Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg bleibt in der Erfolgsspur

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Ein Produktionsmitarbeiter kontrolliert eine Zylinderkopfdichtung. (Foto: dpa)

„Die steigende Nachfrage nach Arbeitskräften, die zunehmende Erwerbstätigkeit und abnehmende Arbeitslosigkeit belegen einmal mehr die starke Wirtschaftskraft unseres Landes. Insbesondere der überproportionale Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse unterstreicht die anhaltend positive Dynamik auf dem Arbeitsmarkt. Von einem zunehmenden Verlust von Normalarbeitsverhältnissen kann daher keine Rede sein“, erklärte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktzahlen am 1. März 2017 in Stuttgart. Neben der positiven Entwicklung der Arbeitslosigkeit erreiche die Erwerbstätigkeit im Land seit sechs Jahren regelmäßig neue Rekordwerte.

Im Februar 2017 waren in Baden-Württemberg mit 230.021 Arbeitslosen 8.319 Personen bzw. 3,5 Prozent weniger arbeitslos gemeldet als vor einem Jahr. Das ist nach Februar 2012 mit 229.516 Arbeitslosen der zweitbeste Wert seit 1993. Vor allem Frauen, Jugendliche unter 20 Jahren und ältere Arbeitslose haben vom Rückgang der Arbeitslosigkeit profitiert. Die Arbeitslosenquote verringerte sich binnen Jahresfrist von 4,0 Prozent auf 3,8 Prozent.

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Januar 2017 um 3.647 bewegte sich im Rahmen des saisonal üblichen Umfangs.

Mit dem Rückgang der Arbeitslosigkeit erhöhte sich auch die Arbeitskräftenachfrage der Wirtschaft auf jetzt 93.278; das sind 7.252 mehr als noch im Februar 2016. Im Jahr 2016 waren in Baden‑Württemberg mit durchschnittlich mehr als 6,14 Millionen Personen so viele Menschen wie noch nie erwerbstätig. Damit nahm die Zahl der Erwerbstätigen gegenüber dem Vorjahr um 64.700 bzw. 1,1 Prozent und in den vergangenen sechs Jahren zusammen um 433.300 bzw. 7,6 Prozent zu. Von dieser Entwicklung profitierte vor allem die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Land. Innerhalb der letzten sechs Jahre stieg ihre Zahl um 538.500 bzw. 13,8 Prozent auf jetzt 4,45 Millionen. Gleichzeitig stieg ihr Anteil an den Erwerbstätigen von 68,5 auf jetzt 72,5 Prozent.

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