Praktikumswochen

Start der Praktikumswochen am 31. März

Vom 31. März bis zum 25. April finden die Praktikumswochen Baden-Württemberg statt. Schülerinnen und Schüler können in zahlreichen Unternehmen die Vielfalt der Berufe erleben und ihr Verständnis für ihre eigenen Interessen, Fähigkeiten und Berufspers

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Praktikumswochen Start der Praktikumswochen am 31. März

Zum Start der Praktikumswochen betonte Arbeits- und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Mit den Praktikumswochen können große und kleine Unternehmen Nachwuchstalente von sich überzeugen. Damit sichern sie sich frühzeitig ihre Fachkräfte für morgen und übermorgen.“ Ein Schlüsselelement für die Berufliche Orientierung der Jugendlichen sind Praktikumsangebote und Praxiselemente. „Eigene Erfahrungen sind durch nichts zu ersetzen. Darum nutzt eure Chance mit den Praktikumswochen, so einfach und passgenau kommt man sonst nicht an Praktika“, appellierte Hoffmeister-Kraut an die Schülerinnen und Schüler. Die Praktikumserfahrungen unterstützten die Jugendlichen bei ihrer späteren Berufswahl, so die Ministerin.

„An einem Tag hautnah die Arbeit in einer Schreinerei miterleben, am anderen Tag die Anforderungen in einem Ingenieurbüro oder in einer Anwaltskanzlei erfahren - das Format der Praktikumseinzeltage eröffnet wichtige Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt“, sagte Kultusministerin Theresa Schopper. „In Verbindung mit einer guten Reflexion der gesammelten Eindrücke leisten die Praktikumswochen einen wichtigen Beitrag auf dem Weg unserer Schülerinnen und Schüler zu einer fundierten Berufswahl.“

Die Vermittlungsplattform der Praktikumswochen Baden-Württemberg unterstützt landesweit junge Menschen ab der 8. Klasse bei der Suche nach Tagespraktika in verschiedenen Branchen. Die Praktika sind ein unkomplizierter Weg, um erste berufliche Kontakte zu knüpfen und daran längere Praktika sowie Ausbildungsverhältnisse anzuschließen. Für ein Praktikum während der Schulzeit können Schülerinnen und Schüler eine Befreiung vom Unterricht bei der Schule beantragen. Die Anmeldung zum Praktikum erfolgt hier mit einem kurzen Profil – ohne Lebenslauf und ohne Noten. Die Plattform bietet auch Erklärvideos und weitere Einzelheiten zum Ablauf der Praktika. Die Registrierung für Schülerinnen und Schüler wie auch für Unternehmen ist bereits geöffnet.

Statements der Partner

„Praktika sind toll, um in verschiedene Berufe zu schnuppern und herauszufinden, welche Talente in einem schlummern und welcher Job zu einem passt. Schülerinnen und Schüler lernen dabei wichtige Dinge wie Teamwork, gute Kommunikation und clevere Lösungen für Probleme zu finden – alles Fähigkeiten, die im Berufsleben gefragt sind und bei Bewerbungen den Unterschied machen können“, sagt BWIHK-Vizepräsident Claus Paal. „Aber nicht nur die Jugendlichen profitieren: Auch Unternehmen haben was davon! Sie können potenzielle neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter früh kennenlernen und sich mit ihnen vernetzen. Außerdem zeigen Firmen, die Praktika anbieten, dass sie sich für die Ausbildung junger Leute einsetzen und aktiv etwas gegen den Fachkräftemangel tun.“

Peter Haas, Hauptgeschäftsführer Handwerk BW: „Die Praktikumswochen sind ein unverzichtbares Instrument, um junge Menschen frühzeitig mit den vielfältigen beruflichen Möglichkeiten im Handwerk vertraut zu machen. Gerade in einer Zeit, in der der Fachkräftebedarf immer drängender wird, sind Praktika ein Muss, um den Schülerinnen und Schülern Orientierung zu bieten. Das Format ‚Fünf Tage, fünf Berufe‘ ermöglicht es Jugendlichen, in kurzer Zeit mehrere Handwerksberufe und Unternehmen kennenzulernen – ein unschätzbarer Vorteil für die spätere Berufswahl und die Bewerberauswahl. Ich lade alle Jugendlichen und Betriebe ein, die Chance dieses niederschwelligen Praktikumsformats zu nutzen und wertvolle Einblicke in den Betriebsalltag zu bekommen – die Praktikumswochen sind ein wichtiger erster Schritt auf dem Weg in eine erfüllende Karriere im Handwerk.

Martina Musati, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit: „Für die Berufsorientierung sind Praktika unentbehrlich. Sie helfen, Wünsche und Vorstellungen abzusichern sowie Fehlentscheidungen zu vermeiden. Während der Praktikumswochen können Schülerinnen und Schüler verschiedene Berufsbilder kennenlernen und erste Kontakte in der Berufswelt knüpfen. Die Praktikumswoche vor Ostern ist ein guter Start, sich in mehreren Berufen und Unternehmen ganz konkret zu informieren, um dann darauf weiter aufzubauen. Baden-Württemberg hat ein gutes Angebot an Praktika – jetzt gilt es, dieses auch zu nutzen.“

Dr. Joachim Schulz, Vorsitzender des Arbeitgeberverbands Südwestmetall: „Mit den Praktikumswochen, die bereits zum vierten Mal stattfinden, hat sich in Baden-Württemberg ein festes Element der beruflichen Orientierung etabliert. Die niedrigschwelligen Kennenlernpraktika bieten Schülerinnen und Schülern eine hervorragende Möglichkeit, in die Vielfalt der Ausbildungsberufe einzutauchen. Gerade in wirtschaftlich und politisch angespannten Zeiten bietet eine Berufsausbildung Sicherheit und ausgezeichnete Chancen für eine berufliche Karriere mit gutem Einkommen. Während der Praktikumswochen können Schülerinnen und Schüler auch die Welt der M+E-Berufsbilder kennenlernen und mehr über die Gestaltungsmöglichkeiten von Berufen in der Mechanik, Elektronik, Mechatronik und Informatik sowie im Produktdesign und kaufmännischen Bereich erfahren. Da Frauen in technischen Berufen oft unterrepräsentiert sind, freuen wir uns insbesondere auch auf Schülerinnen, die diese Vielfalt im Rahmen der Praktikumswochen erleben möchten.“

Weitere Informationen

Die Praktikumswochen Baden-Württemberg werden gemeinsam durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit, den Arbeitgeberverband Südwestmetall, den Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag und Handwerk BW finanziert und durch die Partner des Ausbildungsbündnisses Baden-Württemberg und SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg unterstützt.

Weitere Meldungen

Delegationsreise Indien
Freihandelsabkommen

Einigung der Europäischen Kommission mit Indien auf ein Freihandelsabkommen

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut äußert sich zur Nachricht über die Einigung über ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien.

Herr Peter S. Krause, Frau Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Frau Barbara Resch bei der Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung
F&E Industrie

Agenda für eine starke Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg

Wirtschaftsministerin stellt mit der Bezirksleiterin der IG Metall Baden-Württemberg und dem neuen Vorsitzenden von Südwestmetall eine gemeinsame Erklärung für eine starke Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg vor.

Auf dem Bild ist Ministerin Dr. Nicole-Hoffmeister-Kraut mit Herrn Dr. Andreas Zekorn zu sehen. Beide lächeln in die Kamera. Die Ministerin hält eine Urkunde in beiden Händen.
Ehrung

Dr. Andreas Zekorn mit Staufermedaille geehrt

Für seine herausragenden Verdienste als Archivar, als Forscher und Verfasser wissenschaftlicher Publikationen hat Dr. Andreas Zekorn die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg erhalten.

Innovationspreis 2025
Ausschreibung

Ausschreibung für den Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg 2026 gestartet!

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus stellt auch in diesem Jahr wieder herausragende Innovationen von kleinen und mittleren Unternehmen aus Baden-Württemberg in den Mittelpunkt. Bewerbungen sind bis zum 31. Mai 2026 möglich.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bürgergeld

Zumeldung zur aktuellen Diskussion um die geplante Bürgergeld-Reform

Zur aktuellen Diskussion um die geplante Bürgergeld-Reform äußert sich Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Förderung

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt mit rund 9,7 Millionen Euro 2025 gefördert

Am 7. Januar 2026 gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bekannt, dass die Förderung der Grundfinanzierung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) im Jahr 2025 rund 9,7 Millionen Euro betrug.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Arbeitsmarkt

Wirtschaftsministerin äußert sich zu aktuellen Arbeitsmarktzahlen

Zum Jahreswechsel keine Entspannung am Arbeitsmarkt, Strukturprobleme und Stellenabbau bleiben zentrale Aufgaben.

Logo Start-up BW
Startup BW

Startschuss für Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups“

Mit dem neuen Innovationsgutschein unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die gezielte Kooperation von kleinen und mittleren Unternehmen mit Start-ups.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Kreditwirtschaft

Austausch mit Vertretern der baden-württembergischen Kreditwirtschaft und der L-Bank

Am 17. Dezember hat sich Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut mit Vertretern der baden-württembergischen Kreditwirtschaft und der L-Bank zur aktuellen Finanzierungslage für die Unternehmen in Baden-Württemberg ausgetauscht.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Förderung

2025 erhielt die Fraunhofer-Gesellschaft eine Landesförderung von rund 38,1 Millionen

2025 erhielt die Fraunhofer-Gesellschaft eine Landesförderung von rund 38,1 Millionen Euro.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Gastronmie

Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf Speisen in der Gastronomie

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, betont im Vorfeld der Abstimmung im Bundesrat am kommenden Freitag (19.12.) über eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf Speisen in der Gastronomie.

Portraitbilder Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Medizinwirtschaft

Revision von MDR und IVDR: Meilenstein zur Verbesserung der Patientenversorgung

Mit der gestrigen (16. Dezember) Vorlage eines Reformpakets zur europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) und In-vitro-Diagnostika-Verordnung (IVDR) werden wichtige Signale für eine spürbare Entlastung der Medizintechnikindustrie gesetzt.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Zumeldung

Zumeldung zum seitens der Europäischen Kommission verkündeten Automotive Package

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, sagt zum gestern (16.12.) verkündeten Automotive Package der Europäischen Kommission.

Das Logo von Invest BW
Invest BW

Mobilität stärken, Wandel prägen, Zukunft sichern: BW gibt den Takt vor

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus startet heute (12. Dezember) den dritten Förderaufruf der vierten Phase von Invest BW. Unternehmen können bis zum 20. Februar 2026, 13.00 Uhr ihre Projektskizzen einreichen.

Start-up BW

Neue Start-ups für das Frühphasenförderprogramm Start-up BW Pre-Seed

Nach der vergangenen Auswahlrunde für das Landesprogramm Start-up BW Pre-Seed haben acht junge Unternehmen eine positive Rückmeldung bekommen.