Innovation

Startschuss für das Projekt „Megastack“

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Innovation Startschuss für das Projekt „Megastack“

Am 20. Dezember gab Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut den Startschuss für das Projekt „Megastack“, welches im Rahmen des zweiten Innovationswettbewerb Klimaneutrale Produktion mittels Industrie 4.0-Technologien“ realisiert wird.

Wasserstoff ist eines der Schlüsselelemente zur Erreichung der Klimaneutralität. Dieser kann mittels Wasserelektrolyse hergestellt werden. Damit wird die Elektrolysetechnologie zu einem wichtigen Baustein der Energiewende und bietet gleichzeitig ein hohes Wertschöpfungspotenzial für Baden-Württemberg.

„Das Projekt ‚Megastack BW‘ ist ein weiterer wichtiger Baustein für den Markthochlauf von Wasserstofftechnologien. Die Skalierung ist ein Schlüssel zur Erreichung der Klimaneutralität in Baden-Württemberg. Damit kann das Projekt einen wichtigen Beitrag dazu leisten, damit Elektrolyseure ‚made in Baden-Württemberg‘ künftig kostengünstig und effizient produziert werden kann“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Baden-Württemberg konnte bereits umfangreiche Expertise im Bereich der Elektrolyse aufbauen und forciert nun intensiv die industrielle Umsetzung, als Grundlage einer Wettbewerbsfähigkeit.

Unter der Führung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) wurde gemeinsam mit den Konsortialpartnern EBZ SysTec GmbH, Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH und Wilhelm Kächele GmbH Elastomertechnik der Förderantrag für das Projekt „Megastack BW“ im Rahmen des zweiten Innovationswettbewerbs „Klimaneutrale Produktion mittels Industrie 4.0-Technologien“ eingereicht. Beantragt und nun bewilligt wurden Fördermittel in Höhe von rund 900.000 Euro. Das Projekt soll bis zum 31. Dezember 2024 abgeschlossen sein.

Das übergeordnete Projektziel ist die Skalierung einer bestehenden Elektrolysestacktechnologie (alkalische Wasserelektrolyse) mit Hilfe von Industrie 4.0-Methoden, die nun gemeinsam mit Partnern aus Baden-Württemberg entwickelt wird.

Die Elektrolysetechnologie ist eine der Grundlagen, um Produktionsprozesse zukünftig klimaneutral gestalten zu können. Eine großskalige Wasserstoffproduktion bedingt neben der Automatisierung der Fertigungsprozesse (Skalierung in der Stückzahl) auch eine flexible, kundenorientierte Skalierung der Elektrolysestacks (Skalierung in der Modulgröße). Für eine in Hinblick auf die ambitionierten Ausbauziele für Elektrolyseure essentielle zeit- und kosteneffiziente Skalierung von Elektrolysestacks in den multi-Megawatt-Maßstab bieten sich verschiedene Ansätze für die Nutzung von lndustrie 4.0-Lösungen an, wie beispielsweise der Einsatz von digitalen Zwillingen und Kl-Methoden.

Mit Hilfe dieser Werkzeuge soll im Rahmen des Projektes ein skaliertes Stackdesign entwickelt und in Form eines Prototyps (short-Stack, circa 10.000 cm2 Zellfläche) demonstriert werden. In einem projektbegleitenden Industriedialog sollen über das Projektkonsortium hinaus weitere Unternehmen aus der Zuliefer- und Werkzeugindustrie angesprochen und aktiviert werden.

Weitere Meldungen

Zwei Frauen sitzen vor einem Laptop / ©Kobu Agency / Unsplash
Mentorinnen-Programm

10 Jahre Empowerment - Mentorinnen-Programm startet in die Jubiläumsrunde

10 Jahre Empowerment – Mentorinnen-Programm für Migrantinnen startet in die Jubiläumsrunde

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Wirtschaftsministerin lehnt erneute Verbote für Automobilbranche rundweg ab

Der Wirtschaftsausschuss des Bundesrates hat in seiner heutigen Sitzung (12. März) einem Antrag der Länder Bayern und Baden-Württemberg zugestimmt.

Start-up BW Local - Symbolbild
Start-up BW Local

Landeswettbewerb Start-up BW Local – jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben

Baden-Württembergische Kommunen haben jetzt wieder die Möglichkeit, gründungsfreundliche Strukturen aufzubauen und damit am Landeswettbewerb „Start-up BW Local – gründungsfreundliche Kommune“ teilzunehmen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Zumeldung

Zumeldung zum Jahresbericht 2025 des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA)

Hoffmeister-Kraut äußert sich zum Jahresbericht 2025 des Deutschen Patent- und Markenamts - Baden-Württemberg weiter an der Spitze!

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Forderung Baden-Württembergs zur Änderung des Wissenschaftsfreiheitsgesetzes

Forderung Baden-Württembergs zur Änderung des Wissenschaftsfreiheitsgesetzes stärkt die Forschungsinstitute der Länder.

Mikrochip / ©Rutkovski.by
Förderung

Land stärkt Chip-Ökosystem und zukunftsweisende Halbleiter-Chipentwicklung zur KI

Land stärkt Chip-Ökosystem und zukunftsweisende Halbleiter-Chipentwicklung zur KI mit fünf Millionen Euro.

©Martina Berg, stock.adobe.com
Wirtschaftsstandort

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen – Klares Bekenntnis zum Standort Baden-Württemberg.

Europaflagge / ©Harald Richter
Industrial Accelerator Act

EU veröffentlicht Industrial Accelerator Act

Hoffmeister-Kraut: Vorschlag weist in falsche Richtung

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Dienstleistungswirtschaft

Impulse für die Zukunft der Dienstleistungswirtschaft im Land

Die Dienstleistungswirtschaft ist ein wichtiger Pfeiler der baden-württembergischen Wirtschaft. Sie sichert Wertschöpfung und Beschäftigung, treibt Innovationen voran und gewinnt im Zuge des industriellen Strukturwandels weiter an Bedeutung.

Bescheidübergabe am 4. März 2026
Förderung

Land stärkt Innovationsstandort Baden-Württemberg mit rund 2,4 Millionen Euro

Land stärkt Innovationsstandort Baden-Württemberg mit rund 2,4 Millionen Euro

Glühbirnen / ©sdecoret - stock.adobe.com
Medizintechnik

Medizintechnik stärken: Land setzt sich in Brüssel erfolgreich für Reformen ein

Auf der Branchenveranstaltung „regularia“ in Tuttlingen hat sich Michael Kleiner, Ministerialdirektor am Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, am 3. März erneut für Medizintechnikbranche eingesetzt.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Vertragspaket

Vertragspaket zwischen der Europäischen Kommission und des Schweizer Bundesrat

Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut äußert sich zur Nachricht über die Unterzeichnung des Vertragspakets zwischen der Europäischen Union und der Schweiz durch die Europäische Kommission und den Schweizer Bundesrat.

Spatenstich Geradstetten
Förderung

Land fördert Neubau des Bildungscampus Geradstetten mit rund 21 Millionen Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert den Ersatz-neubau für das Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft Baden-Württemberg e. V. in Geradstetten mit rund 21 Millionen Euro.

Übergabe der Verdienstmedaille an Herrn Kurt Lacher
Bundesverdienstmedaille

Wirtschaftsministerin überreicht Bundesverdienstmedaille an Kurt Josef Lacher

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, hat Kurt Josef Lacher im Rahmen einer Feierstunde die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Mercosur

Hoffmeister-Kraut: Wichtiges Signal für Europa als Wirtschaftsstandort

Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut äußert sich zur Ankündigung der EU-Kommission, das Freihandelsabkommen Mercosur anzuwenden.