13-Punkte-Programm

Rat für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit übergibt Empfehlungen für Wirtschaftspolitik an Minister Nils Schmid

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Minister Schmid mit den Mitgliedern des Rats für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit

Der Rat für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit, das Beratungsgremium von Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid, hat am 28. September 2015 sein 13-Punkte-Programm für die Steigerung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit vorgelegt.

„Baden-Württemberg ist ein innovationsstarker Wirtschaftsstandort, der im internationalen Wettbewerb ganz vorne mit dabei ist. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Deswegen bin ich froh, dass wir gemeinsam an diesem Ziel arbeiten. Der Rat für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit liefert wertvolle Impulse für die Wirtschaftspolitik des Landes der nächsten fünf Jahre“, sagte Minister Schmid.

Das interdisziplinäre Gremium aus Wirtschaft und Wissenschaft hat nach sechs intensiven Beratungssitzungen mit Nils Schmid im Zeitraum von Mai 2014 bis September 2015 eine „Zukunftsplattform für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg“ beschlossen. Darin fordern die Experten mehr internationale Sichtbarkeit für den Standort, zusätzliche Anstrengungen für den Megatrend Vernetzung und Digitalisierung, Investitionen in Fachkräfte, die Förderung von Innovation und Kreativität, den Ausbau von Infrastruktur und mehr Effizienz in der Landeswirtschaftsförderung. Der Rat für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit knüpft an die Ergebnisse seines Vorgängergremiums an, da der damalige Vorsitzende sowie weitere Mitglieder auch in den aktuellen Beratungen mitgewirkt haben. Die aktuellen Empfehlungen haben die Ergebnisse des Innovationsrats 2007 bis 2010 fortgesetzt und ergänzt. Jedes Mitglied hat mit einem eigenen Impuls zu diesen Ergebnissen beigetragen.

Gründer Dr. Ingmar Hörr, Geschäftsführer von CureVac, betonte, dass das vorhandene Innovationspotenzial aktiv wertschöpfend in die globalen Märkte eingebracht werden müsse. Festo-Vorstand Dr. Eberhard Veit wies darauf hin, dass Innovationen und Ausbildung die Rohstoffe des Landes Baden-Württembergs seien und deshalb konsequent gefördert werden müssten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zufrieden mit dem Ergebnis ihrer Beratungen. „Unsere unterschiedlichen Erfahrungen und Blickwinkel waren sehr hilfreich, so konnten wir Wesentliches in den sechs Diskussionsrunden herausarbeiten“, sagte Prof. Ellen Ivers-Tifeé, Leiterin des Instituts für Angewandte Materialien und Werkstoffe der Elektrotechnik am KIT.

Der Rat für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit erwartet nun die Umsetzung der Empfehlungen. „Wir werden die Empfehlungen ernst nehmen. In einem Jahr setzen wir uns wieder zusammen und überprüfen den Umsetzungsfortschritt gemeinsam“, so Minister Schmid.

Weitere Informationen:
Mitglieder des Rats für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit sind:

  • Prof. Irene Bertschek, Leiterin des Forschungsbereichs „Informations- und Kommunikationstechnologien“ am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim
  • Prof. J. Menno Harms, Vorsitzender des Aufsichtsrats HP Deutschland
  • Dr. Ingmar Hoerr, Gründer und Geschäftsführer von CureVac
  • Berthold Huber, Kommissarischer Vorsitzender des Aufsichtsrats Volkswagen
  • Prof. Dr. Ellen Ivers-Tifeé, Leiterin des Instituts für Angewandte Materialien - Werkstoffe der Elektrotechnik am KIT
  • Christine Kienhöfer, Vorsitzende des Verwaltungsrats Felss-Gruppe
  • Ursula Maier, Gründerin der Ursula Maier Werkstätten
  • Dr. Christoph Palmer, Gründer und Geschäftsführer von Pontis Strategie
  • Dr. Eberhard Veit, Vorsitzender des Vorstands, Festo


<link file:36503 _blank link-download>Empfehlungen des Rats für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit „Zukunftsplattform für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg" (PDF)

Weitere Meldungen

Bescheidübergabe Digital Hubs
Pressemitteilung

Baden-Württemberg fördert Digitalisierung der Wirtschaft mit rund 6 Millionen Euro

Am 23. Juli hat Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut vier symbolische Förderschecks von insgesamt rund zwei Millionen Euro an regionalen Digital Hubs übergeben.

Bescheidübergabe Hahn-Schickard
Pressemitteilung

Wirtschaftsministerium fördert Electronic Packaging mit rund 2,4 Millionen Euro

Stärkung resilienter Lieferketten: Wirtschaftsministerium fördert Electronic Packaging mit rund 2,4 Millionen Euro

Bescheidübergabe FZI und HdM
Förderung

Baden-Württemberg fördert Robotik-Innovation mit rund 1 Million Euro aus EU-Mitteln

Das Forschungszentrum Informatik (FZI) in Karlsruhe und die Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) erhalten für das Projekt „Roboter-Simulacrum“ einen symbolischen Förderscheck in Höhe von einer Million Euro.

Portraitbilder Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Wirtschaftsförderung

Neue Zeitrechnung für Risikokapital-Förderung in Baden-Württemberg

Landesgesellschaft: BW-Capital startet operativen Betrieb

Zu sehen ist eine Gruppe von Menschen auf einer Bühne zur 40-jährigen Partnerschaft zwischen Baden-Württemberg und der Provinz Liaoning
Wirtschaftsrepräsentanz

40 Jahre Partnerschaft: BW und Liaoning setzen auf Kontinuität und Zukunft

Baden-Württemberg und die chinesische Provinz Liaoning feiern am 20. Juli 2026 im Stuttgarter Rathaus das 40-jährige Bestehen ihrer Partnerschaft.

Elevator Pitch Landesfinale - alle Start-ups
Start-up BW

Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch 2026“

Start-up Linq Photonics GmbH aus Heidelberg gewinnt Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch 2026“.

Elevator Pitch Landesfinale - Scheckübergabe
Förderung

Digital Hub Südbaden mit 500.000 Euro gefördert

Auf dem Käpsele Innovation Festival in Freiburg hat Staatssekretär Thomas Dörflinger heute (16. Juli) einen Förderbescheid in Höhe von 500.000 Euro an die Projektverantwortlichen des Digital Hubs Südbaden übergeben.

Auftakt High-Tech BW
HighTech

HighTech-Agenda BW

Hoffmeister-Kraut: HighTech-Agenda BW schafft den Rahmen für mehr Tempo, Mut und Vernetzung bei Innovation.

Bescheidübergabe am 15. Juli 2026
Förderung

Baden-Württemberg unterstützt den Ausbau von Forschungsinfrastruktur

Schlüsseltechnologie Lasertechnik: Baden-Württemberg unterstützt den Ausbau von Forschungsinfrastruktur mit rund 2 Millionen Euro.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
GreenTech

GreenTech in Baden-Württemberg: Mit Innovationen Zukunft gestalten

GreenTech in Baden-Württemberg: Mit Innovationen Zukunft gestalten

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Gesetz nimmt Druck von unseren Unternehmen und bricht verkrustete Strukturen auf

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Automobilstandort

Hoffmeister-Kraut: Taskforce zur Stärkung des Automobilstandorts

Angesichts der ernsten Lage in der Automobilwirtschaft hatte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zu einem Spitzengespräch eingeladen.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Spitzengespräch

Wirtschaftsministerin lädt zu Spitzengespräch ein: „Es geht um jeden Arbeitsplatz“

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut lädt angesichts der schwierigen Lage der Automobilindustrie zu einem Spitzengespräch ein.

Bescheidübergabe
Förderung

Rund 400.000 Euro für Digitalisierung im Handwerk

Beim Besuch des regionalen Digital Hubs „Regionale Digitale Kooperation im Handwerk“ (ReDiKo) in Rutesheim übergab Staatssekretär Thomas Dörflinger einen Förderbescheid in Höhe von rund 400.000 Euro an die Projektverantwortlichen.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
EU-Donaurraumstrategie

Europäische KI-Netzwerke stärken die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen

Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft aus dem gesamten Donauraum treffen sich heute (3. Juli) in Ulm, um über Digitalisierung, Künstliche Intelligenz (KI) und Cybersicherheit in Unternehmen zu diskutieren.