Mentorinnenprogramm

Auftaktveranstaltung zur dritten Runde des Mentorinnen-Programms für Migrantinnen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Auftaktveranstaltung des Mentorinnen-Programms für Frauen mit Migrationshintergrund

„Unser Mentorinnen-Programm für Migrantinnen geht in die dritte Runde – und wird immer erfolgreicher. Ein großer Teil der Mentees hat im vergangenen Jahr eine Arbeitsstelle oder ein Praktikum gefunden. Und genau das ist unser Ziel: Die Integration der Frauen in den Arbeitsmarkt zu fördern und ihre berufliche Weiterentwicklung zu unterstützen“, sagte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (29. März) im Vorfeld der morgigen (30. März) zentralen Auftaktveranstaltung des Mentorinnen-Programms in Stuttgart. „Das Programm ist eine wichtige Brücke in den Arbeitsmarkt, um die Potentiale von Frauen mit Migrationsgeschichte für die Wirtschaft erfolgreich zu nutzen.“

Ziel des Programms ist zum einen, Frauen mit Migrationshintergrund besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren und zum anderen, dem Fachkräftemangel im Land entgegenzuwirken. „Von unserem Programm profitieren alle Beteiligten: Mentees eignen sich Wissen über betriebliche Arbeitsanforderungen und -möglichkeiten sowie Bewerbungsverfahren an. Motiviert und mit geschärftem Profil punkten sie erfolgreich bei zahlreichen Arbeitgebern. Unternehmen wiederum erschließen mit dem Mentorinnen-Programm die Potentiale von Frauen mit Migrationsgeschichte für ihre Innovationen und im Standortwettbewerb“, sagte Ministerin Hoffmeister-Kraut im Vorfeld der Tagung. „Die Mentorinnen erweitern ihre sozialen und kommunikativen Kompetenzen, reflektieren ihre eigenen Karrieremotivationen und profitieren von einem reichen Netzwerk.“

Die morgige zentrale Auftaktveranstaltung in Stuttgart bietet Einblicke in die erfolgreiche Arbeit der bisherigen Tandems. Alle künftigen Mentees und Mentorinnen bereiten sich in Kompetenztrainings für ein erfolgreiches Mentoring vor. Die Beraterinnen der Kontaktstellen Frau und Beruf erhalten Impulse zur kultursensiblen Beratung und vertiefen ihr Wissen zur gelingenden Zusammenarbeit mit Unternehmen.

„Die Ergebnisse der vergangenen beiden Programmjahre können sich sehen lassen: viele Mentees gaben an, dass die Teilnahme am Programm ihnen Mut gemacht und sie sehr gestärkt habe. Mentorinnen und Mentees sind nahezu durchgängig sehr zufrieden mit ihrer Arbeit im Tandem. Die Übergangsquote in Beschäftigung ist zudem hoch“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

Im vergangenen Jahr kamen die Mentorinnen und Mentees aus 33 Ländern, mehr als 70 Prozent von ihnen brachten ein Hochschulstudium in Wirtschafts-, Geistes- und Humanwissenschaften oder MINT-Fächern mit.

Weitere Informationen

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert das Mentorinnen-Programm 2019 mit rund 112.000 Euro. Es ist ein zusätzliches Angebot im Rahmen des Landesprogramms Kontaktstellen Frau und Beruf. An den verschiedenen Kontaktstellen Frau und Beruf werden Mentoring-Tandems aus fest im Beruf etablierten Mentorinnen und am Berufseinstieg oder Wiedereinstieg interessierten Mentees gebildet, die über sechs bis acht Monate zusammenarbeiten.

Als Mentee können sich Frauen bewerben, die Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt haben, über eine berufliche Qualifikation und Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1 verfügen. Mentorinnen verfügen über mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in Deutschland und idealerweise selbst über einen Migrationshintergrund. Das Engagement erfolgt ehrenamtlich.

Weitere Angebote der Kontaktstellen Frau und Beruf können genutzt werden. Das vom Ministerium geförderte Landesprogramm „Kontaktstellen Frau und Beruf“ bietet Frauen seit 25 Jahren individuelle Beratung zu allen beruflichen Fragen an – von der beruflichen Orientierung und Weiterbildung über den Wiedereinstieg bis hin zur Existenzgründung. An zwölf Standorten arbeiten Expertinnen zusammen mit den Frauen an deren beruflichen Zielen – zugeschnitten auf die jeweilige Lebenssituation und ungeachtet des Bildungsstands, kulturellen Hintergrunds oder Alters. Damit erschließen die Kontaktstellen gleichzeitig Fachkräfte für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg. Sie arbeiten stets eng mit Wirtschaftsorganisationen, Weiterbildungsträgern, Arbeitsagenturen und Unternehmen zusammen.

Zur Mediathek

www.frauundberuf-bw.de

www.duverdienstmehr.info

Weitere Meldungen

Gewinnerteam Regional Cup Tübingen
Start-up BW

ELASTheal aus Tübingen gewinnt den Regional Cup Tübingen

Bühne frei für Innovation: ELASTheal aus Tübingen gewinnt den Regional Cup Tübingen des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Förderung

Land fördert Technologiekooperation mit der Ukraine

Land fördert Technologiekooperation mit der Ukraine.

Europaflagge / ©Harald Richter
Förderung

Großes wirtschaftliches Potenzial: Land fördert 14 Prototypen für Zukunftstechnologie

Auch die zweite Runde der Prototypenförderung für innovative Technologien ist ein Erfolg: Aus 52 Anträgen von staatlichen Hochschulen und den wirtschaftsnahen außeruniversitären Forschungseinrichtungen wurden 14 Projekte bewilligt.

Bescheidübergabe am 31. März 2026
Förderung

Innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion gefördert

Vom Klimagas zum Rohstoff – Innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion in Baden-Württemberg mit rund 1,4 Millionen Euro gefördert.

Bescheidübergabe am 31. März 2026
Förderung

Land stärkt den Automotive-Standort im Rems-Murr-Kreis mit rund fünf Millionen Euro

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut übergabam 31. März einen symbolischen Förderscheck in Höhe von rund fünf Millionen Euro an das Unternehmen ZF LIFETEC.

unsplash / kendall ruth
Arbeitsmarkt

Arbeitsmarktzahlen: Verhaltene Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, äußert sich anlässlich der Veröffentlichung der neuesten Arbeitsmarktzahlen.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Chemieagenda 2045

Gemeinsames Länderschreiben zur Chemieagenda 2045

Gemeinsames Länderschreiben zur Chemieagenda 2045: Ergebnisse und dringender Handlungsbedarf

Regional Cup Böblingen - Elevator Pitch 2025/26
Start-up BW

Viktor Becker aus Geislingen an der Steige gewinnt den Regional Cup Böblingen

Bühne frei für Innovation: Viktor Becker aus Geislingen an der Steige gewinnt den Regional Cup Böblingen des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Siegerehrung Start-up BW Elevator Pitch Vorentscheid Rems-Murr
Start-up BW

Fibryx GmbH aus Stuttgart-Vaihingen gewinnt Regional Cup „START-UP & GROW REMS-MURR“

Bühne frei für Innovation: Fibryx GmbH aus Stuttgart-Vaihingen gewinnt den Regional Cup „START-UP & GROW REMS-MURR“ des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Logo von Start up BW
Start-up BW

EasZotic GmbH, Jakob und Elisabeth Tillery aus Horb gewinnen Regional Cup

Bühne frei für Innovation: EasZotic GmbH, Jakob und Elisabeth Tillery aus Horb sichern sich das Ticket für das Landesfinale.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Förderung

Land fördert Miniatur-Batterien für die Medizintechnik mit rund acht Millionen Euro

Das Land Baden-Württemberg startet im März das Projekt „Medicell“.

Podiumsgespräch im Haus der Wirtschaft in Stuttgart
Mentorinnen-Programm

10 Jahre Empowerment - Mentorinnen-Programm startet in die Jubiläumsrunde

10 Jahre Empowerment – Mentorinnen-Programm für Migrantinnen startet in die Jubiläumsrunde

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Wirtschaftsministerin lehnt erneute Verbote für Automobilbranche rundweg ab

Der Wirtschaftsausschuss des Bundesrates hat in seiner heutigen Sitzung (12. März) einem Antrag der Länder Bayern und Baden-Württemberg zugestimmt.

Start-up BW Local - Symbolbild
Start-up BW Local

Landeswettbewerb Start-up BW Local – jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben

Baden-Württembergische Kommunen haben jetzt wieder die Möglichkeit, gründungsfreundliche Strukturen aufzubauen und damit am Landeswettbewerb „Start-up BW Local – gründungsfreundliche Kommune“ teilzunehmen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Zumeldung

Zumeldung zum Jahresbericht 2025 des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA)

Hoffmeister-Kraut äußert sich zum Jahresbericht 2025 des Deutschen Patent- und Markenamts - Baden-Württemberg weiter an der Spitze!