Förderung

Ministerium für Finanzen und Wirtschaft fördert Forschungsprojekt zur additiven Fertigung von thermoelektrischen Generatoren am Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg fördert das Projekt „Additive Fertigung von thermoelektrischen Generatoren“ am Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM in Freiburg mit 230.000 Euro für die Dauer des Forschungsvorhabens von zwei Jahren.

„Additive Fertigungsverfahren sind Schlüsseltechnologien für die Industrie 4.0 mit denen auch kleine Stückzahlen von komplexen Bauteilen wirtschaftlich gefertigt werden können. Damit eröffnen sich neue Perspektiven für die breitere Verwendung von thermoelektrischen Generatoren in technischen Anwendungen. Sie bieten durch die gezielte Umwandlung von Abwärme in elektrische Energie großes Potenzial für mehr Energieeffizienz“, sagte Wirtschaftsminister Schmid.

Hintergrund:
Unter „additiver Fertigung“ versteht man Fertigungsverfahren, die einen schichtweisen, räumlich strukturierten Aufbau von Bauteilen erlauben („3D-Drucken“). Damit sind für die Bauteilherstellung keine speziell angefertigten Formgebungs-Werkzeuge (zum Beispiel Guss- oder Pressformen) mehr notwendig. Da die Herstellung häufig nur auf einem digitalen Datensatz für die jeweilige Bauteilgeometrie beruht, werden additive Fertigungsverfahren als vielversprechende Produktionstechnik für den Einsatz in der Industrie 4.0 angesehen.

Besonderes Potenzial verspricht das „3D-Drucken“ von Generatoren aus thermoelektrischen Materialien. Diese Halbleiterverbindungen können Wärme direkt – ohne mechanische Prozesse – in elektrische Energie umwandeln. Ziel des Einsatzes von thermoelektrischen Generatoren ist die Einsparung von Energie durch eine Steigerung der Energieeffizienz und damit eine Reduzierung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes.

Die kostenintensive, konventionelle Fertigungsweise thermoelektrischer Generatoren steht einer breiten Industrialisierung im Wege. Mit dem Projekt am IPM in Freiburg soll die Verarbeitbarkeit thermoelektrischer Materialien durch zwei unterschiedliche additive Fertigungsverfahren untersucht werden: zum einen durch punktuelles Aufschmelzen von zermahlenem thermoelektrischem Material in einem Pulverbett mit einer Laserlichtquelle („Selective Laser Sintering“ SLS), zum anderen durch den direkten Auftrag von aufgeschmolzenem, thermoelektrischem Material auf ein Substrat mit vorgefertigten Elektroden („Direct Metal Deposition“ DMD). Beide Verfahren bieten Vor- und Nachteile, die für die Herstellung von thermoelektrischen Modulen und Generatoren untersucht werden sollen. Die so hergestellten Module werden hinsichtlich ihrer technisch relevanten Eigenschaften mit konventionell gefertigten thermoelektrischen Modulen verglichen und bewertet.

Weitere Meldungen

Portraitbilder Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Pharmaindustrie

Pharmaindustrie: Investitionen wandern ab – Deutschland muss gegensteuern

Die Ankündigungen von Boehringer Ingelheim und Eli Lilly, geplante Investitionen in Deutschland in erheblichem Umfang nicht zu realisieren, sind ein deutliches Warnsignal für den Pharmastandort Deutschland.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Medieninformation

Mannheim-Stadt beteiligt sich am bundesweiten Pilotprojekt „Schneller Gründen"

Finanzamt Mannheim-Stadt beteiligt sich am bundesweiten Pilotprojekt „Schneller Gründen“

Sieger Regional Cup Südlicher Oberrhein
Start-up BW

AugRep GmbH aus Freiburg gewinnt den Regional Cup Südlicher Oberrhein

Bühne frei für Innovation: AugRep GmbH aus Freiburg gewinnt den Regional Cup Südlicher Oberrhein des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Regional Cup Ludwigsburg - Sieger
Start-up BW

Camperr gewinnt den Regional Cup Ludwigsburg des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“

Bühne frei für Innovation: Camperr gewinnt den Regional Cup Ludwigsburg des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Sieger Regional Cup IP2INVEST
Start-up BW

OSORA medical aus Ulm gewinnt den Regional Cup IP2INVEST

Bühne frei für Innovation: OSORA medical aus Ulm gewinnt den Regional Cup IP2INVEST des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Elevator Pitch Region Heilbronn-Franken
Start-up BW

Elevator Pitch Region Heilbronn-Franken

Bühne frei für Innovation: Nils Krumm aus Heilbronn gewinnt den Elevator Pitch Region Heilbronn-Franken des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

IW Junior Landeswettbewerb - Gemeinschaftsladen
Start-up BW

IW JUNIOR Landeswettbewerb Baden-Württemberg

Schülerfirmen „WonderBall“ und „Dorfgemeinschaftsladen“ gewinnen den IW JUNIOR Landeswettbewerb Baden-Württemberg.

Quelle: unsplash / dylan-gillis
Überbetriebliche Ausbildung

13 Millionen Euro für die überbetriebliche Berufsausbildung

Land unterstützt kleine und mittlere Betriebe mit 13 Millionen Euro für die überbetriebliche Berufsausbildung

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Förderung

Land stärkt digitale Innovationszentren

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert für drei Jahre die beiden European Digital Innovation Hubs (EDIHs) in Baden-Württemberg mit jeweils 720.000 Euro.

Bescheidübergabe am 6. Mai 2026
Förderung

Digital Hubs Bodensee und Region Bruchsal gefördert

Rund 6 Millionen Euro für Digitalisierung in der Fläche: Digital Hubs Bodensee und Region Bruchsal erhalten jeweils rund 500.000 Euro Förderung.

Bescheidübergabe am 6. Mai 2026
Förderung

Land fördert kommunale Innovationsinfrastrukturen mit rund 9,4 Millionen Euro

Das Wirtschaftsministerium hat im Rahmen des Förderaufrufs „Stärkung Regionaler Innovationssysteme (RIS) durch Ausbau und Modernisierung kommunaler Innovationsinfrastrukturen“ elf Vorhaben zur Förderung bewilligt.

Zwei Männer arbeiten in einer Bäckerei. Einer lacht dem anderen zu, während er mit den Händen Backwaren bearbeitet. Im Hintergrund ist die Backstube zu sehen.
Tag der Arbeit

Ministerin Hoffmeister-Kraut: Arbeit ist Basis für Wohlstand und Zusammenhalt

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, betont zum internationalen Tag der Arbeit am 1. Mai die Bedeutung von Arbeit, gesellschaftlichem Zusammenhalt und sozialer Marktwirtschaft.

Portraitbilder Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Mercosur

Start des EU-Mercosur-Abkommens

Start des EU-Mercosur-Abkommens: Meilenstein für verlässliche Partnerschaften in Südamerika.

Regional Cup Bodensee-Oberschwaben
Start-up BW

Regional Cup Bodensee-Oberschwaben des „Start-up BW Eleva-tor Pitch 2025/26“

Bühne frei für Innovation: Moritz Gloger und Nico Haas aus Uhldingen-Mühlhofen gewinnen den Regional Cup Bodensee-Oberschwaben des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichern sich das Ticket fürs Landesfinale.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Arbeitsmarktzahlen

Die übliche Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt bleibt aus

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, äußert sich anlässlich der Veröffentlichung der neuesten Arbeitsmarktzahlen.