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Fachforum "Smart Services - Digitalisierung und Dienstleistung als Innovationstreiber für die Wirtschaft" in Stuttgart

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Ministerialdirektor Guido Rebstock begrüsst die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Fachforum Smart Services.

„Der Schlüssel einer erfolgreichen Digitalisierungsstrategie ist die Entwicklung neuartiger datenbasierter Dienstleistungen, der sogenannten Smart Services“, hob Guido Rebstock, Ministerialdirektor im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft am 21. Oktober 2015 anlässlich des gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO veranstalteten Fachforums „Smart Services - Digitalisierung und Dienstleistung als Innovationstreiber für die Wirtschaft“ im Stuttgarter Haus der Wirtschaft hervor.

"Smart Services sind unabdingbarer Bestandteil einer erfolgreichen Umsetzung von Industrie-4.0-Konzepten. Erst mit Smart  Services erreicht die Industrie 4.0 die Kunden von morgen“, erklärte Ministerialdirektor Rebstock.

Partner des Fachforums „Smart Services“ sind der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag, der Baden-Württembergische Handwerkstag, der Landesverband der Ferien Berufe Baden-Württemberg, die Gewerkschaften ver.di und IG-Metall Baden-Württemberg, der VDMA und die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg.

Auch der Rat für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft schlägt vor, das Thema „Smart Services“ als separaten Handlungsstrang aufzubauen. Dazu soll mit zentralen Akteuren ein gemeinsames Maßnahmenpaket für Handwerk und Dienstleistungswirtschaft entwickelt werden.

Denn die digitale Transformation erfasst auch zunehmend den wichtigsten Wirtschaftsbereich in Deutschland und Baden-Württemberg - den Dienstleistungssektor - und bewirkt tiefgreifende Veränderungen in Industrie, Handwerk und Dienstleistungswirtschaft. Das Land Baden-Württemberg hat die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft seit 2011 mit insgesamt rund 630 Millionen Euro gefördert. Ein bedeutender Teil davon war für die Unterstützung der mittelständischen Unternehmen, damit diese die Herausforderungen der Digitalisierung bewältigen und die Chancen zum Beispiel beim Thema „Smart Services“ gut nutzen können. Auch künftig sollen Mittel für Projekte wie Lernfabriken, für Smart Home & Living-Geschäftsmodelle zur Sensibilisierung und Information des Handwerks, für Digitallotsen in mittelständischen Unternehmen und Handwerksbetriebe oder für eine Studie „Arbeitswelt 4.0“ bereitgestellt werden.

Rebstock sieht die Zukunft Baden-Württembergs als führenden Industriestandort in Deutschland und Europa und als ein herausragenden Dienstleistungs- und Servicestandort mit exzellenten datenbasierten industrienahen und produktbegleitenden Dienstleistungen. Baden-württembergische Smart Services werden auch im Export eine wesentlich größere Rolle spielen können. Das Land kann bei Dienstleistungen dieselbe Exzellenz erreichen wie bei der Industrie.

Hintergrundinformation
Smart Services beschreiben datenbasierte, individuell kombinierbare Bündel von physisch erbrachten und digitalen Dienstleistungen und Produkten, die in der Regel über Service-Plattformen angeboten werden. Begriff und Beschreibung von Smart Services gehen auf  Forschungsarbeiten der akatech, Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, zurück, an denen das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart maßgeblich beteiligt war.

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