Konferenz

Netzwerkkonferenz Baukultur Baden-Württemberg „Wohnen. Leben. Heimat bauen“ in Stuttgart

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut im Gespräch mit Teilnehmern der Netzwerkkonferenz Baukultur am 6. März 2017 in Stuttgart.

„Wohnraum schaffen, heißt, Lebensräume integriert zu planen, zu bauen und zu gestalten. Dabei ist es wichtig, den Lebensalltag in den Blick zu nehmen und zu fragen, wie mehr Lebensqualität in den Quartieren und im unmittelbaren räumlichen Umfeld der Menschen entstehen kann“, sagte Wirtschafts- und Wohnungsbauministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bei der Eröffnung der Netzwerkkonferenz Baukultur am 6. März 2017 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart.

„Langfristig tragfähige Lösungen setzen voraus, dass wir qualitätsvollen Wohnungsbau als Basis für nachhaltige Stadtentwicklung begreifen“, so die Ministerin weiter. Nur so seien die qualitativen Standards zu realisieren, die dem Leben und dem Zusammenleben Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen und damit Impulse für eine insgesamt positive Entwicklung geben können.

Die Landesinitiative zur Stärkung der Baukultur zielt darauf, Akteure zu vernetzen, damit Wissen, Erfahrungen und Ideen geteilt und weiterentwickelt werden können. Das Netzwerk Baukultur Baden-Württemberg ist ein Forum für diesen fach- und institutionsübergreifenden Dialog. Bei der diesjährigen Konferenz befassten sich rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter dem Motto „Wohnen. Leben. Heimat bauen“ mit dem hochaktuellen Thema zukunftsgerechter Wohnungsbau in den Städten und Gemeinden des Landes.

Ministerin Hoffmeister-Kraut nahm auch Bezug auf die im Juli 2016 gegründete Wohnraum-Allianz Baden-Württemberg, die bereits eine Reihe von Empfehlungen für die Landesregierung und den Gesetzgeber erarbeitet hat, auf denen nun weiter aufgebaut werden kann. Es gelte nun, „Nachhaltigkeit, Innovation und gute Gestaltung im Planen und Bauen zusammen zu denken, damit Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg auch langfristig Heimat und Lebensqualität bieten können.“ Dies soll Maßstab der Planungs- und Baukultur in Baden-Württemberg sein - insbesondere auch im Wohnungsbau.

Der international renommierte Kopenhagener Architekt und Stadtplaner Prof. Dr. Jan Gehl stellte bei seinem Vortrag den Menschen und seine Bedürfnisse an ein qualitätsvolles Wohn- und Lebensumfeld in den Mittelpunkt. Die Gesprächsrunden der Konferenz, die mit Vertreterinnen und Vertretern von Kammern und Verbänden sowie ausgewiesenen Expertinnen und Experten besetzt waren, knüpften daran an und widmeten sich vor allem dem Wohnen und Leben im Quartier. Diskutiert wurde, welche Funktionen öffentliche und private Räume erfüllen, welche Qualitäten sie bieten müssen und was unternommen werden kann, um dem Wohnen und Leben zukunftsgerecht Raum und Gestalt zu geben.

Mit dem Netzwerk Baukultur und den weiteren Bausteinen der Landesinitiative - beispielsweise der Förderung von Kommunen, die Gestaltungsbeiräte einrichten, oder dem Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg - stärkt das Land Baukultur als wichtigen Standortfaktor. „Baukultur hat eine Schlüsselfunktion für attraktive Lebensräume, erfolgreiche Wirtschaftsstandorte und eine nachhaltige Entwicklung der Städte und Gemeinden im Land. Wir werden die erfolgreiche Landesinitiative daher fortsetzen und weiter ausbauen“, erklärte die Ministerin.

Weitere Meldungen

Copyright: © facts and fiction / Stefan Schilling Fotografie
Ausstellung

Kreislaufwirtschaft zum Anfassen: Expo-Ausstellung aus Osaka kommt nach Stuttgart

Wie kann nachhaltiges Wirtschaften konkret aussehen? Antworten darauf gibt eine Wanderausstellung mit Exponaten aus dem Deutschen Pavillon der Expo 2025 in Osaka.

Portraitbilder Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Pharmaindustrie

Pharmaindustrie: Investitionen wandern ab – Deutschland muss gegensteuern

Die Ankündigungen von Boehringer Ingelheim und Eli Lilly, geplante Investitionen in Deutschland in erheblichem Umfang nicht zu realisieren, sind ein deutliches Warnsignal für den Pharmastandort Deutschland.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Medieninformation

Mannheim-Stadt beteiligt sich am bundesweiten Pilotprojekt „Schneller Gründen"

Finanzamt Mannheim-Stadt beteiligt sich am bundesweiten Pilotprojekt „Schneller Gründen“

Sieger Regional Cup Südlicher Oberrhein
Start-up BW

AugRep GmbH aus Freiburg gewinnt den Regional Cup Südlicher Oberrhein

Bühne frei für Innovation: AugRep GmbH aus Freiburg gewinnt den Regional Cup Südlicher Oberrhein des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Regional Cup Ludwigsburg - Sieger
Start-up BW

Camperr gewinnt den Regional Cup Ludwigsburg des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“

Bühne frei für Innovation: Camperr gewinnt den Regional Cup Ludwigsburg des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Sieger Regional Cup IP2INVEST
Start-up BW

OSORA medical aus Ulm gewinnt den Regional Cup IP2INVEST

Bühne frei für Innovation: OSORA medical aus Ulm gewinnt den Regional Cup IP2INVEST des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Elevator Pitch Region Heilbronn-Franken
Start-up BW

Elevator Pitch Region Heilbronn-Franken

Bühne frei für Innovation: Nils Krumm aus Heilbronn gewinnt den Elevator Pitch Region Heilbronn-Franken des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

IW Junior Landeswettbewerb - Gemeinschaftsladen
Start-up BW

IW JUNIOR Landeswettbewerb Baden-Württemberg

Schülerfirmen „WonderBall“ und „Dorfgemeinschaftsladen“ gewinnen den IW JUNIOR Landeswettbewerb Baden-Württemberg.

Quelle: unsplash / dylan-gillis
Überbetriebliche Ausbildung

13 Millionen Euro für die überbetriebliche Berufsausbildung

Land unterstützt kleine und mittlere Betriebe mit 13 Millionen Euro für die überbetriebliche Berufsausbildung

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Förderung

Land stärkt digitale Innovationszentren

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert für drei Jahre die beiden European Digital Innovation Hubs (EDIHs) in Baden-Württemberg mit jeweils 720.000 Euro.

Bescheidübergabe am 6. Mai 2026
Förderung

Digital Hubs Bodensee und Region Bruchsal gefördert

Rund 6 Millionen Euro für Digitalisierung in der Fläche: Digital Hubs Bodensee und Region Bruchsal erhalten jeweils rund 500.000 Euro Förderung.

Bescheidübergabe am 6. Mai 2026
Förderung

Land fördert kommunale Innovationsinfrastrukturen mit rund 9,4 Millionen Euro

Das Wirtschaftsministerium hat im Rahmen des Förderaufrufs „Stärkung Regionaler Innovationssysteme (RIS) durch Ausbau und Modernisierung kommunaler Innovationsinfrastrukturen“ elf Vorhaben zur Förderung bewilligt.

Zwei Männer arbeiten in einer Bäckerei. Einer lacht dem anderen zu, während er mit den Händen Backwaren bearbeitet. Im Hintergrund ist die Backstube zu sehen.
Tag der Arbeit

Ministerin Hoffmeister-Kraut: Arbeit ist Basis für Wohlstand und Zusammenhalt

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, betont zum internationalen Tag der Arbeit am 1. Mai die Bedeutung von Arbeit, gesellschaftlichem Zusammenhalt und sozialer Marktwirtschaft.

Regional Cup Bodensee-Oberschwaben
Start-up BW

Regional Cup Bodensee-Oberschwaben des „Start-up BW Eleva-tor Pitch 2025/26“

Bühne frei für Innovation: Moritz Gloger und Nico Haas aus Uhldingen-Mühlhofen gewinnen den Regional Cup Bodensee-Oberschwaben des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichern sich das Ticket fürs Landesfinale.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Arbeitsmarktzahlen

Die übliche Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt bleibt aus

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, äußert sich anlässlich der Veröffentlichung der neuesten Arbeitsmarktzahlen.