Arbeitsmarkt

Neue Rekordwerte auf dem baden-württembergischen Arbeitsmarkt

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„Der Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg bricht derzeit einen Rekord nach dem anderen: Die Beschäftigung erreicht neue Bestwerte, die Zahl der offenen Stellen nähert sich im April der 100.000 Marke. Im April waren mit 215.000 so wenig Menschen arbeitslos wie seit 25 Jahren nicht mehr. Aufgrund der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt haben im April alle Personengruppen von der hohen Arbeitskräftenachfrage profitiert“, erklärte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktzahlen am Mittwoch (3. Mai) in Stuttgart.

 

Im April 2017 waren in Baden-Württemberg mit 215.699 Arbeitslosen 12.491 Personen bzw. 5,5 Prozent weniger arbeitslos gemeldet als im April 2016. Die Arbeitslosenquote hat mit 3,6 Prozent bereits frühsommerlich niedrige Werte erreicht. Aktuell gehen Arbeitsmarktforscher für Baden-Württemberg von einem Plus von 110.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Jahr 2017 aus. Insgesamt würde die Zahl im laufenden Jahr damit um weitere 2,5 Prozent bzw. absolut auf rund 4.578.000 steigen. Aus Sicht der Ministerin besonders erfreulich sei, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stärker steige als die Zahl der Beschäftigten Erwerbstätigen insgesamt, und zwar anteilig von 68,5 auf jetzt 72,5 Prozent in den letzten 6 Jahren. Der Aufschwung zahle sich für die Beschäftigten also auch in guter und sicherer Arbeit aus.

 

Die gute Arbeitsmarktentwicklung im Land führt in manchen Bereichen zu Engpässen bei der Besetzung offener Stellen mit Fachkräften. „Leider wird es für die Betriebe in manchen Bereichen immer schwieriger, die richtigen Fachkräfte zu finden. Deshalb ist es erforderlich, dass arbeitslose Fachkräfte auch überregionale Mobilitätsbereitschaft aufbringen“, so die Ministerin weiter.

 

Gleichzeitig müsse man gerade jetzt alle Kräfte bündeln, um die Qualifizierung nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Wandels in der Arbeitswelt durch die Digitalisierung zu fokussieren. Dies werde auch ein Handlungsfeld der neu ins Leben gerufenen Initiative Wirtschaft 4.0 sein, die am kommenden Freitag gestartet werde. Daneben gelte es weiterhin, ein besonderes Augenmerk auf die Gruppen am Arbeitsmarkt haben, die sich schwer tun beim Arbeitsmarktzugang. Zu denken sei hier an junge Leute, die Unterstützung beim Einstieg in Ausbildung und Beruf benötigen oder auch Langzeitarbeitslose mit Vermittlungshemmnissen. „Die Landesregierung engagiert sich mit großem Erfolg in unterschiedlichen Projekten bei dieser Herausforderung und wird dieses Engagement mit dem neuen Landesarbeitsmarktprogramm, das noch diesen Monat beschlossen wird, verfestigen“, erklärte Hoffmeister-Kraut.

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