Industrie 4.0

Kongress „Cybersicherheit in der Industrie“

Mann mit Kapuzenpulli vor einer Tastatur

Zum Auftakt des von der Wirtschaftsinitiative „Allianz Industrie 4.0“ in Stuttgart veranstalteten Kongresses zum Thema „Cybersicherheit in der Industrie“ warnte der Staatssekretär im baden-württembergischen Wirtschaftsministerium, Dr. Patrick Rapp, vor rund 90 Unternehmensvertretern vor der dramatisch zunehmenden Gefahr, die von Cyberangriffen ausgeht. „Diese Herausforderung muss sehr ernst genommen werden. Nur mit möglichst passgenauen, auf das eigene Unternehmen zugeschnittenen Sicherheitskonzepten, kann dieser Gefahr begegnet werden“, so Rapp.

Bereits heute verursachten kriminelle Angriffe aus dem Netz einen gewaltigen wirtschaftlichen Schaden. Der Staatssekretär verwies auf Zahlen des Digitalverbandes Bitkom, wonach allein Erpressungssoftware – so genannte Ransomware – im vergangenen Jahr in Deutschland einen Schaden von über 24 Milliarden Euro angerichtet habe. „Besonders schockierend finde ich, dass der Schaden, den Kriminelle mit ihren Angriffen anrichten, zunehmend größer wird“, so Rapp.

Laut Bitkom summierte sich der durch Diebstahl, Industriespionage oder Sabotage verursachte Schaden 2021 auf 223 Milliarden Euro und war damit im vergangenen Jahr doppelt so hoch wie noch 2019 und bereits viermal so hoch wie 2017. „Für die Unternehmen steht sehr viel auf dem Spiel. Unwissenheit und Sorglosigkeit können und dürfen wir uns angesichts dieser Bedrohungslage nicht leisten“, so der Wirtschaftsstaatssekretär.

Für den wirksamen Schutz vor Cyberangriffen gebe es kein Patentrezept. Deshalb, so der Staatssekretär, müsse jedes Unternehmen mit qualifizierter fachlicher Unterstützung sein eigenes, firmenspezifisches Sicherheitskonzept erstellen, umsetzen und beständig weiterentwickeln. Dafür stünde den Unternehmen in Baden-Württemberg bereits heute „ein gut funktionierendes Cybersicherheits-Ökosystem zur Seite“, so Rapp. Dazu gehörten die Sicherheitsbehörden, die Anbieter von Sicherheitstechnologie, eine Vielzahl von IT-Beratungsunternehmen, hoch qualifizierte Forschungseinrichtungen sowie die Kammern, Verbände und IT-Netzwerke. In diesem Zusammenhang wies Rapp auf die erst kürzlich vom Wirtschaftsministerium herausgegebene Übersicht zu den im Land zur Verfügung stehenden Beratungs- und Förderangeboten im Bereich Cybersicherheit hin, die auf der Seite www.wirtschaft-digital-bw.de abrufbar ist.

Die Unternehmen im Land forderte der Staatssekretär auf: „Nutzen Sie diese Angebote. Investitionen in die Cybersicherheit liegen in Ihrem ureigenen Interesse.“ Ausdrücklich bedankte er sich für das große Engagement von Wirtschaftsverbänden wie dem Maschinenbauverband VDMA, der mit der bei ihm angesiedelten und vom Wirtschaftsministerium finanziell unterstützten Allianz Industrie 4.0 einen wichtigen Beitrag dazu leiste, gerade auch kleine und mittlere Unternehmen in der Industrie für das Thema zu sensibilisieren.

Dr. Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA im Landesverband Baden-Württemberg appellierte: „Gerade im Maschinen- und Anlagenbau sind Unternehmen beliebte Ziele von Cyber-Kriminellen. Die oft mittelständisch geprägten Unternehmen stehen dabei vor besonderen Herausforderungen. Umso wichtiger ist der intensive Informations- und Erfahrungsaustausch zu Angriffsmethoden, hierbei sind Netzwerke der IT-Experten zwischen Unternehmen besonders hilfreich. Dabei können Informationsangebote öffentlicher Stellen ebenfalls unterstützen. Gegenseitige Offenheit und Vertrauen spielen hier auf allen Seiten eine entscheidende Rolle.“

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Delegationsreise

Wirtschaftsministerin stärkt Wasserstoffpartnerschaft mit Schottland

Mit einer rund 40-köpfigen Delegation reist Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 28. November für zwei Tage nach Glasgow in Schottland, um neue Kooperationsfelder im Zukunftsfeld Wasserstoff zu identifizieren.

Eine Bildmontage zur Illustration von Künstlicher Intelligenz: Hand zeigt auf ein Gehirn
  • Förderung

Wirtschaftsministerium fördert Batterieforschung mit 7,2 Millionen Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert mit ca. 7,2 Millionen Euro zwischen den Jahren 2022 bis 2024 insgesamt zwölf wirtschaftsnahe Forschungsprojekte im Themenfeld Batterie. Alle Projekte werden unter enger Einbindung der Wirtschaft durchgeführt. Über 40 meist mittelständische Unternehmen sind dazu bereits von Anfang an in die Projekte eingebunden.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Innovation

Innovation Park AI in Berlin präsentiert

BW Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, lud am 24. Novembers 2022 die bundesweite KI-Szene in die Vertretung des Landes Baden-Württemberg in Berlin ein, um exklusive Einblicke in die Realisierung des Innovation Park AI (Ipai) in Heilbronn zu ermöglichen. Der Ipai ist ein zentraler Baustein der KI-Strategie des Landes Baden-Württemberg und eine der ganz großen innovationspolitischen Visionen der Landesregierung.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am Rednerpult
  • Förderung

Land fördert 18 Prototypen mit bis zu 6,3 Millionen Euro

Von der gezielten Förderung von Prototypen (Versuchsmodellen) verspricht sich das Land einen weiteren Schub für Innovationen. Jetzt wurden die ersten 18 Projekte ausgewählt. In einer ersten Förderrunde stellt das Wissenschaftsministerium bis zu 6,3 Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln zur Verfügung.

Landes-Innovationspreis 2022: Gruppenbild mit den ausgezeichneten Unternehmen
  • Preisverleihung

Landes-Innovationspreis 2022 verliehen

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister Kraut hat den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Landes-Innovationspreis verliehen. Ausgezeichnet wurden u.a. die SAX Power GmbH, die Wasser 3.0 gGmbh gemeinsam mit der abcr GmbH und die Subsequent GmbH.

  • Smart City Expo World Congress

Zahlreiche Innovationen aus Süddeutschland wurden auf der Messe in Barcelona präsentiert

BW Staatssekretär für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Dr. Patrick Rapp besuchte am 16. November 2022, zusammen mit seinem bayrischen Amtskollegen Roland Weigert den Gemeinschaftsstand des Landes auf der Smart City Expo in Barcelona.
Der Smart City Expo World Congress ist der internationale Branchentreffpunkt rund um die Themen Smart City, nachhaltige Städte und Metropolen der Zukunft.

  • Förderung

Wirtschaftsministerium bewilligt erstes Projekt aus RegioWIN 2030

„Zukunft.Raum.Schwarzwald“ erhält rund 3,9 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln. Ziel des Projekts ist es, durch Förderung eines strukturierten, bedarfsbezogenen Wissens- und Technologietransfers die Innovationsleistung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) zu erhöhen.

  • Buchwochen

Eröffnung der Stuttgarter Buchwochen 2022 im Haus der Wirtschaft

Die Stuttgarter Buchwochen 2022 laden vom 10. bis 27. November Lesebegeisterte ins Haus der Wirtschaft ein. Die Veranstalter – der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Landesverband Baden-Württemberg e. V. und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg – haben wieder ein Lesefest für alle Generationen vorbereitet.

  • Pop-Up-Labor

Pop-up-Labor BW: Bewerbungsphase für Standortauswahl startet

Das Pop-up-Labor Baden-Württemberg geht in eine weitere Runde: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bekommen ortsnah und kostenfrei die Chance, sich mit Innovationsmethoden, Technologietrends und der digitalen Transformation zu beschäftigen. Bewerben Sie sich jetzt als einer der nächsten Standorte des Pop-up-Labors.

Porträt von Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
  • Green Deal

„Unternehmen spielen die Hauptrolle auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft“

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut betonte bei der Online-Veranstaltung zum Thema „Die Umsetzung des Green Deal in den Regionen Europas": „Unsere Unternehmen spielen die Hauptrolle auf dem Weg in eine nachhaltige und klimaneutrale Zukunft.“

Gruppenbild von den Team des Start-ups Kitamia
  • Start-up BW

Start-up aus Ostfildern kommt ins Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch 2023“

„Kitamia – die App für Kindergärten“ überzeugte die Jury und nun zieht das junge Unternehmen in das Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch 2023“ ein. Mit diesem Wettbewerb sucht das Land die einfallsreichsten Geschäftsideen gesucht.

Industrielandschaft aus grünen Blättern
  • Online-Veranstaltung

Die Umsetzung des Green Deal in den Regionen Europas

Am 7. November 2022 von 11 bis 13 Uhr findet eine Online-Veranstaltung zum Thema „Die Umsetzung des Green Deal in den Regionen Europas: Nachhaltige Wirtschaftspolitik trotz stürmischer Zeiten“ statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

  • Innovation

Dänische Delegation besucht Vorzeigeprojekte zum Technologietransfer in Baden-Württemberg

Mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sprachen Ministerialdirektor Kleiner und Botschafterin Hyldelund darüber, wie wichtig die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen für die Entstehung wegweisender Innovationen ist.

Virtueller Datenfluss im Web
  • Cybersicherheit

Wirtschaftsministerium fördert zwei Cybersicherheits-Projekte

Im Fokus der Förderung stehen Innovationen, bei denen Technologien der künstlichen Intelligenz (KI) zum Einsatz kommen oder die dazu dienen, KI-Systeme sicherer zu machen.

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp
  • Reise

Wirtschaftsstaatssekretär auf Ausbildungsreise mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit

Im Rahmen einer Ausbildungsreise besucht Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Patrick Rapp am 29. und 30. September acht Ausbildungsbetriebe in den Landkreisen Heilbronn, Ludwigsburg, Rastatt, Ortenaukreis, Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald sowie in Heilbronn.

Gesetzbuch mit Hammer und Paragraphensymbol (Bild: © rcfotostock, stock.adobe)
  • Europäische Innovationsagenda

Initiative zur Unterstützung von Start-ups erfolgreich

Baden-Württemberg hat sich im Wirtschaftsausschuss des Bundesrats erfolgreich für eine effiziente und bürokratiearme Unterstützung von hochinnovativen Start-ups eingesetzt.

Ein Mann im Anzug hat ein Tablet in der Hand
  • Dienstleistungen

Mehr als 150 KMU bei der Entwicklung von Smart Services unterstützt

Das vom Wirtschaftsministerium geförderte Kompetenzzentrum Smart Services begleitet seit zwei Jahren Dienstleistungsunternehmen in Baden-Württemberg zum Thema Digitalisierung.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Automobilindustrie

Wirtschaftsministerin besucht IAA Transportation 2022 in Hannover

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut besuchte am 21. September 2022 die IAA Transportation in Hannover, die in diesem Jahr erstmals mit einem neuen Konzept stattfindet. Unter dem Motto „People and Goods on the Move“ präsentiert die Messe Neuheiten in den Bereichen Nutzfahrzeuge, Transport, Logistik und Busse.

Das Logo von Invest BW
  • Invest BW

Förderprogramm geht in die vierte Runde

Invest BW, das größte einzelbetriebliche Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs, nimmt ab dem 21. September 2022 wieder Anträge zur Förderung von Innovationen entgegen. Für diesen Aufruf stehen 40 Millionen Euro zur Verfügung.

  • Mobilität

Videoreihe zu innovativen Mobilitätslösungen

Die Landesagentur e-mobil BW stellt auf ihrem YouTube Kanal regelmäßig Themen und Trends zu innovativen Mobilitätslösungen in Baden-Württemberg vor. In kurzen Videos werden aber auch Fördermaßnahmen oder ganze Studien vorgestellt.

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp
  • Gastronomie

Staatssekretär Rapp befürwortet weiterhin gesenkte Mehrwertsteuer

Rapp betonte, dass die Gastronomie durch das Auslaufen der Mehrwertsteuersenkung für Speisen im kommenden Jahr nicht noch zusätzlich unter Druck geraten dürfe.

Blick über eine grüne Landschaft in der Abendsonne
  • Start-up BW Tourismus Cup

Innovative Ideen für den Tourismus gesucht

Ab dem 1. September können sich Gründerinnen und Gründer aus Baden-Württemberg mit ihren Ideen im Tourismus beim landesweit ausgeschriebenen Start-up BW Tourismus Cup bewerben.

Moderner Aussichtsturm in einem Baumwipfelpfad im Schwarzwald
  • Studie

Corona kostete Tourismusbranche knapp ein Drittel des Bruttoumsatzes

Der Bruttoumsatz im Tourismus in Baden-Württemberg ist durch die Corona-Pandemie um 29,8 Prozent eingebrochen. Das zeigt die vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus aktuell veröffentlichte Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus Baden-Württemberg“ für das Jahr 2021.

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp
  • Appell an den Bund

Sicherheits- und Verteidigungsindustrie soll gestärkt werden

In einem gemeinsamen Schreiben an den Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Sven Giegold, bekräftigten die Bundesländer, dass eine leistungsfähige Sicherheits- und Verteidigungsindustrie von nationalem Interesse sei.

  • Tourismusreise

Staatssekretär Rapp am Bodensee

Im Fokus der Reise standen die Themen „Natur“ und „Weingenuss“ sowie das Projekt ECHT nachhaltig Bodensee der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH (DBT).