Automobil

Hoffmeister-Kraut fordert von EU pragmatische, konkrete Lösungen

Vor dem Strategischen Dialog der europäischen Automobilindustrie am morgigen Freitag erneuert die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut ihre Forderung an die EU, das pauschale Verbrenner-Verbot ab 2035 zu kippen.

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Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut

Angesichts der tiefgreifenden Krise in der Automobilindustrie verlangt Hoffmeister-Kraut von der EU einen Realitätscheck, mehr Pragmatismus und weniger Ideologie.

Hoffmeister-Kraut: „Die EU muss jetzt entscheiden, ob sie Vollgas gibt oder die Branche am Stoppschild der EU stehen lässt. Was wir nun brauchen, ist nicht noch mehr Regulierung, sondern die rasche Umsetzung von pragmatischen, konkreten Maßnahmen: Review der bestehenden Regelungen und eine stärkere Berücksichtigung von Übergangstechnologien wie Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge und Range Extender müssen auf der Prioritätenliste ganz oben stehen.“ Die Wirtschaftsministerin erneuert daher die Forderung, das pauschale Verbrenner-Verbot 2035 zu kippen. Auch bei den Flottengrenzwerten müsse man flexibler sein, sagt sie.

Von der IAA gehen starke Signale seitens der deutschen Automobilindustrie aus, so Hoffmeister-Kraut nach ihrem Besuch der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA Mobility 2025 in München und vielen Gesprächen mit Herstellern und Zulieferern. „Die Innovationsfähigkeit besonders der baden-württembergischen Aussteller auf der IAA hat mich beeindruckt und stimmt mich zuversichtlich. Hier herrscht Aufbruchsstimmung, das war klar und deutlich zu sehen. Unsere Hersteller und Zulieferer senden mit ihrem Feuerwerk an Neuheiten, gerade auch im E- und Hybrid-Bereich und bei der Einbindung von Zukunftstechnologien, starke Signale in Richtung Automobilwelt. Die Technologie aus der Heimat des Automobils ist spitze!“

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