Arbeitsmarkt

Arbeitsmarktzahlen März 2025

Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit – doch Frühjahrsbelebung bleibt aus.

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Glühbirne / © seabass creatives / Unsplash

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, sagte heute (28. März) anlässlich der Veröffentlichung der neuesten Arbeitsmarktzahlen: „Die Arbeitslosigkeit ist im März leicht gesunken, doch eine Frühjahrsbelebung bleibt aus. Diese Entwicklung ist besorgniserregend, denn schon im vergangenen Jahr führte der ausbleibende Rückgang zu einer anhaltend höheren Arbeitslosigkeit. Wir müssen uns darauf einstellen, dass sich dieser Trend fortsetzt und die durchschnittliche Arbeitslosigkeit dieses Jahr erneut auf einem dauerhaft erhöhten Niveau verharren wird.“

Die Arbeitslosenquote sinkt im März 2025 um 0,1 Prozent und liegt nun bei 4,5 Prozent. Die gesamte Zahl der Arbeitslosen in Baden-Württemberg sinkt im März 2025 leicht um 658 beziehungsweise minus 0,2 Prozent auf insgesamt 291.948 Arbeitslose. Vor einem Jahr lag die Arbeitslosenquote im März bei 4,2 Prozent und es gab 26.652 (10,0 Prozent) Arbeitslose weniger.

Im März 2025 steigt die Anzahl der gemeldeten offenen Stellen bei der Bundesagentur für Arbeit leicht an und liegt nun bei 75.259. Gegenüber dem Vormonat sind dies 1.227 beziehungsweise 1,7 Prozent ausgeschriebene Stellen mehr. Im Vorjahresvergleich waren 9.097 (10,8 Prozent) Stellen weniger ausgeschrieben. Hoffmeister-Kraut: „Der leichte Anstieg der gemeldeten offenen Stellen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Unternehmen weiterhin unter Druck stehen. Im Jahresvergleich ist die Stellennachfrage noch immer schwach. Besonders in exportabhängigen Branchen wie dem Maschinenbau und der Automobilindustrie herrscht große Unsicherheit.“

Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen unter 25 Jahren lag im März 2025 bei 25.323. Im Vergleich zum Vorjahr liegt die Jugendarbeitslosigkeit um 13,9 Prozent höher. Die aktuelle Jugendarbeitslosenquote beträgt 3,6 Prozent. Im Vorjahr lag sie noch bei 3,2 Prozent.

„Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist es entscheidend, dass junge Menschen die Möglichkeit erhalten, sich weiterzuentwickeln. Bildung und Qualifikation sind der Schlüssel zu einem erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. Wir setzen uns mit Nachdruck dafür ein, dass alle die Chancen erhalten, die sie brauchen“, so Hoffmeister-Kraut.

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