Digitalgipfel

Wirtschaftsministerium lädt zum „Digitalgipfel 2019 – Wirtschaft 4.0 BW“ am 11. April in Stuttgart ein

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Nach dem Erfolg und dem großen Interesse im vergangenen Jahr lädt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau am 11. April 2019 zum zweiten „Digitalgipfel – Wirtschaft 4.0 BW“ nach Stuttgart in die Carl Benz Arena ein.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut kündigte die Veranstaltung heute (14. März) an und betonte die Relevanz des Themas. „Die Digitalisierung ist eine große Herausforderung. Aber sie bietet, insbesondere auch für kleine und mittlere Unternehmen, enorme Chancen. Wir wollen unsere Unternehmen branchenübergreifend und in der Fläche des Landes dabei unterstützen, diese Chancen zu nutzen und auch die bestehenden Herausforderungen zu bewältigen“, sagte Hoffmeister-Kraut. „Mein erklärtes Anliegen ist, dass Baden-Württemberg auch im digitalisierten Zeitalter die führende Innovations- und Wirtschaftsregion Europas bleibt. Der ‚Digitalgipfel 2019 – Wirtschaft 4.0 BW‘ bietet gerade für KMU eine hervorragende Plattform, sich über praktische Anwendungsbeispiele, Trends und Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren und auszutauschen. Wir wollen auch zeigen, dass Künstliche Intelligenz schon ein Thema für heute und nicht erst für morgen ist. Damit senden wir auch ein klares Signal, dass ‚KI made in Baden-Württemberg‘ künftig ein Markenzeichen unserer Wirtschaft sein wird“, betonte die Ministerin.

„Ich freue mich ganz besonders, dass es uns gelungen ist, mit Prof. Dr. Cédric Villani, Abgeordneter der französischen Nationalversammlung, Träger der Fields-Medaille, einen europaweit anerkannten KI-Experte als Keynote-Speaker zu gewinnen“, so die Wirtschaftsministerien.

Zudem wird KI-Pionier Prof. Dr. Jürgen Schmidhuber Einblicke in die eindrucksvollen Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz geben. Welche konkreten Anwendungsmöglichkeiten Künstliche Intelligenz bereits heute bietet, werden Antje Leminsky, Vorstandsvorsitzende der Grenke AG, und Hala Zeine, President Digital Supply Chain von SAP, erläutern. Dr.-Ing. Mathias Kammüller, Chief Digital Officer von TRUMPF, wird über die digitale Transformation seines Unternehmens zwischen Tradition und Disruption berichten. Am Nachmittag werden Workshops und Panels angeboten, um Themen zu vertiefen, Digitalisierung erlebbar zu machen oder selbst aktiv zu werden.

Informationen zum Kongressprogramm finden Sie hier

Anmeldung zur kostenfreien und für alle Interessierten offenen Veranstaltung unter: www.anmeldung.digitalgipfel.bw.de

Die landesweite Digitalisierungsstrategie

Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung: Rund eine Milliarde Euro werden in dieser Legislaturperiode in die Digitalisierung investiert, rund die Hälfte davon in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Alle Vorhaben werden unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt. Dazu werden rund 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von 265 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des digitalen Wandels in Europa zu verankern.

Schwerpunkte von „digital@bw“ sind die Bereiche Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz.

Weitere Informationen finden Sie unter www.anmeldung.digitalgipfel-bw.de

Agenda (PDF)

Weitere Meldungen

DEHOGA Cup
Start-up BW

Kleinblatt GmbH aus Stuttgart gewinnt den DEHOGA CUP

Bühne frei für Innovation: Kleinblatt GmbH aus Stuttgart gewinnt den DEHOGA CUP des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket für das Landesfinale.

Unterzeichnung Letters of Intent
Absichtserklärung

Absichtserklärung zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit unterzeichnet

Wirtschaftsministerium und die ukrainische Region Lwiw unterzeichnen Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

Förderung

25 Millionen für Digitales Innovationszentrum am Universitätsklinikum Freiburg

Die Landesregierung fördert auf Vorschlag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus den Aufbau einer diagnostischen und therapeutischen Forschungs- und Entwicklungseinheit im Digitalen Innovationszentrum (DIGIZ) am Uniklinikum Freiburg.

Virtueller Datenfluss im Web
Förderung

4,2 Millionen Euro für Quantentechnologie-Demonstratoren

Das Land fördert die Entwicklung von Demonstratoren in der Quantensensorik und -kommunikation. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der Krebsdiagnostik über die Navigation ohne Satellitensignale bis hin zur Materialprüfung auf dem Bau.

Wirtschaftsministerin Dr, Nicole Hoffmeister-Kraut (Zweite von rechts) überreicht Adolf Klek (Mitte) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Auszeichnung

Adolf Klek mit Staufermedaille geehrt

Für seine herausragenden Verdienste als Heimatkundler, Kirchenmusiker und Michaelsbruder hat Adolf Klek die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg erhalten.

Skyline Tokio in Morgensonne
Außenwirtschaft

Baden-Württembergs Wirtschaftsrepräsentanz in Japan neu besetzt und gestärkt

Das Wirtschaftsministerium hat die Wirtschaftsrepräsentanz des Landes in Japan neu besetzt und personell verstärkt. Dr. Lucas Witoslawski und Victor Arnhold stehen baden-württembergischen Unternehmen künftig als Türöffner zur Verfügung.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Ausbildung

Duale Ausbildungsvorbereitung erhöht Chance auf berufliche Karriere

Hoffmeister-Kraut: Duale Ausbildungsvorbereitung erhöht Chance auf berufliche Karriere.

Mensch und Roboter begrüßen sich, indem Sie die Knöchel aneinanderdrücken.
Förderung

Testfeld Urbane Robotik: Baden-Württemberg bringt Innovation in die Stadt

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert die Aufbauphase des Testfeldes Urbane Robotik am FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe mit rund einer Million Euro bis Mitte 2027.

Fahne des Landes Baden-Württemberg
Mittelstandsförderungsgesetz

Neufassung des Mittelstandsförderungsgesetzes beschlossen

Neufassung des Mittelstandsförderungsgesetzes beschlossen – Starkes Bekenntnis zum Mittelstand in Baden-Württemberg.

Glühbirne
Förderung

Wirtschaftsministerium fördert Deutsches Handwerksinstitut e.V. mit 240.000 Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus beteiligt sich an der Grundfinanzierung des Deutschen Handwerksinstituts e.V. (DHI) im Jahr 2026 mit 240.281 Euro.

Ein Mann und eine Frau geben sich in einem Meeting mit anderen die Hand
Fachkräftesicherung

Regionalprogramm Fachkräftesicherung bis 2027 verlängert

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert auch in den Jahren 2026 und 2027 Veranstaltungen und Aktivitäten der regionalen Fachkräfteallianzen des Landes und stellt dafür 400.000 Euro zur Verfügung.

Mensch und Roboter begrüßen sich, indem Sie die Knöchel aneinanderdrücken.
Innovation

Millionen-Impuls für mehr Wettbewerbsfähigkeit

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert das neue „Zentrum für industrienahe Dienstleistungen“ mit rund 1,6 Millionen Euro in 2026.

Logo der Staatspreise „Gestaltung Kunst Handwerk 2026“
Wettbewerb

Staatspreise „Gestaltung Kunst Handwerk 2026“ zu vergeben

Das Land Baden-Württemberg vergibt die Staatspreise „Gestaltung Kunst Handwerk 2026“ in diesem Jahr gemeinsam mit der oberschwäbischen Stadt Bad Schussenried. Ab Montag, 2. Februar 2026 läuft die Bewerbungsfrist.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Arbeitsmarkt

Gesamtzahl der Arbeitslosen steigt auf höchsten Wert seit 2007

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut äußert sich zur Veröffentlichung der neuesten Arbeitsmarktzahlen.

Bundestag

Wirtschaftsministerin im Deutschen Bundestag

Wirtschaftsministerin kritisiert im Deutschen Bundestag Verzögerungen bei Mercosur-Abkommen und fordert vorzeitige Anwendung.