Girls Digital Camps

Ministerin besucht die Girls‘ Digital Camps Heidelberg im MINT-Zukunftslabor

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Zwei Frauen sitzen vor einem Laptop / ©Kobu Agency / Unsplash

Heute (29. Februar) besuchte Dr. Nicole Hoffmeister Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, das Verbundprojekt „Girls‘ Digital Camps" der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, der experimenta gGmbH und Didaktik aktuell e.V. im MINT Zukunftslabor in Heidelberg.

„Digitale Kompetenzen sind heute und in Zukunft wichtiger denn je. Sie sind wichtige Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen, Arbeiten und unseren Alltag geworden“, betont Dr. Hoffmeister-Kraut bei ihrem Besuch. „In Zukunft werden digitale Anwendungen und Technologien nochmal ganz neue Dimensionen erreichen und unsere Berufsbilder mitprägen. Deshalb ist es mir wichtig, dass Mädchen frühzeitig digitale Kompetenzen entwickeln und IT-Anwendungen und -Berufe für sich entdecken. Ohne Frauen, die daran mitarbeiten, verschenken wir vielfältige Perspektiven und Potenziale. Darum brauchen wir mehr Mädchen und junge Frauen, die sich für MINT und IT-Anwendungen begeistern“, so die Ministerin.

Deshalb hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg nach einer anfänglichen Modellphase das Transferprogramm Girls‘ Digital Camps auf alle Wirtschaftsregionen in Baden-Württemberg ausgerollt.

Ziel der Girls‘ Digital Camps ist es, den digitalen Gender Gap abzubauen, das geschlechtsspezifische Berufswahlverhalten aufzubrechen, jungen Frauen frühzeitig die Chancen digitaler Kompetenzen zu vermitteln und mehr Mädchen und junge Frauen für IT-Berufe zu gewinnen

Neben der Vorstellung des Verbundprojekts, durch die Pädagogische Hochschule Heidelberg, erwartete die Wirtschaftsministerin an insgesamt vier Stationen eine eindrucksvolle Ergebnispräsentation der Teilnehmerinnen der Klassenstufen 5 bis 8 aus der diesjährigen Oster-Akademie im Rahmen der Girls‘ Digital Camps. „Ich bin beeindruckt, was ihr hier in den letzten Wochen auf die Beine gestellt habt“, lobt Hoffmeister-Kraut die Mädchen bei der abschließenden Übergabe kleiner Sachpreise als Wertschätzung für die besten und kreativsten Ergebnisse.

Die Ministerin freut sich, dass die Mädchen die Girls‘ Digital Camps so zahlreich nutzen, um sich spielerisch und voller Freude in IT und digitalen Anwendungen auszuprobieren und dabei ihre Stärken und Talente in diesen Bereichen entdecken. „Digitale Kompetenzen helfen bei der Lösung großer, zukunftsweisender Aufgaben unserer Gesellschaft, wie zum Beispiel der Bekämpfung des Klimawandels, der Umsetzung der Energiewende oder bei der Entwicklung nachhaltiger Mobilität“, so die Ministerin. “Unser Land braucht mehr Frauen, die unsere digitale Zukunft aktiv mitgestalten.“

Das Transferprogramm wird in Baden-Württemberg in zwölf Wirtschaftsregionen mit drei Verbundprojekten durchgeführt. Verbundkoordinatoren sind die Pädagogische Hochschule Heidelberg, die Hochschule Esslingen und das Cyber Forum e. V. Karlsruhe. Die Pädagogische Hochschule Heidelberg (im Verbund mit der experimenta gGmbH und dem gemeinnützigen Verein Didaktik aktuell e. V.) koordiniert die Girls‘ Digital Camps in insgesamt sieben Regionen. Hierzu zählen die Regionen Rhein-Neckar und Heilbronn Franken sowie die Regionen Bodensee-Oberschwaben, Donau-Iller, Hochrhein-Bodensee, Schwarzwald-Baar-Heuberg und Südlicher Oberrhein.

Weitere Informationen zu den Girls‘ Digital Camps

Bei den Girls‘ Digital Camps erhalten Mädchen und junge Frauen ab Klassen-stufe 5 bis 8 konkrete Einblicke in digitale Anwendungen und Berufsfelder. Die Teilnehmerinnen stärken durch das praktische Erleben ihr Selbstbewusstsein im Umgang mit und in der Gestaltung von digitaler Technik und erleben, wie vielfältig, kreativ, zukunftsorientiert und gesellschaftlich relevant digitale Anwendungen und Berufe sind.

Die Girls‘ Digital Camps werden als modulares Angebot in Kooperation mit Schulen und Unternehmen angeboten und um Berufsorientierungsangebote ergänzt. Dabei sollen insbesondere auch Schülerinnen erreicht werden, die bislang noch nicht mit der Digitalisierung und den Treiberberufen der Digitalisierung in Berührung gekommen sind. Die Inhalte der Camps orientieren sich gezielt an der Lebenswelt und den Interessen der jungen Frauen.

Die Girls‘ Digital Camps sind Teil des Aktionsprogramms der Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“. Die Landesinitiative und das Bündnis „Frauen in MINT-Berufen“ verfolgen mit insgesamt 74 Partnern das Ziel, mehr Frauen für eine Ausbildung oder einen Beruf in den Arbeitsbereichen rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu gewinnen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.girls-digital-camps.de

www.mint-frauen-bw.de

Kontakt

Weitere Meldungen

Zulieferertag 2026
Automobilwirtschaft

Zulieferertag Automobilwirtschaft BW 2026

Zwischen Kostendruck und Strukturwandel - Wie Baden-Württembergs Automobilzulieferer wettbewerbsfähig bleiben wollen.

Start-up BW Local
Start-up BW

„Start-up BW Local“ – der Landeswettbewerb für gründungsfreundliche Kommunen

„Start-up BW Local“ – der Landeswettbewerb für gründungsfreundliche Kommunen – zeichnet 23 Kommunen und Kommunalverbünde aus.

Delegationsreise China
Reise

Staatssekretär zu Reise nach China aufgebrochen

Staatssekretär besucht Empfang anlässlich Partnerschaftsjubiläum in Liaoning und informiert sich über wirtschaftspolitische Schwerpunkte Chinas.

Radarsatellit umrundet die Erde.
Förderung

Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt 2026 mit 9,7 Millionen Euro unterstützt

Baden-Württemberg unterstützt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt 2026 mit 9,7 Millionen Euro.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Bundesrat

Bundesrat billigt Baden-Württembergs Forderung zum Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Jahrelanger Einsatz zahlt sich aus: Bundesrat billigt Baden-Württembergs Forderung zum Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Handwerk

Wirtschaftsministerin reist nach Rumänien

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut reist mit HANDWERK BW und baden-württembergischen Handwerksunternehmen nach Rumänien.

Quelle: unsplash / dylan-gillis
Berufliche Ausbildung

„Erfolgreich ausgebildet – Ausbildungsqualität sichern“ wird weiter ausgebaut

Das Ministerium für Wirtschaft Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg baut das Förderprogramm „Erfolgreich ausgebildet – Ausbildungsqualität sichern“ weiter aus.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Zumeldung

Erweiterung der SUSS MicroTec SE in Karlsruhe

Erweiterung der SUSS MicroTec SE in Karlsruhe – Klares Bekenntnis zum Standort in Baden-Württemberg.

Start-up WOW Challenge 2026
Start-up BW

BLACKPIN.IOT GmbH agewinnt den Regional Cup „Start-up WOW Challenge 2026"

Bühne frei für Innovation: BLACKPIN.IOT GmbH aus Aalen/Hüttlingen gewinnt den Regional Cup „Start-up WOW Challenge 2026“ des „Start-up BW Elevator Pitch 2026/27“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale

Ministerin Hoffmeister-Kraut in der Mitte mit einem symbolischen Förderscheck
Förderung

Land fördert Reallabor für physische KI am IPAI CAMPUS mit zehn Millionen Euro

Das Land Baden-Württemberg fördert mit rund zehn Millionen Euro das Embodied AI Center als Teil des künftigen IPAI CAMPUS.

Logo von Start up BW
Start-up BW

Gründerwasen 2026

Gründerwasen 2026: Baden-Württembergs Start-up-Ökosystem in einem Festzelt vereint.

Bescheidübergabe am 7. Oktober 2026
Förderung

Land fördert Innovations- und Transferzentrum für Drohnen und Drohnenabwehr

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus finanziert die Initialphase des Vor-habens „Innovations- und Transferzentrum für Drohnen und Drohnenabwehr – IZEDD“ mit rund 300.000 Euro.

Wirtschaftsgipfel Afrika
Wirtschaftsgipfel Afrika

5. Wirtschaftsgipfel Afrika in Stuttgart

Im Mittelpunkt des 5. Wirtschaftsgipfel Afrika stehen die vielfältigen wirtschaftlichen Chancen für eine Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und den Ländern Afrikas.

Auftaktveranstaltung Frauenwirtschaftstage 2026
Frauenwirtschaftstage

22. Frauenwirtschaftstage eröffnet

22. Frauenwirtschaftstage eröffnet – Ökonomische Gleichstellung als Wirtschaftspotenzial steht im Mittelpunkt.

Verleihung der Wirtschaftsmedaille
Wirtschaftsmedaille

Wirtschaftsmedaille des Landes für BeneVit-Gründer Kaspar Pfister

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat den Gründer und Inhaber der BeneVit Gruppe, Kaspar Pfister, mit der Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.