Bundesverdienstkreuz

Bundesverdienstkreuz für Günter Steffen aus Heilbronn

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Verleihung Bundesverdienstkreuz am 25. Juni 2018
Quelle: Stadt Heilbronn

Für herausragende berufliche Verdienste und sein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Günter Steffen aus Heilbronn verliehen. Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, überreichte die Auszeichnung heute im Heilbronner Rathaus.

„In der Region Heilbronn-Franken haben Sie Vieles auf den Weg gebracht: Als Unternehmer und IHK-Präsident, als Vordenker und engagierter Bürger. Wir alle kennen Sie als einen Menschen, der etwas bewegen will. Sie engagieren sich finanziell und ideell mit hohem persönlichen Einsatz“, lobte die Staatssekretärin. Als Manager des „Zukunftsfonds Heilbronn“ begleite er innovative Ideen auf ihrem Weg zum profitablen Unternehmen. Über 15 national und international tätige und stark wachsende Unternehmen seien bereits im Portfolio des Zukunftsfonds. „Durch die Arbeit des Zukunftsfonds sind 500 neue Arbeitsplätze in der Region entstanden – ein echter Gewinn für die Stadt Heilbronn und die gesamte Region.“

Auch in den Bereichen Bildung und Familie sei Steffen sehr engagiert. „Mit dem `Haus der Familie´ ermöglichen Sie jungen Menschen einen guten Familienstart – Herkunft und sozialer Hintergrund spielen dabei keine Rolle. Das zeichnet den Bürger, vor allem aber den Menschen Günter Steffen aus“, so Schütz weiter.

Günter Steffen wurde 1946 in Linz am Rhein geboren. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann wurde er Vertriebsbeauftragter bei IBM in Heilbronn. 1975 gründete er die Teledata GmbH, aus der später die TDS Teledatenservice GmbH in Neckarsulm hervorging. Im Jahr 2000 wechselte er vom Vorstandsvorsitzenden in die Position des Aufsichtsratsvorsitzenden. In den folgenden Jahren verkaufte Günter Steffen seine Anteile und schied aus dem Unternehmen aus. Seit 2005 ist er Fonds-Manager des Zukunftsfonds Heilbronn. Der Fonds beteiligt sich an innovativen Unternehmen und investiert in junge, erfolgversprechende Technologiefirmen.

Von 1982 bis 1983 war Steffen Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Heilbronn, Mitglied im Landesvorstand Baden-Württemberg und im Bundesvorstand. 1983 wurde er stellvertretender Landesvorsitzender. Von 1998 bis 2005 war er Präsident der IHK Heilbronn-Franken. Er erkannte frühzeitig die Chancen der Digitalisierung und trieb die Nutzung neuer Technologien aktiv voran. Er hat in der Außenkommunikation und in der Öffentlichkeitsarbeit neue Akzente gesetzt.

Bildung und Familie als Schwerpunkte des sozialen Engagements
Günter Steffen wirkte 2001 an der Gründung des Vereins „Lernende Region“ mit. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen zum Lernen und zur Teilhabe am Erwerbsleben zu motivieren. Er gab den Anstoß für die im Jahr 2002 gegründete Initiative „Faszination Technik“, die Kinder für dieses Thema begeistern und das Interesse an technischen Berufen wecken soll. Im selben Jahr brachte er sich für die Gründung der „Akademie Innovative Bildung und Management“ ein, die frühkindliche Bildung und innovative Bildungskonzepte in den Vordergrund stellt. 2007 übernahm er die Leitung des Vereins „Haus der Familie“ in Heilbronn, seit 2014 ist er Verwaltungsratsvorsitzender der gleichnamigen gGmbH. Er hat das Haus der Familie auf dem Weg zu einer modernen Familienbildungsstätte begleitet und wichtige Akzente gesetzt. Im Jahr 2014 gründete er die Günter-Steffen-Stiftung, die sich für frühkindliche Erziehung und Integration einsetzt.

Das Bundesverdienstkreuz wurde 1951 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss gestiftet. Es wird für besondere politische, wirtschaftliche oder geistige Leistungen verliehen.

Weitere Meldungen

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Vertragspaket

Vertragspaket zwischen der Europäischen Kommission und des Schweizer Bundesrat

Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut äußert sich zur Nachricht über die Unterzeichnung des Vertragspakets zwischen der Europäischen Union und der Schweiz durch die Europäische Kommission und den Schweizer Bundesrat.

Spatenstich Geradstetten
Förderung

Land fördert Neubau des Bildungscampus Geradstetten mit rund 21 Millionen Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert den Ersatz-neubau für das Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft Baden-Württemberg e. V. in Geradstetten mit rund 21 Millionen Euro.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Bundesverdienstmedaille

Wirtschaftsministerin überreicht Bundesverdienstmedaille an Kurt Josef Lacher

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, hat Kurt Josef Lacher im Rahmen einer Feierstunde die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Mercosur

Hoffmeister-Kraut: Wichtiges Signal für Europa als Wirtschaftsstandort

Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut äußert sich zur Ankündigung der EU-Kommission, das Freihandelsabkommen Mercosur anzuwenden.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Arbeitsmarkt

Lage am Arbeitsmarkt bleibt angespannt

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, äußert sich anlässlich der Veröffentlichung der neuesten Arbeitsmarktzahlen.

Blick auf Zell am See
Tourismus

Tourismusinfrastrukturprogramm 2026

38 Kommunen werden mit einer Gesamtfördersumme von rund 14,9 Millionen Euro bei der Umsetzung ihrer touristischen Infrastrukturmaßnahmen unterstützt.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (rechts) übergibt Albrecht Kruse (links) das Bundesverdienstkreuz.
Bundesverdienstkreuz

Wirtschaftsministerin überreicht Bundesverdienstkreuz an Albrecht Kruse

Albrecht Kruse wurde für seine großen Verdienste um die Wirtschaft sowie für sein hohes ehrenamtliches Engagement in Wirtschaft und Kultur mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt.

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp
Messebesuch

Wirtschaftsstaatssekretär Rapp besucht Enforce Tac

Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Patrick Rapp besucht heute (23. Februar) die Fachmesse Enforce Tac in Nürnberg und informiert sich vor Ort über die aktuellen Entwicklungen und Innovationen im Bereich Sicherheits- und Verteidigungstechnologien.

Eine Roboterhand tippt auf einem Monitor aus Glas
Künstliche Intelligenz

Baden-Württemberg drängt auf praktikable KI-Regeln

Innovationskraft statt Formularflut: Baden-Württemberg drängt auf praktikable KI-Regeln

Logo der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg
Allianz Industrie 4.0

Fortsetzung der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ bis Ende 2029

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus setzt die Förderung der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg mit rund 3,85 Millionen Euro fort.

CMT 2026 Tourismustag
Tourismus

Zumeldung zur Tourismusbilanz im Jahr 2025

Der Tourismus in Baden-Württemberg bleibt auf hohem Niveau stabil. Das zeigt die am 18. Februar durch das Statistische Landesamt Baden-Württemberg veröffentliche Meldung zur Tourismusstatistik für das Kalenderjahr 2025.

DEHOGA Cup
Start-up BW

Kleinblatt GmbH aus Stuttgart gewinnt den DEHOGA CUP

Bühne frei für Innovation: Kleinblatt GmbH aus Stuttgart gewinnt den DEHOGA CUP des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket für das Landesfinale.

Unterzeichnung Letters of Intent
Absichtserklärung

Absichtserklärung zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit unterzeichnet

Wirtschaftsministerium und die ukrainische Region Lwiw unterzeichnen Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

Förderung

25 Millionen für Digitales Innovationszentrum am Universitätsklinikum Freiburg

Die Landesregierung fördert auf Vorschlag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus den Aufbau einer diagnostischen und therapeutischen Forschungs- und Entwicklungseinheit im Digitalen Innovationszentrum (DIGIZ) am Uniklinikum Freiburg.

Virtueller Datenfluss im Web
Förderung

4,2 Millionen Euro für Quantentechnologie-Demonstratoren

Das Land fördert die Entwicklung von Demonstratoren in der Quantensensorik und -kommunikation. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der Krebsdiagnostik über die Navigation ohne Satellitensignale bis hin zur Materialprüfung auf dem Bau.