Autogipfel

Wirtschaftsministerin zu den Beschlüssen des Autogipfels

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Autos auf einem Parkplatz

Anlässlich der Beschlüsse des gestrigen Autogipfels sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (18. November): „Die Verlängerung der aufgestockten Umweltprämie für Elektrofahrzeuge sowie Plug-In-Hybride ist ein wichtiges Signal an die Branche. Das sorgt für Planungssicherheit für Kunden, Hersteller und damit auch für die Zulieferer entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, so die Ministerin.

Nach den Beschlüssen des Gipfels sollen Hybride künftig nur noch bezuschusst werden, wenn diese ab 2022 eine Mindestreichweite von 60 Kilometern, ab 2025 von mindestens 80 Kilometern haben. „Plug-In-Hybride sind für viele Nutzer der ideale Einstieg in die Elektromobilität und dienen vielen Familien als Erst- oder einziges Fahrzeug. Auch mit Blick auf unsere etablierten Lieferketten und die Zulieferer sind Plug-In-Hybride ein wichtiges Element bei der Transformation zur Elektromobilität. Die Anpassung der rein elektrischen Reichweite ist aus meiner Sicht sinnvoll“, so Hoffmeister-Kraut.

Zum von der Bundesregierung geplanten Zukunftsfonds Automobilindustrie sagte die Ministerin: „Unsere Unternehmen stehen angesichts der Transformation und der Auswirkungen der Pandemie vor großen Herausforderungen. Eine Stärkung des Eigenkapitals bei kleinen und mittleren Unternehmen ist daher sinnvoll und richtig. Staatliche Unterstützung sollte hierbei aber den privaten Kapitaleinsatz nur ergänzen und sollte zudem nur solchen Unternehmen gewährt werden, die für die Transformation ein funktionierendes Geschäftsmodell entwickelt haben.“

Die im Rahmen des Treffens beschlossene Abwrackprämie für LKW ist aus Sicht der Ministerin ebenfalls ein wichtiges Instrument. „Die Nutzfahrzeugindustrie und ihre Zulieferer sind aktuell von den Auswirkungen der Pandemie besonders hart getroffen. Eine solche Prämie beschleunigt die Marktdurchdringung sauberer Nutzfahrzeuge und hilft bei der Verbesserung der Luftqualität, insbesondere in unseren Ballungsräumen“, so die Ministerin.

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