Wirtschaft

Internationalisierungsprogramm für baden-württembergische Wirtschaft verabschiedet

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Der Aufsichtsrat von Baden-Württemberg International (bw-i), dem Kompetenzzentrum für das Land Baden-Württemberg zur Internationalisierung von Wirtschaft und Wissenschaft, hat das Jahresprogramm 2014 zur Internationalisierung der baden-württembergischen Wirtschaft verabschiedet.

Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid ist Aufsichtsratsvorsitzender von bw-i. Schmid erklärte: „Das Jahresprogramm 2014 von bw-i bietet den baden-württembergischen Unternehmen ein attraktives und umfassendes Instrumentarium“. Unter Leitung des Finanz- und Wirtschaftsministers Schmid sind für das kommende Jahr Baden-Württemberg-Foren in Thailand, Indonesien und Malaysia sowie Wirtschaftsdelegationsreisen wie beispielsweise in die Mongolei geplant. „Die Firmeninformationsreise in die Mongolei wird ein für die baden-württembergische Wirtschaft bisher wenig bekanntes Potential erkunden und wichtige Impulse vor Ort setzen“, so Schmid.

„Unser Programm bietet insbesondere kleinen und mittelständischen Firmen viele Chancen und Möglichkeiten, erste Schritte auf Auslandsmärkten zu gehen bzw. die Erschließung einzelner Märkte gezielt voranzutreiben“, so bw-i-Geschäftsführer Jürgen Oswald. Neben branchenübergreifenden Maßnahmen stünden insbesondere die Branchen Maschinenbau, Fahrzeugbau und Mobilität, Umwelttechnik, Gesundheitswirtschaft sowie Informations- und Kommunikationstechnologien im Mittelpunkt des Internationalisierungsprogramms.

Marktschließungsangebote ebnen den Weg in ausländische Märkte

Das geplante Baden-Württemberg Forum im Frühjahr 2014 stellt einen besonderen Programmhöhepunkt dar. An den Standorten Bangkok, Jakarta und Kuala Lumpur wird eine Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation die Stärken und Potentiale des Innovationsstandortes in den Bereichen Maschinenbau und Automobilzulieferung vor zahlreichen Fachbesuchern vorstellen und Kooperationsmöglichkeiten diskutieren.

Weitere Länder, in denen bw-i im kommenden Jahr mit Firmeninformationsreisen und Kontakt- und Kooperationsbörsen präsent ist, sind neben den BRIC-Staaten auch die Vereinigten Staaten, Japan, Südkorea, die baltischen Staaten, Mexiko, Saudi-Arabien sowie ausgewählte Länder des Donauraums.

Firmengemeinschaftsstände auf internationalen Leitmessen

Ein bewährtes Instrument der Internationalisierung stellen Gemeinschaftsstände auf bedeutenden Messen im In- und Ausland dar. Baden-württembergische Unternehmen können im kommenden Jahr auf insgesamt 19 internationalen Messen die Möglichkeit nutzen, sich unter dem Dach des Landes in einem attraktiven Umfeld zu präsentieren.

Sechs dieser Messebeteiligungen finden im Ausland statt und sind Bestandteil des Markterschließungsprogramms. Messen wie u.a. die JEC Composites Show in Paris, die ExpoMED in Istanbul, die CIMES in Peking oder die IMTS in Chicago bieten hervorragende Möglichkeiten zur Bearbeitung internationaler Märkte. „Die Erschließung ausländischer Märkte kann aber bereits in Deutschland beginnen“, führt Geschäftsführer Oswald aus. „Für das Jahr 2014 bieten wir in Deutschland dreizehn Firmengemeinschaftsstände auf internationalen Leitmessen an, u.a. auf der CeBIT, der Hannover Messe, der IFAT oder der Medica. Diese Messen sind weltweit führende Branchenveranstaltungen und daher ideal, um mit potentiellen ausländischen Geschäftspartnern, Kunden oder Vertriebspartnern in Kontakt zu kommen.“

Baden-Württemberg International (bw-i)

Baden-Württemberg International (bw-i) hat ihren Sitz im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Die Gesellschaft, die zu 51 Prozent im Besitz des Landes ist, wurde 1984 mit dem Ziel gegründet, die mittelständische baden-württembergische Wirtschaft bei der Erschließung neuer Auslandsmärkte und der Anbahnung internationaler Unternehmenskontakte zu unterstützen.

Zudem soll das Unternehmen ausländische Investoren bei Ansiedlungen im Südwesten Deutschlands unterstützen.

Neben dem internationalen Marketing für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg gehört seit 2004 auch die Internationalisierung des Hochschul- und Forschungsstandortes Baden-Württemberg zum Aufgabenspektrum von bw-i. Seit diesem Zeitpunkt sind neben dem Land und den weiteren Gründungsgesellschaften, der L-Bank Baden-Württemberg und dem Landesverband der baden-württembergische Industrie e.V. (LVI) auch der Industrie- und Handelskammertag sowie der Handwerkstag Baden-Württemberg Mitgesellschafter.

Aufsichtsratsvorsitzender der bw-i ist Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid, seine Stellvertreterin ist Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. 

Jürgen Oswald ist Geschäftsführer dieser Landesgesellschaft, die zur Zeit 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Im Auftrag des Landes führt Baden-Württemberg International Messebeteiligungen im In- und Ausland Wirtschaftsdelegationsreisen und Informationsveranstaltungen durch. Für die Wirtschaftsfördereinrichtungen auf kommunaler und regionaler Ebene hält bw-i ein breites Dienstleistungsangebot bereit wie beispielsweise den Internet-Auftritt bw-invest.de mit 15.000 registrierten baden-württembergischen Unternehmen, die nach Branchen, Produktgruppen und Regionen gegliedert sind. Zudem ist das Standortinformationssystem der Industrie- und Handelskammern in den Internetauftritt integriert, das einen umfassenden Überblick über die rund 1.100 Kommunen und deren Gewerbeflächen gibt.

2012 setzte die Gesellschaft rund 15 Millionen Euro um.

Weitere Meldungen

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Zumeldung

Zumeldung zum Jahresbericht 2025 des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA)

Hoffmeister-Kraut äußert sich zum Jahresbericht 2025 des Deutschen Patent- und Markenamts - Baden-Württemberg weiter an der Spitze!

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Forderung Baden-Württembergs zur Änderung des Wissenschaftsfreiheitsgesetzes

Forderung Baden-Württembergs zur Änderung des Wissenschaftsfreiheitsgesetzes stärkt die Forschungsinstitute der Länder.

Mikrochip / ©Rutkovski.by
Förderung

Land stärkt Chip-Ökosystem und zukunftsweisende Halbleiter-Chipentwicklung zur KI

Land stärkt Chip-Ökosystem und zukunftsweisende Halbleiter-Chipentwicklung zur KI mit fünf Millionen Euro.

©Martina Berg, stock.adobe.com
Wirtschaftsstandort

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen – Klares Bekenntnis zum Standort Baden-Württemberg.

Europaflagge / ©Harald Richter
Industrial Accelerator Act

EU veröffentlicht Industrial Accelerator Act

Hoffmeister-Kraut: Vorschlag weist in falsche Richtung

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Dienstleistungswirtschaft

Impulse für die Zukunft der Dienstleistungswirtschaft im Land

Die Dienstleistungswirtschaft ist ein wichtiger Pfeiler der baden-württembergischen Wirtschaft. Sie sichert Wertschöpfung und Beschäftigung, treibt Innovationen voran und gewinnt im Zuge des industriellen Strukturwandels weiter an Bedeutung.

Bescheidübergabe am 4. März 2026
Förderung

Land stärkt Innovationsstandort Baden-Württemberg mit rund 2,4 Millionen Euro

Land stärkt Innovationsstandort Baden-Württemberg mit rund 2,4 Millionen Euro

Glühbirnen / ©sdecoret - stock.adobe.com
Medizintechnik

Medizintechnik stärken: Land setzt sich in Brüssel erfolgreich für Reformen ein

Auf der Branchenveranstaltung „regularia“ in Tuttlingen hat sich Michael Kleiner, Ministerialdirektor am Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, am 3. März erneut für Medizintechnikbranche eingesetzt.

Eine Gruppe Frauen schaut lachend in die Kamera.
Karriere

Frau und Beruf: Karriere-Hacks für Young Professionals

Die Digitale Plattform Frau und Beruf Baden-Württemberg startet eine neue Rubrik für junge Frauen, die ihrer Karriere ein Upgrade verpassen wollen und im Ratgeber-Dschungel den roten Faden für ihre beruflichen Möglichkeiten suchen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Vertragspaket

Vertragspaket zwischen der Europäischen Kommission und des Schweizer Bundesrat

Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut äußert sich zur Nachricht über die Unterzeichnung des Vertragspakets zwischen der Europäischen Union und der Schweiz durch die Europäische Kommission und den Schweizer Bundesrat.

Spatenstich Geradstetten
Förderung

Land fördert Neubau des Bildungscampus Geradstetten mit rund 21 Millionen Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert den Ersatz-neubau für das Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft Baden-Württemberg e. V. in Geradstetten mit rund 21 Millionen Euro.

Übergabe der Verdienstmedaille an Herrn Kurt Lacher
Bundesverdienstmedaille

Wirtschaftsministerin überreicht Bundesverdienstmedaille an Kurt Josef Lacher

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, hat Kurt Josef Lacher im Rahmen einer Feierstunde die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Mercosur

Hoffmeister-Kraut: Wichtiges Signal für Europa als Wirtschaftsstandort

Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut äußert sich zur Ankündigung der EU-Kommission, das Freihandelsabkommen Mercosur anzuwenden.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Arbeitsmarkt

Lage am Arbeitsmarkt bleibt angespannt

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, äußert sich anlässlich der Veröffentlichung der neuesten Arbeitsmarktzahlen.

Tourismus

Tourismusinfrastrukturprogramm 2026

38 Kommunen werden mit einer Gesamtfördersumme von rund 14,9 Millionen Euro bei der Umsetzung ihrer touristischen Infrastrukturmaßnahmen unterstützt.