Innovationsstrategie des Landes

Innovationskraft sichert Wettbewerbsfähigkeit

Glühbirnen (Bild: ©MH - stock.adobe.com)

Baden-Württemberg zählt seit Jahrzehnten zu den führenden Innovationsregionen in Europa. Doch das Land befindet sich in hartem Wettbewerb um die weltweit intelligentesten Technologien, besten Ideen und klügsten Köpfe. Auf Grundlage der neuen Innovationsstrategie des Landes, die im Februar 2020 vom Ministerrat beschlossen wurde, werden die Weichen für die Zukunft gestellt.

Die Innovationsstrategie ist auch Voraussetzung dafür, dass Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) nach Baden-Württemberg fließen können. Die Innovationsstrategie löst die bisherige Fassung aus dem Jahr 2012/2013 ab.

Strategische Spezialisierung auf Zukunftsfelder

Baden-Württemberg wird künftig in die von der Strategie identifizierten Wachstums- und Zukunftsbereiche investieren. Diese sind

Ziel ist es, die Stärken der Kernbranchen Baden-Württembergs weiter zu stärken, aber auch die Branchen in den Blick zu nehmen, die im Land bereits in kritischer Masse vorhanden, aber ausbaufähig sind. (Siehe auch „Vorfahrt für Innovationen -Innovationspolitische Impulse“, Prof. Dr. Wilhelm Bauer, Technologiebeauftragter der Landesregierung)

Als erstes Land richtet Baden-Württemberg ein ressortübergreifendes Innovationslabor ein, das Innovationen in priorisierten Themenfeldern zügig und wirkungsvoll zum Durchbruch verhelfen soll.

Innovationskurs fortsetzen und Innovationskraft der KMU stärken

Auf Grundlage der Innovationsstrategie soll auch die Innovationsfähigkeit der kleineren und mittelständischen Unternehmen gestärkt werden, die maßgeblich die Wirtschaftsstruktur des Landes prägen. So sollen unter anderem mit den Mitteln der EU die Forschungsinfrastruktur an den Hochschulen und in den wirtschaftsnahen Instituten weiter ausgebaut und die Strukturen des Technologietransfers von der Wissenschaft hin zu den KMU im Land verbessert werden.

Kleine und mittlere Unternehmen sind derzeit für elf Prozent der gesamten Innovationsausgaben der baden-württembergischen Wirtschaft verantwortlich, obwohl sie mehr als 90 Prozent der Unternehmen ausmachen.

„Wir müssen kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, dass sie selbst mehr in Forschung und Entwicklung investieren können.“
Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut

Öffentliche FuE-Ausgaben müssen erhöht werden

Mit einem Anteil von 83,6 Prozent tragen vor allem große Unternehmen zu den hohen FuE-Ausgaben Baden-Württembergs bei. Dagegen sind öffentlichen FuE-Ausgaben im Land gemessen an ihrem relativen Anteil die niedrigsten in Deutschland. Die Innovationsstrategie empfiehlt, bei einer anhaltend hohen FuE-Quote vor allem eine deutliche Erhöhung des öffentlichen Anteils daran zu erreichen.

Im Landeshaushalt 2020/21 werden rund eine Milliarde Euro bereitgestellt, um die Technologien der Zukunft zu entwickeln, den Wirtschaftsumbruch zu meistern und den Wohlstand von morgen zu sichern.

Innovationsstrategie Baden-Württemberg (Fortschreibung 2020) (PDF)

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
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Baden-Württemberg bei Patentanmeldungen an der Spitze

Baden-Württemberg ist bei Patentanmeldung bundesweit an die Spitze gerückt.

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut während ihrer Delegationsreise in London. (Bild: Leif-Hendrik Piechowski / Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
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Wirtschaftsministerin reist nach Großbritannien

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut reist am Dienstag (18. Februar) zu einer zweitätigen Delegationsreise nach London und Edinburgh.

„Start-up BW Elevator Pitch“ DEHOGA-Cup: Gruppenbild (Bild: Start-up BW Elevator Pitch)
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Start-up BW Elevator Pitch

Der Gründungswettbewerb „Start-up BW Elevator Pitch“ sucht derzeit wieder in ganz Baden-Württemberg nach den einfallsreichsten Geschäftsideen und besten Gründerinnen und Gründern im Land.

Verleihung Staufermedaille
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Für besondere Verdienste um das Land Baden-Württemberg hat Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 14. Februar 2020 die Staufermedaille des Landes an das Ehepaar Doris und Ludwig Schülzle aus Burladingen überreicht.

Innovationspreis BW (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
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Innovationspreis des Landes für kleine und mittlere Unternehmen ausgeschrieben

sterin Hoffmeister-Kraut: „Unsere mittelständischen Unternehmen haben großes Innovationspotential und tragen maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes bei“

Die Eröffnungsveranstaltung des Landeswettbewerbs "RegioWIN 2030"  findet am 13.02.2020 in Stuttgart statt.
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Auftakt zum Landeswettbewerb „RegioWIN 2030“

Anknüpfend an den großen Erfolg des Landeswettbewerbs RegioWIN lobt das Land Baden-Württemberg auch in der Förderperiode 2021-2027 einen Wettbewerb um Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) aus.

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Wirtschaftsministerium startet Wettbewerb „KI-Champion BW“

Mit den "KI-Champions BW" zeichnen wir Best-Practice-Beispiele aus und regen die Unternehmen branchenübergreifend an, eigene KI-Lösungen zu entwickeln.

Staatssekretärin Katrin Schütz
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Erstes German-African Automotive Forum

Anlässlich des ersten German-African Automotive Forums lädt Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz zum Abendempfang ins Haus der Wirtschaft ein.

Jubel bei den Teilnehmenden beim Regional Cup Ulm des Gründungswettbewerbs Start-up BW Elevator Pitch
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Regional Cup Ulm des Elevator Pitch ist entschieden

Beim regionalen Vorentscheid des Gründungswettbewerb „Start-up BW Elevator Pitch“ in Ulm überzeugte das Team SauberGarten und zieht in s Landesfinale im September 2020 ein.

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„Sehr gute Entscheidung für Baden-Württemberg“

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zeigt sich erfreut über die Ankündigung der Firma IVECO, den Wassertstoff-Lkw Nicola TRE in Ulm zu bauen.

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Landesregierung prüft Realisierung eines Innovationsparks für KI

Das Wirtschaftsministerium hat den globalen Immobiliendienstleister CBRE mit einer Machbarkeitsstudie für den Aufbau eines großen Innovationspark KI beauftragt.

Virtueller Datenfluss im Web
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Ministerrat beschließt neue Innovationsstrategie des Landes

Der Ministerrat hat die neue Innovationsstrategie des Landes beschlossen. Sie wurde unter der Federführung des Wirtschaftsministeriums erarbeitet.

  • Popup Labor

Popup-Labor BW in Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim

Das „Popup-Labor Baden-Württemberg“ findet vom 5. bis 14. Februar 2020 in Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim statt und lädt kostenfrei zum Experimentieren ein.

Labor / ©Drew Hays / Unsplash
  • Gesundheitsstandort

50 Millionen Euro für den Gesundheitsstandort Baden-Württemberg

Insgesamt 50 Millionen Euro stellt das Land für die Umsetzung von Projekten aus dem Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg für dieses und nächstes Jahr bereit.

Geldmünzen / ©Marian Vejcik
  • Förderung

Deutsches Handwerksinstitut e. V. mit rund 180.000 Euro gefördert

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert das Deutsche Handwerksinstitut e.V. (DHI) im Jahr 2020 mit rund 180.000 Euro.

Logo der Kampagne Start-up BW
  • Start-up BW

Start-up BW Accelerator „Stoff im Kopf“ gefördert

Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut: „Wir unterstützen und qualifizieren ganz gezielt Start-ups in der Textilwirtschaft und deren branchenspezifischen Belange“

Arab Healt 2020 in Dubai
  • Gesundheitsmesse

Wirtschaftsstaatssekretärin Schütz besucht die Messe Arab Health 2020

Schütz: „Insgesamt stellen 110 Unternehmen aus Baden-Württemberg hier in Dubai aus. Dies ist ein neuer Rekord und zeigt das große innovative Potenzial unserer Unternehmen“

Pop-up Labore
  • Popup-Labore

„Popup-Labor BW“ 2020 und 2021 an fünf weiteren Standorten

Das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geförderte „Popup-Labor Baden-Württemberg“ wird 2020 und 2021 an fünf weiteren Standorten stattfinden.

Europaflagge / ©Harald Richter
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Wirtschaftsministerium veröffentlicht Positionspapier zur geplanten EU-Industriestrategie

Die Europäische Kommission erarbeitet derzeit eine Industriestrategie, die Anfang März vorgestellt werden soll.

Elektromobilität
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Wirtschaftsministerin zum Autogipfel der Bundesregierung

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat anlässlich des Autogipfels der Bundesregierung massive Strukturhilfen für die von der Transformation in der Automobilbranche betroffenen Regionen gefordert.

Elektromobilität
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"'Transformationsrat Automobilindustrie' ist ein richtiges Signal"

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bewertet den geplanten „Transformationsdialog Automobilindustrie“ auf Bundesebene positiv.

Grafik eines Datenträgers mit einer Visualisierung eines menschlichen Gehirns
  • Innovationswettbewerb „KI für KMU“

Wirtschaftsministerium fördert neun KI-Projekte mit insgesamt 2,5 Millionen Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert im Rahmen des Innovationswettbewerbs „KI für KMU“ neun Verbundprojekte für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Mittelstand mit insgesamt 2,5 Millionen Euro.

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (M.) beim Start-up Bw Think Tank in der Hochschule der Medien Stuttgart (Bild: Kai Gundacker / Hochschule der Medien Stuttgart)
  • Start-up BW

Start-up BW Think Tank tagt zu Start-up Förderung an Hochschulen

Der Start-up BW Think Tank hat zum Thema Start-up Förderung an Hochschulen getagt. In den Räumlichkeiten der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart tauschten sich Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer mit Vertretern der Start-up-Szene im Land aus.

Eine Roboterhand tippt auf einem Monitor aus Glas
  • KI-Labs

Wirtschaftsministerium fördert Aufbau regionaler KI-Labs mit 2,3 Millionen Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Mittelstand durch den modellhaften Aufbau regionaler KI-Labs mit 2,3 Millionen Euro und fördert dazu insgesamt 19 „Regionale Labore für Künstliche Intelligenz“ (KI-Labs).

  • Batterie

Wirtschaftsministerium fördert Entwicklungs- und Prüfzentrum für Batterien und Energiespeichersysteme mit drei Millionen Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg ein Entwicklungs- und Prüfzentrum für Batterien und Energiespeichersysteme in Freiburg mit drei Millionen Euro.