel (rechts)
  • Europa-Dialog

Wirtschaft und Politik im Dreiländereck setzen Zeichen für bilateralen Weg

Um die Bedeutung des bilateralen Wegs für die trinationale Wirtschaftsregion Basel aufzuzeigen, baten die Handelskammer beider Basel, die IHK Hochrhein-Bodensee und die CCI Alsace am 23.7.2021 zum Europa-Dialog. Beim Treffen zwischen Wirtschaft und Politik präsentierten die drei Verbände ein gemeinsames Positionspapier als starkes Bekenntnis für die Zusammenarbeit im Dreiländereck.

Wirtschaftsstaatssekretär bei der Preisverleihung der Leuchtturmprojekte Industrie 4.0 in Baden-Württemberg
  • Industrie 4.0

Acht Leuchtturmprojekte zur Industrie 4.0 im Land ausgezeichnet

Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Patrick Rapp hat am 23. Juli die aktuellen Preisträger des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden acht Digitalisierungslösungen im Produktionsumfeld prämiert, die Unternehmen und Einrichtungen erfolgreich im Betriebsalltag realisieren.

  • Künstliche Intelligenz

Innovationswettbewerb „KI für KMU“: 36 KI-Projekte mit insgesamt 7,5 Millionen Euro gefördert

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert im Rahmen der dritten Runde des KI-Innovationswettbewerbs 36 besonders ambitionierte und innovative einzelbetriebliche KI-Vorhaben im Mittelstand mit insgesamt 7,5 Millionen Euro.

Präsident Harald Herrmann, Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Eisert
  • Förderung

Rund 310.000 Euro für die Modernisierung der Bildungsakademie Tübingen der Handwerkskammer Reutlingen

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert die Modernisierung und Ergänzung der Ausstattung sowie kleinere Baumaßnahmen in der Bildungsakademie Tübingen der Handwerkskammer Reutlingen mit 310.000 Euro.

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut, Generalkonsul Simon Kendall
  • Brexit

Zwischenbilanz: Wirtschafts­partnerschafts­initiative BW-UK und Brexit

„Der Brexit bleibt eine Herausforderung. Mit unserer Partnerschaftsinitiative stellen wir die Weichen für zukünftige Kooperationen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut bei einem Bilanzgespräch.

Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Start-up BW

New Crafts Project aus Neckargemünd gewinnt Landesfinale von „Start-up BW Young Talents“

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Die Schülerinnen und Schüler haben neue Bedarfe entdeckt und mit innovativen Geschäftsmodellen darauf reagiert. Sie geben damit ein wichtiges Signal an ihre Generation.“

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp mit den Preisträgern der Firma AZO GmbH + Co. KG, Osterburken
  • Industrie 4.0 BW

„Industrie 4.0-Talente“: Innovative Ausbildungs­projekte prämiert

Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Patrick Rapp hat in einer virtuellen Preisverleihung insgesamt vier Ausbildungsprojekte des fortlaufenden Wettbewerbs „Industrie 4.0-Talente“ ausgezeichnet.

  • Innovation

„Popup Labor BW“ in Renningen startet am 21. Juli 2021

Die Innovationswerkstatt des Landes „Popup Labor BW“ für kleine und mittlere Unternehmen macht Station in Renningen: Vom 21. bis zum 29. Juli 2021 haben die Teilnehmenden kostenfrei Gelegenheit, die vielfältigen Veranstaltungsformate zu besuchen.

Ministerin Hoffmeister-Kraut und die Förderempfänger der regionalen Innenstadtberater vor dem Landtag
  • Handel 2030

Wirtschaftsministerium fördert regionale Innenstadtberater mit rund 1,6 Millionen Euro

Damit die Innenstädte auch nach der Pandemie lebenswert und attraktiv bleiben, fördert das Wirtschaftsministerium Innenstadtberater bei Industrie- und Handelskammern und Regionalverbänden im Land mit insgesamt 1,6 Millionen Euro.

Symbolisches Bild: Ein weißer Kegel steht auf einer roten Brücke
  • Corona-Hilfen

Landesregierung verlängert fiktiven Unternehmerlohn bis Ende September

Das Land ergänzt die Überbrückungshilfe des Bundes auch in ihrer vierten Phase – der „Überbrückungshilfe III Plus“ - mit dem bewährten fiktiven Unternehmerlohn.

Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Dr. Nicole Hoffmeister Kraut und Gunter Czisch, Oberbürgermeister der Stadt Ulm
  • Interreg-Programme

Auftakt der neuen Interreg-Programme für europäische transnationale Zusammenarbeit 2021 – 2027

Die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, läutete am 8. Juli die neue Förderperiode der Interreg B-Programme für transnationale Zusammenarbeit in Europa ein.

Oberfläche
  • Förderung

Projekt „CycleTex BW“ für umweltfreundliche Textilwirtschaft mit 248.000 Euro gefördert

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert in den nächsten drei Jahren mit insgesamt 248.000 Euro das Projekt „CycleTex BW – Innovationsvorsprung durch grüne Wertschöpfung in der faserbasierten Lieferkette“ der Allianz Faserbasierte Werkstoffe Baden-Württemberg e.V. (AFBW).

Junge Frau sitzt in einem Büro vor einem Laptop
  • Förderung

450.000 Euro für zwei Blended-Learning Projekte der beruflichen Weiterbildung

Das Wirtschaftsministerium fördert zwei Projekte des IHK-Zentrums für Weiterbildung in Heilbronn und der Handwerkskammer Region Stuttgart.

Wort-Bild-Marke der Partnerschaftsinitiative Baden-Württemberg – United Kingdom
  • Online-Veranstaltung

21. Juli 2021: Lunch & Learn Markteintritt UK im Gesundheitssektor

Das Wirtschaftsministerium lädt zum ersten Lunch & Learn im Rahmen der Partnerschaftsinitiative BW-UK ein. Die Online-Veranstaltung findet am 21. Juli statt.

Tourismusministerin Dr. Hoffmeister Kraut und Verkehrsminister Winfried Hermann werben für Reisen im Land.
  • Tourismus

Klimafreundlich Reisen in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg startet eine großflächige Werbeaktion für Reisen mit dem öffentlichen Personennahverkehr im eigenen Land. Das Land bietet eine Vielzahl an nachhaltigen Mobilitätsangeboten. Plakate in landesweit 28 Städten liefern kreative Inspirationen für Urlaubsideen.

Auszubildender und Lehrer an einer CAD-Maschine (Quelle: © Monkey Business, stock.adobe.com)
  • Ausbildung

Durch Corona aktuell weniger Ausbildungsbewerberinnen und -bewerber sowie weniger Ausbildungsstellen

Arbeits- und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und die Partner des Ausbildungsbündnisses Baden-Württemberg haben sich im heutigen Spitzengespräch über die aktuelle Ausbildungssituation ausgetauscht.

Börse Stuttgart (Bild: © Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau)
  • Verbraucherschutz

SPAC-Aktien: BaFin rät zur Vorsicht bei riskanten Investments

Verschiedene europäische Börsen haben in den vergangen Monaten Listings von SPACs (Special Purpose Acquisition Companies) verzeichnet. Allerdings: Wer in SPACs investieren will, muss erhebliche Risiken in Kauf nehmen.