Bauübergabe

Feierliche Übergabe des sanierten und erweiterten Mathematikgebäudes an das Karlsruher Institut für Technologie

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Schlüsselübergabe: Annette Ipach-Öhmann und Günter Bachmann, Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Minister Nils Schmid und KIT-Präsident Holger Hanselka (Quelle: KIT)

Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid übergab am 26. August 2015 in einer Feierstunde den Schlüssel des frisch sanierten und erweiterten Mathematikgebäudes an das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). „Ein Großteil der Studierenden am KIT wird im Laufe seines Studiums das Mathematische Institut besuchen. Grund genug, das in die Jahre gekommene Mathematikgebäude fit für die Zukunft zu machen." so der Minister in seiner Festansprache.

Rund 27 Millionen Euro wurden investiert, um den Bau aus den 1960er-Jahren rundum zu sanieren, zu modernisieren und zu erweitern. Dabei wurden die verstreut liegenden Flächen des Instituts in einem Haus konzentriert, das Bestandsgebäude räumlich vergrößert und gleichzeitig ein deutlich niedrigerer Energieverbrauch erzielt. „Auf den ersten Blick die Quadratur des Kreises. Diese drei effektiven Maßnahmen führten jedoch zu einer hoch wirtschaftlichen Bau-maßnahme, die nebenbei durch die Wiederverwendung der Bausubstanz die Umwelt schont“, lobte der Minister alle an der Maßnahme Beteiligten.

Dies wurde erreicht, indem der ehemals offene Innenhof lichtdurchlässig überdacht wurde und somit die Hoffläche der Gebäudefläche zugeschlagen werden konnte, die außenliegenden Betonbalkone durch die Verschiebung der Fassade ebenfalls zu Innenflächen wurden und ein zusätzliches Geschoss auf das Gebäude gesetzt werden konnte.

Neben dem schonenden Umgang mit wertvollem Gebäudebestand konnte durch die Überdachung des Innenhofes die Hüllfläche des Gebäudes stark reduziert werden, was einen deutlich geringeren Wärmeabfluss im Winter zur Folge hat. Dazu kam modernste Gebäudetechnik zum Einsatz, deren Effizienz im nun startenden Gebäudebetrieb auf ihre tatsächliche Leistungsfähigkeit überprüft werden wird. Ein sogenanntes „Energiemonitoring“ ist in diesem Zuge als Pilotprojekt auf zwei Jahre ausgelegt und soll in Zukunft als Standardinstrumentarium bei energetisch komplexen Bauaufgaben der staatlichen Bauverwaltung Anwendung finden.

Auch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst hatte die Sanierungsmaßnahmen mit Nachdruck unterstützt: „Das KIT ist als einzigartige Einrichtung mit seiner besonderen Struktur einer der Karlsruher Leuchttürme. Das neue Kollegiengebäude wird dazu beitragen, dass von hier aus weiterhin wegweisende Impulse und Innovationen ausgehen“, so Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

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