Förderung

Fraunhofer Institut für Physikalische Messtechnik in Freiburg erhält knapp 390.000 Euro

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Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft fördert ein Forschungsprojekt zur Klimatisierung von Batterien in Elektrofahrzeugen am Fraunhofer Institut für Physikalische Messtechnik (IPM) in Freiburg mit 387.489 Euro. Das Institut will mit Hilfe der Förderung eine Wärmepumpe entwickeln, die ohne Kältemittel auskommt (magnetokalorische Wärmepumpe).

"Eine solche Wärmepumpe ist sowohl innovativ als auch nachhaltig. Sie ist zum einen deutlich leistungsstärker als heute übliche Systeme. Zum anderen benötigt sie kein klima- beziehungsweise umweltschädliches Kältemittel. Das Freiburger Vorhaben passt damit hervorragend zu unserer Strategie: Die Landesregierung wird das Autoland Baden-Württemberg zur Pionierregion für nachhaltige Mobilität machen und zum Mobilitätsland weiterentwickeln. Hierbei spielt die Elektromobilität eine wichtige Rolle", sagte Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid.

Ziel des Projektes ist es, eine magnetokalorische Wärmepumpe zu entwickeln, mit der die Traktionsbatterie in einem Elektrofahrzeug gekühlt werden kann. Die Freiburger Entwickler nutzen dabei den Effekt aus, dass Materialien sich erwärmen, wenn sie einem starken Magnetfeld ausgesetzt sind, und sich abkühlen, sobald man das Magnetfeld entfernt. Erste Untersuchungen der Klimatisierung von Traktionsbatterien versprechen ein Wirkungsgradpotenzial gegenüber heutigen Systemen, das um 20 bis 30 Prozent effizienter ist.

Innerhalb des Projektes wird zunächst ein Konzept für eine solche Wärmepumpe entwickelt und für die Anwendung im Elektrofahrzeug ausgelegt. Weiter werden beispielsweise neue Materialien, Strömungsaspekte, der Wärmetransport sowie die elektronische Regelung untersucht. Abschließend wird ein funktionsfähiges Modell konstruiert und aufgebaut.

Die Förderung erfolgt im Rahmen der Landesinitiative Elektromobilität II. Für diese stehen insgesamt 50 Millionen Euro zur Verfügung, das Finanz- und Wirtschaftsministerium steuert davon 15 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung bei.

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