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Informationsveranstaltung zum EU-Förderprogramm „Horizont Europa“

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Ministerin Hoffmeister-Kraut spricht auf der Veranstaltung "Horizont Europa" am 9. Dezember 2020

Im Rahmen der virtuellen Veranstaltung “Neuer Horizont für Europa - Chancen für Forschung und Innovation mit dem EU-Rahmenprogramm 2021-2027“ informiert das Wirtschaftsministerium am 9. Dezember 2020 gemeinsam mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und Steinbeis 2i/Steinbeis Europa Zentrum über Unterstützungsmöglichkeiten der EU für Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

„Baden-Württemberg ist eine der führenden Innovationsregionen in Europa. Diese Spitzenposition wollen wir auch in Zukunft verteidigen. Gerade die zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen im Land, das Herzstück unserer Wirtschaft, können maßgeblich von den vielfältigen Fördermöglichkeiten der EU profitieren. Europäische Kooperation ist wichtig, um sich in einem immer härter werdenden globalen Innovationswettbewerb zu behaupten“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (8. Dezember).

„Ich hoffe auf einen baldigen Start von ‘Horizont Europa‘. Wir brauchen das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation dringend. Es ist in Europa ein Impulsgeber für die Forschung und für die Bewältigung der großen Herausforderungen Digitalisierung und Klimaschutz. Baden-Württemberg gehört bei der Beteiligung der Hochschulen an der europäischen Forschungsförderung zu den drei mit Abstand stärksten Ländern in Deutschland. Ich bin sicher, dass unsere Hochschulen auch im neuen Rahmenprogramm eine sehr aktive Rolle spielen werden. Die Veranstaltung ‘Neuer Horizont für Europa‘ gibt dafür das Startsignal“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

Der Start des neuen EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation „Horizont Europa“ ist für den 1. Januar 2021 vorgesehen. Es wird eines der größten Förderprogramme für Forschung und Innovation weltweit sein. „Das Förderprogramm bietet ausgezeichnete Gelegenheiten, finanzielle Unterstützung für besondere Forschungs- und Innovationsprojekte gerade auch in den Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz oder Quantentechnologien zu erhalten und zugleich mit exzellenten Institutionen Europas im Bereich Forschung und Innovation zusammenzuarbeiten. Davon kann die gesamte Wirtschaft Baden-Württembergs maßgeblich profitieren“, so Hoffmeister-Kraut. „Bringen Sie Ihre innovativen Ideen für gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen mit ein.“

Hochschulen und Forschungseinrichtungen finden im Rahmenprogramm offene Aufrufe für Grundlagenforschung, aber auch interessante Verbundforschungsthemen für gemeinsame Projekte mit Anwendern. Unternehmen können sich sowohl in der Rolle des Anwenders als auch des Innovationstreibers für Verbund- und einzelbetriebliche Forschung und Innovation bewerben. Besonders spannend für Start-ups, Scale-ups und alle anderen hochinnovativen Unternehmen sind die neuen Förderungen im Europäischen Innovationsrat (EIC). Ministerin Bauer hob außerdem die besondere Rolle des Europäischen Forschungsrates (ERC) hervor: „Die Förderprogramme des ERC sind eine echte europäische Erfolgsgeschichte, die in der neuen Programmperiode fortgeschrieben werden muss. Ich setze mich deshalb für ein angemessenes Budget des ERC ein.“

Weitere Informationen

Die Veranstaltung wird eröffnet von Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Außerdem werden hochrangige Vertreter der Europäischen Kommission wie Jean-David Malo, Direktor des Europäischen Innovationsrats, Dr. Waldemar Kütt, Direktor des Europäischen Forschungsrats und Dr. Peter Dröll, Direktor der Generaldirektion Forschung und Innovation, Prosperität zu den drei Säulen von Horizont Europa „Wissenschaftsexzellenz“, „Globale Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas“ sowie „Innovatives Europa“ informieren. In parallelen Online-Sessions informieren Expertinnen und Experten der Europäischen Kommission, der Nationalen Kontaktstellen und von Steinbeis 2i bzw. dem Steinbeis Europa Zentrum außerdem über die Themenschwerpunkte der drei Säulen von Horizont Europa, die Chancen des Förderprogramms und die Voraussetzungen für die Antragstellung. Darüber hinaus werden kostenfreie Erstberatungen zu Verbundprojekten und einzelbetrieblicher Förderung angeboten.

Die Vortragsfolien der Veranstaltung können Sie gerne ab sofort hier herunterladen. Der Mitschnitt der Plenumsvorträge sowie der einzelnen Workshops am Nachmittag werden noch aufgearbeitet. Nach der Freigabe durch unsere Referentinnen und Referenten können Sie die Videos voraussichtlich ab Anfang Januar 2021 hier einsehen.

Weitere Informationen und Anmeldung

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