Branchendialog

Maschinenbaudialog 2016 in Stuttgart

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, diskutiert beim Maschinenbaudialog mit Dr. Dietrich Birk, Geschäftsführer VDMA Baden-Württemberg und Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg. (Quelle: Joachim E. Roettgers/Graffiti)

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und rund 180 Vertreter aus Wirtschaft, Forschung und Politik haben sich am 27. Juli 2016 beim Maschinenbaudialog im Fraunhofer-Institutszentrum Stuttgart darüber ausgetauscht, wie die Produktion der Zukunft in Baden-Württemberg gestaltet werden kann. Der Branchendialog ist eine gemeinsame Veranstaltung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und der IG Metall.

„Wir werden Baden-Württemberg als Leitanbieter für smarte Produktionstechnik stärken und die Wettbewerbsfähigkeit des Industrie- und Innovationsstandort weiter ausbauen. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, im Land Standortbedingungen zu schaffen, die der Wirtschaft und den Beschäftigten optimale und zukunftsgerichtete Möglichkeiten bieten“, erklärte Hoffmeister-Kraut. Der Maschinen- und Anlagenbau sei die beschäftigungsstärkste Industriebranche im Land, die weitere Branchenentwicklung daher von zentraler Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg, so die Ministerin: „Der Maschinenbaudialog bietet allen Akteuren die Möglichkeit, neue Lösungsansätze zur Gestaltung der Produktion der Zukunft in Baden-Württemberg zu erarbeiten.“


VDMA-Geschäftsführer Dr. Dietrich Birk: „Investitionen in digitalisierte und ver-netzte Wertschöpfung werden die Konkurrenzfähigkeit unserer Unternehmen stärken und somit Arbeitsplätze am Standort Baden-Württemberg sichern. Der Einsatz von Assistenzsystemen wird es uns zudem ermöglichen, für jeden Mitarbeiter ergonomisch und fachlich geeignete Aufgabenprofile zu gestalten. Unsere exportorientierten Unternehmen profitieren außerdem bereits heute auf vielen Auslandsmärkten von der Strahlkraft des Themas Industrie 4.0 Made in Germany.“

„Die Digitalisierung wird nicht nur die Branche durch neue Produkte, Services und Geschäftsmodelle verändern, sie wird auch einen Wandel der Arbeitswelt mit sich bringen“, sagte Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg. „In welchem Umfang Beschäftigung davon betroffen ist, lässt sich heute schwer abschätzen. Die zunehmende Vernetzung von Produktions- und Maschinendaten, der Einsatz von Assistenzsystemen und die Interaktion von Mensch und Roboter werden die Qualität der Arbeit aber sicher verändern. Entscheidend ist, dass die Interessenvertreter frühzeitig in die Gestaltung der neuen Arbeitswelt eingebunden werden, damit die Systeme den Menschen unterstützen und der Mensch nicht Anhängsel der Technik wird.“

In der Veranstaltung wurden aktuelle Entwicklungen zu Technologien der Industrie 4.0 und Digitalem Arbeiten 4.0 aus der Sicht der Forschung und der Betriebe diskutiert. Weitere Themen waren der Handlungsbedarf beim Industrie 4.0-Transfer in den Mittelstand und aktuelle Maßnahmen der Partner innerhalb der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg.

Weitere Meldungen

Zwei Frauen sitzen vor einem Laptop / ©Kobu Agency / Unsplash
Arbeitsmarkt

Mehr Frauen in Beschäftigung – strukturelle Hürden bleiben bestehen

Das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e. V. (IAW) hat im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg einen neuen Bericht zur geschlechterspezifischen Beschäftigungsentwicklung im Land vorgestellt.

Gewinnerteam Regional Cup Tübingen
Start-up BW

ELASTheal aus Tübingen gewinnt den Regional Cup Tübingen

Bühne frei für Innovation: ELASTheal aus Tübingen gewinnt den Regional Cup Tübingen des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Förderung

Land fördert Technologiekooperation mit der Ukraine

Land fördert Technologiekooperation mit der Ukraine.

Europaflagge / ©Harald Richter
Förderung

Großes wirtschaftliches Potenzial: Land fördert 14 Prototypen für Zukunftstechnologie

Auch die zweite Runde der Prototypenförderung für innovative Technologien ist ein Erfolg: Aus 52 Anträgen von staatlichen Hochschulen und den wirtschaftsnahen außeruniversitären Forschungseinrichtungen wurden 14 Projekte bewilligt.

Bescheidübergabe am 31. März 2026
Förderung

Innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion gefördert

Vom Klimagas zum Rohstoff – Innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion in Baden-Württemberg mit rund 1,4 Millionen Euro gefördert.

Bescheidübergabe am 31. März 2026
Förderung

Land stärkt den Automotive-Standort im Rems-Murr-Kreis mit rund fünf Millionen Euro

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut übergabam 31. März einen symbolischen Förderscheck in Höhe von rund fünf Millionen Euro an das Unternehmen ZF LIFETEC.

unsplash / kendall ruth
Arbeitsmarkt

Arbeitsmarktzahlen: Verhaltene Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, äußert sich anlässlich der Veröffentlichung der neuesten Arbeitsmarktzahlen.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Chemieagenda 2045

Gemeinsames Länderschreiben zur Chemieagenda 2045

Gemeinsames Länderschreiben zur Chemieagenda 2045: Ergebnisse und dringender Handlungsbedarf

Regional Cup Böblingen - Elevator Pitch 2025/26
Start-up BW

Viktor Becker aus Geislingen an der Steige gewinnt den Regional Cup Böblingen

Bühne frei für Innovation: Viktor Becker aus Geislingen an der Steige gewinnt den Regional Cup Böblingen des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Siegerehrung Start-up BW Elevator Pitch Vorentscheid Rems-Murr
Start-up BW

Fibryx GmbH aus Stuttgart-Vaihingen gewinnt Regional Cup „START-UP & GROW REMS-MURR“

Bühne frei für Innovation: Fibryx GmbH aus Stuttgart-Vaihingen gewinnt den Regional Cup „START-UP & GROW REMS-MURR“ des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Logo von Start up BW
Start-up BW

EasZotic GmbH, Jakob und Elisabeth Tillery aus Horb gewinnen Regional Cup

Bühne frei für Innovation: EasZotic GmbH, Jakob und Elisabeth Tillery aus Horb sichern sich das Ticket für das Landesfinale.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Förderung

Land fördert Miniatur-Batterien für die Medizintechnik mit rund acht Millionen Euro

Das Land Baden-Württemberg startet im März das Projekt „Medicell“.

Podiumsgespräch im Haus der Wirtschaft in Stuttgart
Mentorinnen-Programm

10 Jahre Empowerment - Mentorinnen-Programm startet in die Jubiläumsrunde

10 Jahre Empowerment – Mentorinnen-Programm für Migrantinnen startet in die Jubiläumsrunde

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Wirtschaftsministerin lehnt erneute Verbote für Automobilbranche rundweg ab

Der Wirtschaftsausschuss des Bundesrates hat in seiner heutigen Sitzung (12. März) einem Antrag der Länder Bayern und Baden-Württemberg zugestimmt.

Start-up BW Local - Symbolbild
Start-up BW Local

Landeswettbewerb Start-up BW Local – jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben

Baden-Württembergische Kommunen haben jetzt wieder die Möglichkeit, gründungsfreundliche Strukturen aufzubauen und damit am Landeswettbewerb „Start-up BW Local – gründungsfreundliche Kommune“ teilzunehmen.