Wirtschaftsstandort

„Frachtkistenpost BW“: Neues Werbekonzept für Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg überrascht Besucher der German Centres

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Vorstellung des Standortwerbekonzepts „Frachtkistenpost BW“

Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Matthias Heuser, Bereichsleiter International Business der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und Geschäftsführer der German Centre-Gruppe, haben am Montag (19. Februar) in Stuttgart gemeinsam mit Unternehmensvertretern das neue Standortwerbekonzept „Frachtkistenpost BW“ vorgestellt. Mit der „Frachtkistenpost BW“ soll in den von der LBBW getragenen vier German Centres in Mexiko-Stadt, Moskau, Peking und Singapur künftig noch intensiver auf die Exportstärke des deutschen Südwestens hingewiesen und der Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg beworben werden.

„Mit den German Centres wirbt das Land seit Jahren erfolgreich für Baden-Württemberg. Dieses Potential wollen wir für Unternehmen aus Baden-Württemberg künftig verstärkt nutzen und bieten mit der ‘Frachkistenpost BW’ und ihren sicht- und erlebbaren Exponaten hiesiger Unternehmen einen außergewöhnlichen, aber intensiven Kurztrip nach Baden-Württemberg, mit dem wir für unsere Innovationsstärke werben“, sagte Ministerin Hoffmeister-Kraut.

Die begehbare Frachtkiste ist als „Erlebniskiste“ konzipiert. Sie bietet sowohl Informationen über den Standort Baden-Württemberg mit Fakten, Slogan-Brandings, Verlinkungen zu Social-Media-Auftritten und präsentiert Besuchern im Innenraum erfolgreiche Exportprodukte, die für die baden-württembergische Wirtschaft – insbesondere der Weltmarktführer – stehen. In 15 Regalfächern mit den jeweiligen Firmenlogos befinden sich zum Beispiel ein Akku-Schrauber von Bosch, ein Steiff-Teddy, ein Endoskop von Karl Storz, ein Dübel von Fischer, eine Motorsäge von Stihl, ein Porsche-Modell, ein Mercedes-Stern oder ein 3-D Modell des Sobek-Hauses.  Land und Leute werden u.a. repräsentiert durch ein von Mario Gomez signiertes Vfb-Trikot und eine Laugenbrezel - schwebend in einer Acrylbox. Konzipiert wurde die neue Standortwerbung von der Agentur DIE KAVALLERIE.

Laut LBBW bieten die German Centres für deutsche Unternehmen nicht nur Büros, Ausstellungsflächen und Konferenzräume in einem Gebäude mit deutscher DNA und lokalem Flair. Sie sind auch Schaufenster für Produkte und Dienstleistungen „Made in Germany“. Diese Werbemöglichkeiten wolle das Land mit der „Frachtkistenpost BW“ gezielt aufgreifen, so Ministerin Hoffmeister-Kraut. Die Rahmenbedingungen seien dafür außergewöhnlich gut, da die German Centres je nach Standort monatlich von 4.000 bis 10.000 Besuchern frequentiert würden. Auch die Idee für die German Centres selbst stamme immerhin aus Baden-Württemberg, mit vier von insgesamt sechs German Centres sei der deutsche Südwesten bundesweit führend, unterstrich die Ministerin.

Gegenwärtig nutzen das Angebot der vier German Centres 250 Unternehmen direkt aus Deutschland (davon 40 aus Baden-Württemberg), viele weitere Mieter vertreiben deutsche Produkte. Im Wesentlichen gehören die Mieter zu den exportgetriebenen Branchen (Maschinen- und Anlagenbau, Kfz/-zulieferer, Chemie/Pharma, Elektronik/Elektrotechnik, Mess- und Regeltechnik) sowie dem Dienstleistungsbereich.

Laut LBBW haben sich die Kundenanforderungen an die German Centres in den letzten Jahren wesentlich verändert. „Bei den Mietern handelt es sich heutzutage nicht nur um Newcomer im Markt, sondern auch um Erweiterer, Umzieher, Wiederkehrer oder Mehrfachnutzer. Unsere Mieter schätzen die Netzwerke und das Beratungsangebot, weil es einen großen Erfahrungsschatz bereithält. Mit flexiblen Raumkonzepten können wir uns auf die Geschäftserfolge unserer Mieter einstellen. Zudem ist ein German Centre einfach eine repräsentative Adresse“, so Matthias Heuser. Übereinstimmend äußerten sich die Ministerin und Heuser bezüglich der zukünftigen Ausrichtung für die German Centres. Strategie sei, mit den German Centres den Unternehmen eine langfristige Basis, einen „Anker“, zu bieten. „Sie sollen von einer dauerhaften Verlässlichkeit profitieren“, so Heuser.

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Dies ist insbesondere in China, Russland und Mexiko elementar wichtig, also in Ländern, in denen die wirtschaftlichen, rechtlichen und kulturellen Rahmenbedingungen komplex und aufwändig sind. Denn gerade in schwierigen Märkten braucht man oft einen langen Atem.“

Bilder der „Frachtkistenpost BW“ finden Siehier.


Weitere Meldungen

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Zumeldung

Die Umsetzung der vereinbarten Arbeitszeitreform ist völlig unzureichend.

Die Ausnahme muss zur Regel werden, fordert Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut.

Heute Shuttle, morgen Lieferfahrzeug
U-Shift

Ein Fahrzeug für (fast) alle Fälle: U-Shift denkt Mobilität neu

Bei der Abschlussveranstaltung des Förderprojekts „U-Shift II“ zeigen die Projektpartner in Karlsruhe, wie die Mobilität der Zukunft aussehen kann, und sie geben Einblicke in ihre Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich Autonomes Fahren.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Start-up BW

Zwei IW JUNIOR Schülerfirmen aus Baden-Württemberg gewinnen in Köln

Zwei Schülerfirmen aus Baden-Württemberg haben im IW JUNIOR Bundeswettbewerb in Köln am 16. Juni die Bronzemedaille sowie den Sonderpreis für das "Beste Pitch Deck" geholt.

Asien-Pazifik Summit 2026
Summit

Erster Asien-Pazifik Summit in Stuttgart

Leitthema: „Wie sichert Baden-Württemberg seine Wettbewerbsfähigkeit im Innovationswettlauf in der Asien-Pazifik-Region?“

Eine Lehrerin hängt ein Bild an einer Tafel auf. Im Hintergrund sind Schüler zu sehen.
Zumeldung

Ungenutztes Arbeitskräftepotenzial von Frauen

Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut unterstützt die Einschätzung von DIW-Chef Marcel Fratzscher, dass in der hohen Teilzeitquote von Frauen ein riesiges ungenutztes Arbeitskräftepotenzial liege. Dies sei auch in Baden-Württemberg der Fall.

Logo von Start up BW
Start-up BW

SquareNeo GmbH aus Karlsruhe gewinnt den Regional Cup Karlsruhe

Bühne frei für Innovation: SquareNeo GmbH aus Karlsruhe ge-winnt den Regional Cup Karlsruhe des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Regulierung

Wirtschaftsministerin: Wir regulieren an den Bürgerinnen und Bürgern vorbei

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat nach Gesprächen mit den CEOs führender Automobilhersteller und Zulieferer aus Baden-Württemberg vor den Folgen der aktuellen europäischen CO₂-Regulierung gewarnt.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
ILA

Baden-Württemberg setzt auf ILA ein deutliches Zeichen für Innovation und Technologie

Starker Auftritt in Berlin: Baden-Württemberg setzt auf ILA ein deutliches Zeichen für Innovation und Technologie .

Logo von Start up BW
Start-up BW

Neue Kandidaten für Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed

Starthilfe für junge Unternehmen: Neue Kandidaten für Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed.

Copyright: © facts and fiction / Stefan Schilling Fotografie
Ausstellung

Kreislaufwirtschaft zum Anfassen: Expo-Ausstellung aus Osaka kommt nach Stuttgart

Wie kann nachhaltiges Wirtschaften konkret aussehen? Antworten darauf gibt eine Wanderausstellung mit Exponaten aus dem Deutschen Pavillon der Expo 2025 in Osaka.

Portraitbilder Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Pharmaindustrie

Pharmaindustrie: Investitionen wandern ab – Deutschland muss gegensteuern

Die Ankündigungen von Boehringer Ingelheim und Eli Lilly, geplante Investitionen in Deutschland in erheblichem Umfang nicht zu realisieren, sind ein deutliches Warnsignal für den Pharmastandort Deutschland.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Medieninformation

Mannheim-Stadt beteiligt sich am bundesweiten Pilotprojekt „Schneller Gründen"

Finanzamt Mannheim-Stadt beteiligt sich am bundesweiten Pilotprojekt „Schneller Gründen“

Sieger Regional Cup Südlicher Oberrhein
Start-up BW

AugRep GmbH aus Freiburg gewinnt den Regional Cup Südlicher Oberrhein

Bühne frei für Innovation: AugRep GmbH aus Freiburg gewinnt den Regional Cup Südlicher Oberrhein des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Regional Cup Ludwigsburg - Sieger
Start-up BW

Camperr gewinnt den Regional Cup Ludwigsburg des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“

Bühne frei für Innovation: Camperr gewinnt den Regional Cup Ludwigsburg des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Sieger Regional Cup IP2INVEST
Start-up BW

OSORA medical aus Ulm gewinnt den Regional Cup IP2INVEST

Bühne frei für Innovation: OSORA medical aus Ulm gewinnt den Regional Cup IP2INVEST des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.