Förderung

Wirtschaftsministerium fördert Vorhaben zur Integration von Flüchtlingen in die Arbeitswelt bei der Fraunhofer-Gesellschaft

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt ist eine der entscheidenden Herausforderungen der nächsten Jahre. Die Fraunhofer-Gesellschaft hat sich in ihrer Satzung dazu verpflichtet, Aus- und Weiterbildung auf technischem und wirtschaftlichem Gebiet anzubieten, dazu gehören auch Integrationsmaßnahmen für Flüchtlinge. Das Wirtschaftsministerium fördert daher ein Standortkonzept zur Integration von Flüchtlingen in die Arbeitswelt mit 473.600 Euro.

„Mit dem Projekt fördern wir ein Patenmodell, das Flüchtlinge gezielt mit den Beschäftigten der Institute in Kontakt bringt und an die Arbeitsweise der Forschungseinrichtungen heranführt. Damit können wir ihnen den Weg in eine wissenschaftliche Tätigkeit erleichtern. Denn nachhaltige Integration gelingt am besten, wenn Menschen frühzeitig und entsprechend ihrer Fähigkeiten in den Arbeitsmarkt eingegliedert und ausgebildet werden“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Außerdem trage das Projekt dazu bei, weitere personalwirtschaftliche Erfahrungen bei der Flüchtlingsintegration zu sammeln, was gerade in Baden-Württemberg insbesondere auch im Hinblick auf den Mangel an Fachkräften von großer Bedeutung sei.

In den folgenden drei Jahren sollen an den Instituten 75 Praktikumsplätze, zwei Ausbildungsplätze und zwei Arbeitsplätze für Flüchtlinge bereitgestellt werden. Für die Betreuung der Flüchtlinge erhält die Fraunhofer-Gesellschaft vom Land für jede Person eine Pauschale, die einen Teil des Betreuungsaufwands abdeckt.

Weitere Informationen
Die Fraunhofer-Gesellschaft gilt in Deutschland als führende Einrichtung für angewandte Forschung. Mit rund 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem jährlichen Forschungsvolumen von über 2,1 Milliarden Euro ist sie die größte Organisation für angewandte Forschung in Europa. In Baden-Württemberg gibt es 13 Institute, vier Projektgruppen und eine Außenstelle eines Instituts der Fraunhofer-Gesellschaft. Mit rund 5.200 Beschäftigten entfallen auf Baden-Württemberg knapp 22 Prozent der gesamten Personalkapazität der Gesellschaft. Thematisch decken die Fraunhofer-Institute in Baden-Württemberg alle modernen Schlüsseltechnologien ab. Das Spektrum reicht von der Produktions-, Werkstoff- und Oberflächentechnik über die Informations-, Kommunikations- und Medientechnik bis hin zur Bioverfahrenstechnik, Solartechnik und Bauforschung.

Weitere Meldungen

Gewinnerteam Regional Cup Tübingen
Start-up BW

ELASTheal aus Tübingen gewinnt den Regional Cup Tübingen

Bühne frei für Innovation: ELASTheal aus Tübingen gewinnt den Regional Cup Tübingen des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Förderung

Land fördert Technologiekooperation mit der Ukraine

Land fördert Technologiekooperation mit der Ukraine.

Europaflagge / ©Harald Richter
Förderung

Großes wirtschaftliches Potenzial: Land fördert 14 Prototypen für Zukunftstechnologie

Auch die zweite Runde der Prototypenförderung für innovative Technologien ist ein Erfolg: Aus 52 Anträgen von staatlichen Hochschulen und den wirtschaftsnahen außeruniversitären Forschungseinrichtungen wurden 14 Projekte bewilligt.

Bescheidübergabe am 31. März 2026
Förderung

Innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion gefördert

Vom Klimagas zum Rohstoff – Innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion in Baden-Württemberg mit rund 1,4 Millionen Euro gefördert.

Bescheidübergabe am 31. März 2026
Förderung

Land stärkt den Automotive-Standort im Rems-Murr-Kreis mit rund fünf Millionen Euro

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut übergabam 31. März einen symbolischen Förderscheck in Höhe von rund fünf Millionen Euro an das Unternehmen ZF LIFETEC.

unsplash / kendall ruth
Arbeitsmarkt

Arbeitsmarktzahlen: Verhaltene Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, äußert sich anlässlich der Veröffentlichung der neuesten Arbeitsmarktzahlen.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Chemieagenda 2045

Gemeinsames Länderschreiben zur Chemieagenda 2045

Gemeinsames Länderschreiben zur Chemieagenda 2045: Ergebnisse und dringender Handlungsbedarf

Regional Cup Böblingen - Elevator Pitch 2025/26
Start-up BW

Viktor Becker aus Geislingen an der Steige gewinnt den Regional Cup Böblingen

Bühne frei für Innovation: Viktor Becker aus Geislingen an der Steige gewinnt den Regional Cup Böblingen des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Siegerehrung Start-up BW Elevator Pitch Vorentscheid Rems-Murr
Start-up BW

Fibryx GmbH aus Stuttgart-Vaihingen gewinnt Regional Cup „START-UP & GROW REMS-MURR“

Bühne frei für Innovation: Fibryx GmbH aus Stuttgart-Vaihingen gewinnt den Regional Cup „START-UP & GROW REMS-MURR“ des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Start-up BW

EasZotic GmbH, Jakob und Elisabeth Tillery aus Horb gewinnen Regional Cup

Bühne frei für Innovation: EasZotic GmbH, Jakob und Elisabeth Tillery aus Horb sichern sich das Ticket für das Landesfinale.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Förderung

Land fördert Miniatur-Batterien für die Medizintechnik mit rund acht Millionen Euro

Das Land Baden-Württemberg startet im März das Projekt „Medicell“.

Podiumsgespräch im Haus der Wirtschaft in Stuttgart
Mentorinnen-Programm

10 Jahre Empowerment - Mentorinnen-Programm startet in die Jubiläumsrunde

10 Jahre Empowerment – Mentorinnen-Programm für Migrantinnen startet in die Jubiläumsrunde

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Wirtschaftsministerin lehnt erneute Verbote für Automobilbranche rundweg ab

Der Wirtschaftsausschuss des Bundesrates hat in seiner heutigen Sitzung (12. März) einem Antrag der Länder Bayern und Baden-Württemberg zugestimmt.

Start-up BW Local - Symbolbild
Start-up BW Local

Landeswettbewerb Start-up BW Local – jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben

Baden-Württembergische Kommunen haben jetzt wieder die Möglichkeit, gründungsfreundliche Strukturen aufzubauen und damit am Landeswettbewerb „Start-up BW Local – gründungsfreundliche Kommune“ teilzunehmen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Zumeldung

Zumeldung zum Jahresbericht 2025 des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA)

Hoffmeister-Kraut äußert sich zum Jahresbericht 2025 des Deutschen Patent- und Markenamts - Baden-Württemberg weiter an der Spitze!