Steuern

Rund zwei Millionen Baden-Württemberger reichen die Steuererklärung elektronisch ein

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Knapp 60 Prozent der Steuererklärungen gehen in Baden-Württemberg auf elektronischem Weg bei den Finanzämtern ein. „Rund zwei Millionen Baden-Württemberger nutzen die Vorteile einer elektronischen Steuererklärung“, sagte Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid heute am 19. Februar 2015. Der Anteil derer, die sich für die Papierform entscheiden, sei in den vergangenen Jahren stetig zurückgegangen.

„Wer bereits bei der Abgabe seiner Steuererklärung wissen möchte, in welcher Höhe mit einer Steuererstattung zu rechnen ist, sollte seine Erklärung auf elektronischem Weg einreichen", erklärte der Minister.

Auch darüber hinaus bietet das Steuerprogramm Elster viele Vorteile. Unter anderem werden die eingegebenen Daten auf Plausibilität überprüft, wodurch Eingabefehler und Rückfragen seitens der Finanzämter vermieden werden. Zudem beschleunigt es die Verfahren, wenn Daten der Finanzverwaltung in elektronischer Form vorliegen. Belege und Bescheinigungen müssen, soweit sie nicht aufgrund gesetzlicher Vorschriften verpflichtend einzureichen sind, nur auf Anforderung des Finanzamts vorgelegt werden.

Anwenderinnen und Anwender, die sich einmalig im ElsterOnline-Portal (www.elsteronline.de) registrieren lassen, erhalten ein elektronisches Zertifikat. Damit ist es möglich, Steuererklärungen und Steueranmeldungen elektronisch zu unterschreiben. Eine elektronisch unterschriebene Steuererklärung gilt mit der elektronischen Übermittlung als abgegeben.

Zusätzlich zur ElsterFormular-Software können über das plattformübergreifende Elster-Online-Portal (www.elsteronline.de) unabhängig vom genutzten Betriebssystem Steuererklärungen elektronisch abgegeben werden.

„Mit der vorausgefüllten Steuererklärung bieten wir seit Anfang 2014 einen zusätzlichen Service, der den Bürgerinnen und Bürgern die Arbeit erleichtert", sagte Schmid. Mit der vorausgefüllten Steuererklärung kann man die der Steuerverwaltung von Arbeitgebern oder Versicherungen zu seiner Person übermittelten Daten, beispielsweise die Lohnsteuerdaten, abrufen und in die eigene Einkommensteuererklärung übernehmen. Das Abtippen der Daten und das damit verbundene Risiko eines Tippfehlers entfällt. Dieser Service kann im ElsterFormular, im ElsterOnline-Portal sowie in vielen kommerziellen Steuererklärungsprogrammen genutzt werden.

Für die Übermittlung der Belege haben Arbeitgeber, Versicherungen und andere Institutionen aufgrund der gesetzlichen Fristen Zeit bis zum 28. Februar des jeweiligen Folgejahres. Eine Nutzung des Belegabrufs empfiehlt sich daher erst nach diesem Datum.


Weitere Informationen:
Zur elektronischen Übermittlung der Steuererklärung stellt die Steuerverwaltung ihr Verfahren Elster kostenlos zur Verfügung.
Mehr dazu gibt es im Internet: www.elster.de

Nähere Informationen zum Belegabruf sind zu finden unter: www.elster.de/Belegabruf

Weitere Meldungen

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Wirtschaftsministerin lehnt erneute Verbote für Automobilbranche rundweg ab

Der Wirtschaftsausschuss des Bundesrates hat in seiner heutigen Sitzung (12. März) einem Antrag der Länder Bayern und Baden-Württemberg zugestimmt.

Start-up BW Local - Symbolbild
Start-up BW Local

Landeswettbewerb Start-up BW Local – jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben

Baden-Württembergische Kommunen haben jetzt wieder die Möglichkeit, gründungsfreundliche Strukturen aufzubauen und damit am Landeswettbewerb „Start-up BW Local – gründungsfreundliche Kommune“ teilzunehmen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Zumeldung

Zumeldung zum Jahresbericht 2025 des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA)

Hoffmeister-Kraut äußert sich zum Jahresbericht 2025 des Deutschen Patent- und Markenamts - Baden-Württemberg weiter an der Spitze!

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Forderung Baden-Württembergs zur Änderung des Wissenschaftsfreiheitsgesetzes

Forderung Baden-Württembergs zur Änderung des Wissenschaftsfreiheitsgesetzes stärkt die Forschungsinstitute der Länder.

Mikrochip / ©Rutkovski.by
Förderung

Land stärkt Chip-Ökosystem und zukunftsweisende Halbleiter-Chipentwicklung zur KI

Land stärkt Chip-Ökosystem und zukunftsweisende Halbleiter-Chipentwicklung zur KI mit fünf Millionen Euro.

©Martina Berg, stock.adobe.com
Wirtschaftsstandort

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen – Klares Bekenntnis zum Standort Baden-Württemberg.

Europaflagge / ©Harald Richter
Industrial Accelerator Act

EU veröffentlicht Industrial Accelerator Act

Hoffmeister-Kraut: Vorschlag weist in falsche Richtung

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Dienstleistungswirtschaft

Impulse für die Zukunft der Dienstleistungswirtschaft im Land

Die Dienstleistungswirtschaft ist ein wichtiger Pfeiler der baden-württembergischen Wirtschaft. Sie sichert Wertschöpfung und Beschäftigung, treibt Innovationen voran und gewinnt im Zuge des industriellen Strukturwandels weiter an Bedeutung.

Bescheidübergabe am 4. März 2026
Förderung

Land stärkt Innovationsstandort Baden-Württemberg mit rund 2,4 Millionen Euro

Land stärkt Innovationsstandort Baden-Württemberg mit rund 2,4 Millionen Euro

Glühbirnen / ©sdecoret - stock.adobe.com
Medizintechnik

Medizintechnik stärken: Land setzt sich in Brüssel erfolgreich für Reformen ein

Auf der Branchenveranstaltung „regularia“ in Tuttlingen hat sich Michael Kleiner, Ministerialdirektor am Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, am 3. März erneut für Medizintechnikbranche eingesetzt.

Eine Gruppe Frauen schaut lachend in die Kamera.
Karriere

Frau und Beruf: Karriere-Hacks für Young Professionals

Die Digitale Plattform Frau und Beruf Baden-Württemberg startet eine neue Rubrik für junge Frauen, die ihrer Karriere ein Upgrade verpassen wollen und im Ratgeber-Dschungel den roten Faden für ihre beruflichen Möglichkeiten suchen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Vertragspaket

Vertragspaket zwischen der Europäischen Kommission und des Schweizer Bundesrat

Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut äußert sich zur Nachricht über die Unterzeichnung des Vertragspakets zwischen der Europäischen Union und der Schweiz durch die Europäische Kommission und den Schweizer Bundesrat.

Spatenstich Geradstetten
Förderung

Land fördert Neubau des Bildungscampus Geradstetten mit rund 21 Millionen Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert den Ersatz-neubau für das Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft Baden-Württemberg e. V. in Geradstetten mit rund 21 Millionen Euro.

Übergabe der Verdienstmedaille an Herrn Kurt Lacher
Bundesverdienstmedaille

Wirtschaftsministerin überreicht Bundesverdienstmedaille an Kurt Josef Lacher

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, hat Kurt Josef Lacher im Rahmen einer Feierstunde die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Mercosur

Hoffmeister-Kraut: Wichtiges Signal für Europa als Wirtschaftsstandort

Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut äußert sich zur Ankündigung der EU-Kommission, das Freihandelsabkommen Mercosur anzuwenden.