Mentorinnenprogramm

Mentorinnen-Programm für Migrantinnen startet in die dritte Runde

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Mentorinnenprogramm Mentorinnen-Programm für Migrantinnen startet in die dritte Runde

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau startet in die dritte Runde des Mentorinnen-Programms für Migrantinnen. Auch 2019 werden alle zwölf „Kontaktstellen Frau und Beruf“ im Land Frauen mit Migrationshintergrund bei ihrem Einstieg in die Arbeitswelt und ihrer beruflichen Weiterentwicklung begleiten. Das Ministerium unterstützt das seit 2017 bestehende Programm erneut mit mehr als 100.000 Euro.

„Mit dem Mentorinnen-Programm erschließen wir die Potentiale von Frauen mit Migrationsgeschichte und steuern so aktiv dem Fachkräftemangel entgegen. Von unserem Mentorinnen-Programm kann unsere Wirtschaft im ganzen Land profitieren, denn der zunehmende Wettbewerb um Fachkräfte wird mehr und mehr zum Wachstums- und Innovationshemmnis für die Unternehmen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Ihr Ziel sei es deshalb, alle Potentiale zu nutzen, denn viele Frauen mit Migrationsgeschichte hätten „äußerst wertvolle Kompetenzen“ mitgebracht.

„Mit dem Programm unterstützen wir die Frauen erfolgreich beim Einstieg in den Arbeitsmarkt und bei der beruflichen Entwicklung“, betonte die Ministerin und wies auf die Ergebnisse der begleitenden Evaluation hin, die dies belege. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Analyse zeige, dass das Programm immer erfolgreicher wirke: Zum einen hätten die Teilnehmerinnen ihre Tandemarbeit mit großer Übereinstimmung als gut oder sehr gut bewertet. Zum anderen habe bei einer Nachbefragung im Dezember 2018 die Hälfte der Mentees angegeben, dass sie nun in Arbeit seien. „Das unterstreicht den Erfolg und die Wirksamkeit“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

Unternehmen, die das Engagement von Mentorinnen unterstützen, profitieren von zusätzlichen Kontakten zu potenziellen Mitarbeiterinnen und einem positiven Impuls für das Image als familienfreundliches, für Frauen engagiertes Unternehmen. Zudem erweitern die Unternehmen dadurch ihre Netzwerke in der Region und steigern ihren Bekanntheitsgrad. Deshalb rief die Ministerin interessierte Frauen und Unternehmen auf, sich für eine Teilnahme zu bewerben und das Programm für sich zu nutzen und zu unterstützen. „Das Programm ist ein Gewinn für alle“, zeigte sich Hoffmeister-Kraut überzeugt.

Weitere Informationen:

Die zentrale Auftaktveranstaltung zur dritten Programmrunde findet am 30. März 2019 in Stuttgart statt. Der Mentoringprozess ist jeweils auf etwa sechs bis acht Monate angelegt. Als Mentee können sich Frauen mit Migrationshintergrund bewerben, die aufgrund ihres Aufenthaltsstatus einen Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt haben und über eine berufliche Qualifikation verfügen. Außerdem sollten sie mindestens ein Deutsch-Sprachniveau von B1 und erste Schritte zur Orientierung am Arbeitsmarkt unternommen haben. Als Mentorinnen können sich berufstätige Frauen, möglichst mit eigenem Migrationshintergrund, beteiligen, die mindestens zwei Jahre Erfahrung im Job mitbringen. Koordiniert wird das Mentorinnen-Programm von der Service- und Koordinierungsstelle des Landesprogramms der „Kontaktstellen Frau und Beruf“. Das Landesprogramm „Kontaktstellen Frau und Beruf“ berät seit 1994 Frauen in allen beruflichen Belangen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Erschließung des Fachkräftepotentials von Frauen und der Gleichstellung von Frauen im Beruf.

Hinweis an die Redaktionen:

Sollten Sie Interesse an einer Berichterstattung über Erfolgsgeschichten im Rahmen der ersten beiden Programmrunden haben, kommen Sie gerne auf die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau zu. Wir vermitteln gerne den Kontakt zu geeigneten Mentorinnen, Mentees sowie den jeweils zuständigen Kontaktstellen Frau und Beruf.

Mehr unter: www.frauundberuf-bw.de/frau-beruf/mentorinnen-programm/ sowie unter www.wm.baden-wuerttemberg.de

 

Weitere Meldungen

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Arbeitsmarkt

Gesamtzahl der Arbeitslosen steigt auf höchsten Wert seit 2007

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut äußert sich zur Veröffentlichung der neuesten Arbeitsmarktzahlen.

Bundestag

Wirtschaftsministerin im Deutschen Bundestag

Wirtschaftsministerin kritisiert im Deutschen Bundestag Verzögerungen bei Mercosur-Abkommen und fordert vorzeitige Anwendung.

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp
Tourismus

Nationale Tourismusstrategie setzt klaren Kurs auf Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit

Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, äußert sich zur heutigen Verabschiedung der Nationalen Tourismusstrategie im Bundeskabinett.

Delegationsreise Indien
Freihandelsabkommen

Einigung der Europäischen Kommission mit Indien auf ein Freihandelsabkommen

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut äußert sich zur Nachricht über die Einigung über ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien.

Herr Peter S. Krause, Frau Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Frau Barbara Resch bei der Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung
F&E Industrie

Agenda für eine starke Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg

Wirtschaftsministerin stellt mit der Bezirksleiterin der IG Metall Baden-Württemberg und dem neuen Vorsitzenden von Südwestmetall eine gemeinsame Erklärung für eine starke Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg vor.

Auf dem Bild ist Ministerin Dr. Nicole-Hoffmeister-Kraut mit Herrn Dr. Andreas Zekorn zu sehen. Beide lächeln in die Kamera. Die Ministerin hält eine Urkunde in beiden Händen.
Ehrung

Dr. Andreas Zekorn mit Staufermedaille geehrt

Für seine herausragenden Verdienste als Archivar, als Forscher und Verfasser wissenschaftlicher Publikationen hat Dr. Andreas Zekorn die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg erhalten.

Innovationspreis 2025
Ausschreibung

Ausschreibung für den Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg 2026 gestartet!

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus stellt auch in diesem Jahr wieder herausragende Innovationen von kleinen und mittleren Unternehmen aus Baden-Württemberg in den Mittelpunkt. Bewerbungen sind bis zum 31. Mai 2026 möglich.

CMT 2026 Tourismustag
Tourismus

Baden-Württemberg Tourismus kann in 2025 hohes Niveau halten

Mit einem positiven Resümee mit Blick auf die vergangenen Tourismusjahre begrüßte Staatssekretär Dr. Patrick Rapp die Gäste des Tourismustags 2026 des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus im Rahmen der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bürgergeld

Zumeldung zur aktuellen Diskussion um die geplante Bürgergeld-Reform

Zur aktuellen Diskussion um die geplante Bürgergeld-Reform äußert sich Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Förderung

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt mit rund 9,7 Millionen Euro 2025 gefördert

Am 7. Januar 2026 gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bekannt, dass die Förderung der Grundfinanzierung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) im Jahr 2025 rund 9,7 Millionen Euro betrug.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Arbeitsmarkt

Wirtschaftsministerin äußert sich zu aktuellen Arbeitsmarktzahlen

Zum Jahreswechsel keine Entspannung am Arbeitsmarkt, Strukturprobleme und Stellenabbau bleiben zentrale Aufgaben.

Logo Start-up BW
Startup BW

Startschuss für Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups“

Mit dem neuen Innovationsgutschein unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die gezielte Kooperation von kleinen und mittleren Unternehmen mit Start-ups.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Kreditwirtschaft

Austausch mit Vertretern der baden-württembergischen Kreditwirtschaft und der L-Bank

Am 17. Dezember hat sich Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut mit Vertretern der baden-württembergischen Kreditwirtschaft und der L-Bank zur aktuellen Finanzierungslage für die Unternehmen in Baden-Württemberg ausgetauscht.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Förderung

2025 erhielt die Fraunhofer-Gesellschaft eine Landesförderung von rund 38,1 Millionen

2025 erhielt die Fraunhofer-Gesellschaft eine Landesförderung von rund 38,1 Millionen Euro.

Ein Mann im Anzug hat ein Tablet in der Hand
Fachkräftesicherung

Wirtschaftsministerium fördert Projekt zum Einsatz von KI zur Fachkräftesicherung

Künstliche Intelligenz (KI) ist kein Zukunftsthema mehr – sie wird bereits heute erfolgreich eingesetzt. Davon ist die KI-Allianz Baden-Württemberg eG überzeugt.