EURO 2024

Land und Host City Stuttgart freuen sich auf Gastgeberrolle bei Euro 2024 und erhoffen sich positive Effekte

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EURO 2024 Land und Host City Stuttgart freuen sich auf Gastgeberrolle bei Euro 2024 und erhoffen sich positive Effekte

Die Landesregierung und die Host City Stuttgart freuen sich auf die UEFA Europameisterschaft 2024 und sehen in der Gastgeberrolle einen enormen Vorteil für den Standort Baden-Württemberg und die Stadt. Mit einer Vielzahl an Projekten und Veranstaltungen wollen sie die gesteigerte Außenwahrnehmung des Events nutzen und das Land noch besser positionieren.

Die Landesregierung und die Host City Stuttgart freuen sich auf die UEFA Europameisterschaft 2024 und sehen in der Gastgeberrolle einen enormen Vorteil für den Standort Baden-Württemberg und die Stadt. Mit einer Vielzahl an Projekten und Veranstaltungen wollen sie die gesteigerte Außenwahrnehmung des Events nutzen und das Land noch besser positionieren. Angesichts des unmittelbar bevorstehenden Turniers war dies am Dienstag (11. Juni 2024) auch Thema im Ministerrat.

„Die Europameisterschaft ist eine große Chance, Baden-Württemberg auf nationaler wie auch auf europäischer Ebene zu präsentieren. Wir freuen uns sehr auf die vielen Gäste aus dem In- und Ausland, interessante Begegnungen und eine Menge spannende Spiele“, sagte Ministerpräsident Kretschmann. Stuttgart habe schon bei der WM 2006 gezeigt, dass es der schönste aller Spielorte sei. „Unsere starke Wirtschaft, unser Erfindergeist, aber auch die gastfreundlichen Menschen, die hohe Lebensqualität und die schönen Landschaften – all das wollen wir für unsere Gäste aus ganz Europa sichtbar machen.“

Positive Auswirkungen für Stadt Stuttgart und Wirtschaft

Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Patrick Rapp betonte: „Wir erwarten über die Dauer der EM circa 2 Millionen Gäste und damit verbunden kurzfristige positive Auswirkungen auf die Zahl der Übernachtungen in der Hotellerie und den Umsatz in Gastgewerbe und Einzelhandel. Im Vorfeld der EM haben wir in unseren wichtigsten Zielmärkten bereits intensiv für das Reiseland Baden-Württemberg geworben. Nun heißt es für uns alle, mit einer erfolgreichen Veranstaltung auf und jenseits des Platzes dazu beizutragen, die Strahlkraft und den Imagegewinn über die Dauer der EM hinweg weiter zu tragen und so mittel- und langfristige Effekte für unseren Wirtschaftsstandort zu generieren. Ich wünsche mir, dass es uns gemeinsam gelingt, Fußballfans auch zu Baden-Württemberg-Fans zu machen“, so Dr. Rapp.

Der Stuttgarter Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper sagte: „Stuttgart freut sich, Gastgeberstadt zu sein und in den Wochen der EM Hunderttausende Fußball-Fans aus ganz Europa begrüßen zu dürfen. Rund 255.000 Zuschauerinnen und Zuschauer werden in die Stuttgart Arena kommen. Sie ist das fünftgrößte Fußballstadion der Republik, das zu einem der modernsten Fußballstadien in Europa ausgebaut worden ist. Wir machen unsere ganze Stadt unter dem Motto ‚Vereint im Herzen Europas‘ zum Stadion – mit Public Viewing auf dem Schlossplatz und vielen Angeboten in drei weiteren innerstädtischen Fan-Zonen. Stuttgart ist Austragungsort mindestens eines Spiels der deutschen Fußballnationalmannschaft. Wenn die deutsche Mannschaft richtig und erfolgreich spielt, werden wir sogar Austragungsort von zwei Spielen mit deutscher Beteiligung sein. Wir freuen uns über die Chance, das WM-Fußballmärchen von 2006 wiederholen zu können. Dies war mit dem berühmten Motto ‚Stuttgart ist viel schöner als Berlin‘ verbunden.“

Imagefilm THE LÄND OF FOOTBALL wirbt mit persönlichen Botschaften

Als einer von vier lokalen Förderern der Host City Stuttgart/UEFA wird Baden-Württemberg mit THE LÄND präsent sein. In Anlehnung an die Dachmarkenkampagne haben das Land und die Filmakademie Ludwigsburg den Imagefilm THE LÄND OF FOOTBALL produziert, in dem namhafte Persönlichkeiten aus Baden-Württemberg zu Wort kommen – darunter Sami Khedira, Jogi Löw, Jürgen Klinsmann, Hansi Flick, Silvia Neid und Nationalspieler des VfB Stuttgart und SC Freiburg.

„Auch im Fußball haben wir eine Menge Tüftler und Denker, die ihre ganz persönlichen Botschaften und Impressionen aus ihren Heimatregionen und Vereinen an die riesige Fußball-Gemeinschaft im Land senden“, so der Ministerpräsident. Der Imagefilm soll an allen wichtigen Flächen, wie den Leinwänden der Fan-Zone auf dem Stuttgarter Schlossplatz, bei Empfängen, an An- und Abreiseorten sowie vor allem auf allen Social-Media-Plattformen auf Baden-Württemberg aufmerksam machen. Der Film ist unter https://www.thelaend.de/football abrufbar.

Aktivitäten für Kinder und Jugendliche

„Die Euro 2024 wird für Begeisterung sorgen, die wir auch dazu nutzen möchten, Kinder und Jugendliche für das Turnier und den Sport insgesamt zu interessieren“, betonte der Ministerpräsident. So habe das Kultusministerium im aktuellen Schuljahr dem gesamten Grundschulwettbewerb „Jugend trainiert“ in der Sportart Fußball einen „EM-Anstrich“ verpasst. Auf allen Ebenen treten die Schulen jeweils als eine an der EM teilnehmende Nation an und befassen sich intensiv mit dem jeweiligen Land. Die Plätze 1 und 2 qualifizieren sich für das Landesfinale in Sinsheim.

Zusätzlich richtet das Kultusministerium gemeinsam mit den baden-württembergischen Fußballverbänden in jedem Regierungsbezirk jeweils einen Mini-EM-Grundschulcup aus – Nationenkunde inklusive. Hierfür qualifizieren sich die Schulmannschaften der Plätze Drei bis Zehn der Regierungsbezirksfinals von „Jugend trainiert“. An jedem Mini-EM-Grundschulcup gibt es ein Begleitprogramm, das mit Unterstützung der Fußballverbände, der Behinderten- und Rehabilitationssportverbände und der Sportjugenden der Sportbünde organisiert wird. Mitmach-Bildungsangebote zu Themen wie Demokratie, Fairplay, Ausgrenzung oder Rassismus stehen ebenso auf dem Plan.

Empfänge mit Stadt Stuttgart geplant

Rund um die EM-Spiele sind zusammen mit der Stadt Stuttgart Empfänge geplant, unter anderem am 19. Juni, anlässlich der Begegnung Deutschland – Ungarn in Stuttgart und am 23. Juni zum Schweiz-Abend anlässlich der in Frankfurt stattfindenden Begegnung Deutschland – Schweiz. „Damit unterstreichen wir die enge Zusammenarbeit und Partnerschaft mit der Schweiz“, so Kretschmann abschließend.

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