Kultur

97.000 Lesebegeisterte besuchen Stuttgarter Buchwochen

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Die Schweiz und das Schwerpunktthema „Genussvoll leben“ haben den am 10. Dezember 2012 zu Ende gegangenen Stuttgarter Buchwochen viele Besucher beschert; zu den Buchwochen 2012 kamen rund 97.000 Menschen, im vergangenen Jahr waren es 92.000. Dies teilten die Veranstalter, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Landesver­band Baden-Württemberg, und das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Würt­temberg, mit.

„Die Stuttgarter Buchwochen sind nicht nur eine Leistungsschau für baden-württembergische Verlage, sondern auch ein herausragendes kulturelles Ereignis für die Region Stuttgart, das wir im Rahmen unserer Mittelstandsförderung unterstützen“, sagte Dr. Nils Schmid, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg. Und weiter: „Besonders gut angekommen sind in diesem Jahr die Bücher und Veranstaltungen zum Gastland Schweiz, das als direkter Nachbar für Baden-Württemberg eine wichtige Rolle spielt“.

Seinen Anfang nahm der Gastland-Auftritt der Schweiz mit einem Besuch des schweizerischen Botschafters Tim Guldimann, der zur Eröff­nung der Buchwochen anreiste. Wenig später konnten die Buchwochen den soeben gekürten Schweizer Buchpreisträger des Jahres 2012, Peter von Matt, einem interessierten Publikum vorstellen. Lesungen mit Adolf Muschg oder Urs Augstburger sowie ein Zürcher Abend mit den renommierten Autoren Melinda Nadj Abonji und Beat Glogger boten weitere Gelegenheiten, die Literatur der Schweiz kennenzulernen. Ein Brückenschlag zum Schwerpunktthema „Genussvoll leben“ gelang bei einem Käsetasting mit Dominik Flammer oder einer literarischen Weinprobe mit Schweizer und baden-württembergischen Weinen. Ständig umlagert war der „Switzerball“, eine riesige Kugelbahn, die den Betrachter zu einer spielerischen Sightseeing-Tour durch das Ferienland Schweiz einlud.

Einen Erfolg konnte auch das Schwerpunktthema „Genussvoll leben“ verbuchen. Zahlreiche Besucher nahmen an den Verkostungen zum Thema Wein, Whisky, Bier oder Champagner teil, die natürlich auch immer mit einer Buchvorstellung oder Lesung entsprechender Texte gepaart waren. Besonders gut kam die „Jane Austen Tea Party“ an, bei der die Schauspielerin Ina Rudolph Passagen aus dem Roman „Emma“ las. Mehrere Mitmach-Aktionen luden die Besucher ein, selbst aktiv zu werden. So zeigte zum Beispiel die Referentin Regine Stroner den Besuchern wie man „Geschenke aus der Weihnachtsküche“ anfertigen kann.

Erfolgreich war auch wieder das Krimigenre auf den Buchwochen: Am 1. Dezember lasen im Haus der Wirtschaft im Rahmen von Stuttgarts Langer Kriminacht von 19 bis 23 Uhr sechs Kriminal­schriftsteller/innen – Friedrich Ani, Mechthild Borrmann, die Schweizerin Mitra Devi, Nina George sowie Thomas Hoeps und Jan. Toes – zur Freude der Besucher „non stop“ aus ihren Kurzge­schichten. Eine Veranstaltung mit dem Schauspieler Michael Fitz, der im Einrichtungshaus Firnhaber Max Bronski las, war ausverkauft.

Weitere Highlights waren die Verleihung des Deutschen Fotobuchpreises 2013, Lesungen mit Andreas Altmann, Gerhard Mayer-Vorfelder und Sebastian Koch. Erneut konnten die Besucher neben den Büchern auch wieder mehr als tausend Kalender für das kommende Jahr in Augenschein nehmen. Die Buchwochen gingen mit einem Kindertag mit vielen Aktionen zu Ende, in dessen Mittelpunkt die beliebte Kinderbuchfigur „Grüffelo“ stand.

Die nächsten Buchwochen finden vom 14. November bis 8. Dezember 2013 statt. Als Gastland wird sich voraussichtlich Rumänien präsentieren.

Quelle:

Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Eine Roboterhand tippt auf einem Monitor aus Glas
Künstliche Intelligenz

Baden-Württemberg drängt auf praktikable KI-Regeln

Innovationskraft statt Formularflut: Baden-Württemberg drängt auf praktikable KI-Regeln

Logo der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg
Allianz Industrie 4.0

Fortsetzung der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ bis Ende 2029

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus setzt die Förderung der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg mit rund 3,85 Millionen Euro fort.

CMT 2026 Tourismustag
Tourismus

Zumeldung zur Tourismusbilanz im Jahr 2025

Der Tourismus in Baden-Württemberg bleibt auf hohem Niveau stabil. Das zeigt die am 18. Februar durch das Statistische Landesamt Baden-Württemberg veröffentliche Meldung zur Tourismusstatistik für das Kalenderjahr 2025.

DEHOGA Cup
Start-up BW

Kleinblatt GmbH aus Stuttgart gewinnt den DEHOGA CUP

Bühne frei für Innovation: Kleinblatt GmbH aus Stuttgart gewinnt den DEHOGA CUP des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket für das Landesfinale.

Unterzeichnung Letters of Intent
Absichtserklärung

Absichtserklärung zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit unterzeichnet

Wirtschaftsministerium und die ukrainische Region Lwiw unterzeichnen Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

Förderung

25 Millionen für Digitales Innovationszentrum am Universitätsklinikum Freiburg

Die Landesregierung fördert auf Vorschlag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus den Aufbau einer diagnostischen und therapeutischen Forschungs- und Entwicklungseinheit im Digitalen Innovationszentrum (DIGIZ) am Uniklinikum Freiburg.

Virtueller Datenfluss im Web
Förderung

4,2 Millionen Euro für Quantentechnologie-Demonstratoren

Das Land fördert die Entwicklung von Demonstratoren in der Quantensensorik und -kommunikation. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der Krebsdiagnostik über die Navigation ohne Satellitensignale bis hin zur Materialprüfung auf dem Bau.

Wirtschaftsministerin Dr, Nicole Hoffmeister-Kraut (Zweite von rechts) überreicht Adolf Klek (Mitte) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Auszeichnung

Adolf Klek mit Staufermedaille geehrt

Für seine herausragenden Verdienste als Heimatkundler, Kirchenmusiker und Michaelsbruder hat Adolf Klek die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg erhalten.

Skyline Tokio in Morgensonne
Außenwirtschaft

Baden-Württembergs Wirtschaftsrepräsentanz in Japan neu besetzt und gestärkt

Das Wirtschaftsministerium hat die Wirtschaftsrepräsentanz des Landes in Japan neu besetzt und personell verstärkt. Dr. Lucas Witoslawski und Victor Arnhold stehen baden-württembergischen Unternehmen künftig als Türöffner zur Verfügung.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Ausbildung

Duale Ausbildungsvorbereitung erhöht Chance auf berufliche Karriere

Hoffmeister-Kraut: Duale Ausbildungsvorbereitung erhöht Chance auf berufliche Karriere.

Mensch und Roboter begrüßen sich, indem Sie die Knöchel aneinanderdrücken.
Förderung

Testfeld Urbane Robotik: Baden-Württemberg bringt Innovation in die Stadt

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert die Aufbauphase des Testfeldes Urbane Robotik am FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe mit rund einer Million Euro bis Mitte 2027.

Fahne des Landes Baden-Württemberg
Mittelstandsförderungsgesetz

Neufassung des Mittelstandsförderungsgesetzes beschlossen

Neufassung des Mittelstandsförderungsgesetzes beschlossen – Starkes Bekenntnis zum Mittelstand in Baden-Württemberg.

Glühbirne
Förderung

Wirtschaftsministerium fördert Deutsches Handwerksinstitut e.V. mit 240.000 Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus beteiligt sich an der Grundfinanzierung des Deutschen Handwerksinstituts e.V. (DHI) im Jahr 2026 mit 240.281 Euro.

Ein Mann und eine Frau geben sich in einem Meeting mit anderen die Hand
Fachkräftesicherung

Regionalprogramm Fachkräftesicherung bis 2027 verlängert

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert auch in den Jahren 2026 und 2027 Veranstaltungen und Aktivitäten der regionalen Fachkräfteallianzen des Landes und stellt dafür 400.000 Euro zur Verfügung.

Mensch und Roboter begrüßen sich, indem Sie die Knöchel aneinanderdrücken.
Innovation

Millionen-Impuls für mehr Wettbewerbsfähigkeit

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert das neue „Zentrum für industrienahe Dienstleistungen“ mit rund 1,6 Millionen Euro in 2026.