Ehrung

Bundesverdienstkreuz für Heinz Schmitt aus Karlsruhe

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Eine Hand mit einer Glühbirne

Für sein herausragendes berufliches und ehrenamtliches Engagement hat Staatssekretärin Katrin Schütz in Karlsruhe Dr. Heinz Schmitt das von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehene Bundesverdienstkreuz am Bande überreicht.

Schütz würdigte Heinz Schmitt in ihrer Laudatio in feierlichem Rahmen als einen „Historiker aus Leidenschaft“. Er habe es zeitlebens verstanden, diese Leidenschaft auszustrahlen, sein enormes Wissen weiterzugeben und so viele Mitbürgerinnen und Mitbürger daran teilhaben zu lassen.

So habe Dr. Heinz Schmitt weit über seine Funktion als Leitender Direktor im Kulturamt der Stadt Karlsruhe, zuständig für die Bereiche „Stadtbibliothek, Archiv und Sammlung“, hinausgewirkt. Vor allem die Bewahrung und Pflege des kulturellen Erbes der Karpatendeutschen sei ihm zu einer Herzensangelegenheit geworden. Bereits im Jahr 1957 hatte Karlsruhe die Patenschaft über die Karpatendeutschen übernommen und ist heute Sitz des Karpatendeutschen Bundesmuseums und des Bundesarchivs.

Dr. Heinz Schmitt, so die Staatssekretärin weiter, habe entsprechende Aktivitäten über Jahrzehnte mit großem Elan und Nachdruck unterstützt. So sei maßgeblich die Einrichtung des Museums im Stadtteil Durlach wie auch die Gründung der „Stiftung Karpatendeutsches Kulturerbe“ maßgeblich seinem großen Engagement zu verdanken.

Darüber hinaus habe sich Schmitt auch in anderen Bereichen der Geschichts-, Traditions- und Heimatpflege engagiert. Insbesondere die „Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein“, der „Landesverein Badische Heimat“ und der mit der Gestaltung der Heimattage betraute „Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Karlsruhe“ hätten ihm viel zu verdanken.

Zur Person:

Dr. Heinz Schmitt wurde 1933 in Weinheim an der Bergstraße geboren. Nach einem Studium der Germanistik, Romanistik, Geographie sowie zeitweise auch der Kunstgeschichte und Philosophie (mit Promotion an der Universität Tübingen) führte ihn sein beruflicher Werdegang von Weinheim, als erster hauptamtlicher Leiter des Stadtarchivs und Heimatmuseums, über die Leitung der Stuttgarter Rathausbibliothek weiter nach Karlsruhe, wo er von 1978 bis zu seiner Pensionierung 1998 Leitender Direktor im Kulturamt war. Im Jahr 2006 wurde er mit der Bürgermedaille der Stadt Weinheim ausgezeichnet.

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