Innovation

Forschungsintensität im Land erreicht neuen Rekordwert

Labor / ©Drew Hays / Unsplash

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut erklärte zu den vom Statistischen Landesamt veröffentlichten Zahlen zur Forschungs- und Entwicklungsaktivität in Baden-Württemberg: „Baden-Württemberg als führendes Innovationsland sprintet weiter nach vorne. Der Zuwachs bei den Forschungs- und Entwicklungsausgaben um 5,2 Milliarden oder 25 Prozent binnen zwei Jahren ist enorm. Mit einem Anteil von 5,6 Prozent am Bruttoinlandsprodukt verteidigt das Land seine internationale Spitzenstellung. Baden-Württemberg ist ein Zukunftslabor. Unsere internationale Spitzenstellung im härter werdenden globalen Innovationswettbewerb zu halten, ist aber angesichts der konjunkturellen Eintrübungen kein Selbstläufer.“

Die Voraussetzungen seien aber gut, denn kaum eine andere Region in Europa verfügt über ein derart enges Netzwerk aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung. Baden-Württembergische Unternehmen seien weltweit geschätzte „Problemlöser“. „Das können sie nur sein, wenn sie technologisch immer auf dem neuesten Stand sind und neues Wissen rasch in Innovationen, das heißt in neue Produkte und Verfahren umsetzen“, so die Ministerin weiter. 

„92 Prozent des Zuwachses gegenüber 2015 sind auf die Privatwirtschaft zurückzuführen. Auch die öffentliche Seite muss ihre Anstrengungen weiter verstärken“, führte Hoffmeister-Kraut weiter aus. Dies gelte gerade auch in Zukunftsbereichen wie Künstliche Intelligenz, Mobilität, Gesundheit und Quantentechnologien. „Von der Innovationskraft hängt die Zukunft des Landes entscheidend ab. Hier bleibt noch eine Menge zu tun, aber wir sind auf der richtigen Spur“, sagte Hoffmeister-Kraut. „Deshalb setzen wir in unserer Wirtschaftspolitik hier weiterhin den klaren Schwerpunkt.“

Aber auch der Bund sei gefragt. Wesentliche Stellschraube sei neben den vielfältigen Förderprogrammen der Landesregierung die steuerliche Forschungsförderung. „Mit dem neuen Forschungszulagengesetz macht die Bundesregierung einen wichtigen Schritt. Aber der vorliegende Gesetzentwurf gehe an den Bedürfnissen des Mittelstandes vorbei“, sagte Hoffmeister-Kraut. Die steuerliche Förderung müsse sich auch auf externe Forschungsaufträge erstrecken, sodass auch kleine und mittlere Unternehmen ohne nennenswerte Forschungsabteilung von einer Zulage profitieren können. „Ich bin sehr zufrieden, dass wir mit unserer Initiative hierzu im Bundesrat erfolgreich waren. Nun ist es an Bundesregierung und Bundestag, die von einer breiten Mehrheit der Länder angestrebten Vorschläge und Kritikpunkte sorgfältig zu prüfen und zu übernehmen“, sagte die Ministerin.

Laptop mit Ansicht einer Videokonferenz
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Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
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Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
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Ein Mann im Anzug hat ein Tablet in der Hand
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Ab dem 1. Februar 2021 können mit neuen Förderbedingungen wieder Anträge für die Digitalisierungsprämie Plus gestellt werden.

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Ab sofort können Anträge für das branchenoffene Programm „Invest BW“ für Un-ternehmen aller Größen gestellt werden. Das Land stellt dafür insgesamt 300 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ be-reit.

Schausteller - Quelle:  ©RYYYYYYYY/ Patrick Daxenbichler - www.pd-design.at/ Liubomir Paut  - stock.adobe.com
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Eine Roboterhand tippt auf einem Monitor aus Glas
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Wort-Bild-Marke der Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“
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Haus aus hölzernen Bauklötzen
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Hoffmeister-Kraut: „860 Verfahren durchgeführt, über die Hälfte davon in Gebieten mit erhöhtem Siedlungsdruck. Wir müssen die Kommunen dabei unterstützen, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Das Instrument sorgt für eine wichtige Erleichterung“

Wirtschaftsministerium fördert Ausbau des „Kompetenzzentrums Smart Services“ mit 1,6 Millionen Euro

Das Kompetenzzentrum agiert unter anderem als Anlaufstelle für Fragen rund um die Digitalisierung in der Dienstleistungswirtschaft und stellt baden-württembergischen Betrieben aktuelle Ergebnisse der Dienstleistungsforschung auf direktem Wege zur Verfügung.

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Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert die grenzübergreifende Vernetzung und den Austausch von Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen zur Künstlichen Intelligenz (KI) und Industrie 4.0.

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Verkündung 2. Förderrunde „Innovativ Wohnen – Beispielgebende Projekte“

Im Rahmen der Wohnraumoffensive BW und deren Baustein „Innovativ Wohnen BW – Beispielgebende Projekte“ fördert das Wirtschaftsministerium Ansätze für bezahlbares Wohnen.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Brexit

Handelspakt mit UK in letzter Minute zustande gekommen

Mit Blick auf den Durchbruch bei den Verhandlungen über ein Handelsabkommen zwischen der EU und Großbritannien zeigt sich Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut erleichtert.

Fahrzeugbau mit Robotern
  • Forschung und Innovation

Wirtschaftsministerium fördert neues Zentrum für Leichtbautechnologien mit 2,4 Mio. Euro

Mit rund 2,4 Millionen Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau den Aufbau eines neuen Zentrums für Leichtbautechnologien beim Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart.

Logo der Innovationsallianz Baden-Württemberg
  • Forschung und Innovation

Wirtschaftsministerium fördert Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie mit 500.000 Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert das Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie in Schwäbisch Gmünd (FEM) mit 500.000 Euro für den Ausbau der Geräteinfrastruktur im Bereich der Wasserstoffforschung und Energietechnik.

©Martina Berg, stock.adobe.com
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Beteiligungsfonds Baden-Württemberg geht an den Start

Baden-württembergische Firmen können ab sofort Anträge auf Unterstützung aus dem Beteiligungsfonds Baden-Württemberg stellen. Ziel des Beteiligungsfonds ist es, das Eigenkapital kleiner und mittlerer Unternehmen in der Corona-Krise zu stärken.

Glühbirne
  • Förderung

445.000 Euro für innovatives IT-Weiterbildungsprojekt an der Hochschule Aalen

Mit rund 445.000 Euro fördert das Wirtschaftsministerium das innovative Weiterbildungsprojekt „Entwicklung eines Certificates of Advanced Studies Digitale Technologien“.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: Martin Stollberg / Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • EU-Projekt

„Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien gehören zu den Schlüsseltechnologien“

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut äußert sich zum Start des großen Wasserstoff-Projekts von gemeinsamem, europäischem Interesse (IPCEI).